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Tosefta
tosefta, Kodashim bestellen, Ausgabe M. S. Zuckermandel

Das Tosefta (Aramäisch: תוספתא) ist eine Zusammenstellung der Jüdisches mündliches Gesetz aus der Zeit der Mischna.

Inhalt

Das Wort Tosefta kommt von Aramäisch und bedeutet Ergänzung oder Zusatz. Die Tosefta ist in den meisten Fällen eine Ergänzung zu den Mischna (das wichtigste jüdisch Arbeit, dass die mündliches Gesetz enthält) und eine Sammlung neben der Mischna[1].

Wie die Mischna besteht die Tosefta aus sechs Hauptabteilungen (Sedarim) unterteilt und jede Haupteinteilung in Trakten (Masechtot). Nur vier Traktate, die in der Mischna vorkommen, fehlen in der Tosefta, nämlich: Avot, tamid, Midot und Kiniem. Dennoch ist die Tosefta ein umfangreicheres Werk als die Mischna[2]. In vielen Fällen laufen der Text der Tosefta und der der Mischna parallel, mit dem Unterschied, dass Gesetze in der Mischna meist anonym sind, in der Tosefta werden sie zugeschrieben Tannaim. In einigen Fällen unterscheidet sich jedoch der Text der Tosefta von dem der Mischna.

Die Tosefta ist geschrieben in rabbinisches Hebräisch und in der Aramäisch.

Im Laufe der Jahrhunderte wurden mehrere Kommentare über die Tosefta von eminent verfasst jüdisch Gelehrte.

Geschichte

Die Tosefta wurde um 220 n. Chr. erbaut. kodifiziert. Nach rabbinischer Tradition waren Rabbiner Chija-Bar Abba I und Rabbiner Hosaaya dafür verantwortlich.

Handschriften

  • Handschrift Erfurt (älteste Handschrift, 12./13. Jahrhundert, unvollständig - Staatsbibliothek zu Berlin)
  • Wiener Handschrift (älteste vollständige Handschrift, Ende 13. Jahrhundert - Österreichische Nationalbibliothek)
  • Manuskript London (15. Jahrhundert, unvollständig, British Library, London)

Viele antike Fragmente wurden am Ende des 19. Jahrhundert in einem Lagerraum (Geniza) von einem alten Synagoge im Kairo. Das Bar-Ilan-Universität im Ramat Gan (Israel) diese Fragmente online stellen[3].Im 1521 das erste Exemplar der Tosefta wurde in . gedruckt Venedig durch Daniel Bomberg, zusammen mit Sefer Halachot von Yitschak Alfasi.

Literatur

  • FRAU. Zuckermandel: Tosefta, Mischna und Boraitha in ihrem Verhältnis zueinander. Teile 1-2. Kauffmann, Frankfurt am Main 1908-1909, (Nachtrag 1910).
  • J. Neusner: Die Tosefta. Aus dem Hebräischen übersetzt, 6 Teile, New York 1977-1981

Siehe auch

Externe Links

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