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Umdracht | ||
Sakramentenprozession 1935 | ||
| Gehalten in | Häuser | |
| Termine | Sakrament Sonntag | |
| Veranstalter | Freunde der Stiftung Huissense Umdracht | |
| Thema | jährlich wechselnd | |
| Erste Ausgabe | zweite Hälfte des sechzehnten Jahrhunderts | |
| Editionen | ||
| Vorherige Ausgabe | 2019 | |
| Nächste Ausgabe | 2021 | |
| Offizielle Website | ||
Das Umdracht oder Transfer ist uralt sakramentale Prozession im Häuser, die vermutlich in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts entstanden ist. Die Prozession findet am Sakramententag, das wird am zweiten Sonntag danach gefeiert Pfingsten.
Der Ursprung der Umdracht
Es ist bekannt, dass in Huissen ab 1428 eine alljährliche Prozession stattfand, eine Marienprozession. Diese Prozession fand bis Mitte des 16. Jahrhunderts statt. Die erste sakramentale Prozession fand um 1560 statt, aus Stücken der St. Gangulphus-Gilde aus 1567 scheint zu folgen, dass die Tradition zu dieser Zeit noch nicht stattfand. Es wird vermutet, dass die Tradition kurz darauf entstand. Denn Huissen war Teil von Stock, die Teil von wurde Brandenburg und später Preußen, konnte die Prozession - abweichend von den umliegenden Orten - fortgesetzt werden. Während der französischen Herrschaft (1810-1813) war die Prozession offiziell verboten, fand aber statt. Da die Prozession damit ohne Unterbrechung stattgefunden hatte, fiel die Huissense-Prozession nicht unter die Prozessionsverbot. Bis 1912 fand die Prozession am Sakramentendonnerstag statt. Am 9. Juni 1912 passierte die Prozession erstmals an einem Sonntag Huissen. Die Arbeitgeber weigerten sich, Arbeitnehmer weiter zu entlassen, um an einer Prozession teilzunehmen. Gründonnerstag war in den Niederlanden kein Ruhetag mehr. Es ist ungewiss, ob die Prozession 1943 und 1944 stattfand, aber 1945 fand die Prozession im zerstörten Zentrum der Stadt statt. Im Jahr 2020 aufgrund der Maßnahme im Zusammenhang mit der Corona-Krise die Umdracht findet nicht statt.
Organisation der Umdracht
Die Umdracht ist ein altes Huissens immaterielles Erbe, ein Ausdruck des Glaubens und eine uralte Tradition voller Folklore und Volksfrömmigkeit, die Menschen aus Huissen zusammenbringt. Die Umdracht zieht nach a Eucharistiefeier aus der Stadtpfarrkirche, die Kirche Unserer Lieben Frau von der Himmelfahrt, durch die mit Blumen und Bannern geschmückten Straßen der Stadt. An verschiedenen Orten sind Ruhealtäre die ein öffentliches Glaubensbekenntnis ermöglichen.
Der Kern der Prozession ist Allerheiligstes Sakrament, der Geweihte (selig) Gastgeber, als Verkörperung von Jesus Christus. Dies wird bereitgestellt von a Kleriker in einem Monstranz getragen unter einem Himmel oder Überdachung, ein quadratischer Baldachin aus reich verziertem, kostbarem Stoff, unter dem der Priester die Monstranz während einer sakramentalen Prozession wandelt. Der Himmel wird von den Himmelsträgern an vier Stöcken gehalten. Sie wechseln sich ab. In der Prozession, Statuen von Maria, Heiliger Gangulfus und Saint Laurentius. Hinter dem Allerheiligsten gehen die Linwaard und die Gildenkönige teilen sich. Ihnen folgen die Bräute, Mädchen, die in weißer Kleidung an der Umdracht teilnehmen. Dann gehen die Adligen, Schuljungen, in blauen Umhängen und Baskenmützen, die die Krone (Christkönigs) tragen. An der Umdracht nehmen auch die Jungfrauen teil, unverheiratete junge Frauen, die Kornähren und andere Produkte des Landes mit sich tragen. Die Gilden sind gut vertreten, unter anderem durch ihre Verkäufer. An der Umdracht beteiligen sich auch Vereine, die in Kombination mit dem Läuten der vier Kirchenglocken für entsprechende Prozessionsmusik sorgen. Die Prozession, die auch aus Gläubigen von und außerhalb der Pfarrei besteht, wird von Fürbitten begleitet. Viele Bräuche sind Teil der lokalen Folklore: Zum Beispiel vertreibt der noch brennende Weihrauch den damals faulen Geruch des Abwassers, die Bräute versprühen noch sträöisel (Papierfetzen) auf den Straßen, um die schmutzige Straße zu schmücken. Die Pferde an der Spitze der Prozession sorgten früher dafür, dass Hindernisse aus dem Weg geräumt wurden, aber sie hinterließen auch etwas. Pferde tun das immer noch, und man geht immer noch loopt ben (Korb), in den der Pferdekot geschöpft wird.
Die Umdracht wird mit einer Predigt in der Kirche abgeschlossen.
Externe Links
Literatur
- Zweers, J.H.F.; Brons, J.A.J.M., Huissense Umdracht in Quelle und Bild. Historischer Kreis Huessen, Huissen (2010). ISBN 978-90-75981-08-7 .