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Triflumuron
Triflumuron
Strukturformel und Molekülmodell
Strukturformel von triflumuron
Allgemeines
MolekularformelC15huh10ClF3Nein2Ö3
IUPAC-Name1-(2-Chlorbenzoyl)-

3-(4-Trifluormethoxyphenyl)harnstoff

Andere Namen2-Chlor-N-[[[4-(trifluormethoxy)phenyl]amino]carbonyl]benzamid
Molmasse358,7 G/Maulwurf
LÄCHELN
C1=CC=C(C(=C1)C(NC(NC2=CC=C(C=C2)OC(F)(F)F)=O)=O)Cl
CAS-Nummer64628-44-0
EG-Nummer264-980-3
PubChem47445
BeschreibungInsektizid (Chitinsynthesehemmer)
Ähnlich zunovaluron, lufenuron
Warnungen und Sicherheitsvorkehrungen
Giftig
Achtung
H-SätzeH330
EUH-SätzeNein
P-SätzeP260 - P284 - P310
LD50 (Ratten)(oral und dermal) > 5000 mg/kg
Physikalische Eigenschaften
AggregatzustandFest
Farbefarblos-weiß
Dichte1,55 g/cm²
Schmelzpunkt195 °C
Unlöslich inWasser
Log(pau)4,9
Ernährungseigenschaften
ADI0,014[1] mg/kg Körpergewicht
Wenn nicht anders angegeben normale Bedingungen gebraucht (298.15k oder 25 °C, 1 Bar).
Portal  Portalsymbol  Chemie

Triflumuron (ISO-Name) ist ein Insektizid das gehört zur Gruppe der sogenannten Insektenwachstumsregulatoren (IGRS). Es hemmt die Produktion von Chitin durch die Insektenlarven, wodurch sie sterben. Dieser Effekt ist vergleichbar mit dem von unter anderem Flufenoxuron, lufenuron und novaluron; triflumuron gehört zur gleichen Gruppe von Benzoylharnstoffen. Es ist ein Produkt von Bayer Crop Science[2]; Markenname Alsystin. Es wird bei Äpfeln, Birnen, Pfirsichen, Nektarinen und Pilzen sowie in der Getreidelagerung angewendet. In Australien wird es auch bei Schafen verwendet (aufgießen).

Vorschriften

Das Europäische Kommission Triflumuron hat prüfen lassen, ob es in die Liste der Pestizide aufgenommen werden sollte, die die Mitgliedstaaten der Europäischen Union zulassen können. Basierend auf den Ergebnissen dieser Bewertung[1] die Kommission hat beschlossen, Triflumuron . zu gewähren nicht einschließen.[3] Bestehende Zulassungen mussten bis spätestens 16. September 2009 zurückgezogen werden.

Der Hauptgrund für die Nichtaufnahme bestand darin, dass nicht nachgewiesen wurde, dass eine Exposition der Verbraucher gegenüber dem Stoff akzeptabel wäre, da Daten zu Art und Menge der Rückstände auf behandelten Früchten fehlten. Der Stoff stellt auch ein hohes Risiko für Wasserorganismen dar.

Siehe auch

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