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Vinylpivalaat
Vinylpivalat
Strukturformel und Molekülmodell
Strukturformel aus Vinylpivalat
Allgemeines
MolekularformelC7huh12Ö2
IUPAC-NameEthenyl-2,2-dimethylpropanoat
Molmasse128,17 G/Maulwurf
LÄCHELN
CC(C)(C)C(=O)OC=C
in Chile
1S/C7H12O2/c1-5-9-6(8)7(2,3)4/h5H,1H2,2-4H3
CAS-Nummer3377-92-2
EG-Nummer222-175-4
PubChem256591
Warnungen und Sicherheitsvorkehrungen
BrennbarSchädlichGesundheitsschädlich
Achtung
H-SätzeH225 - H302H312H332 - H315 - H319 - H335 - H350
EUH-SätzeNein
P-SätzeP201 - P210 - P261 - P280 - P305 P351 P338 - P308 P313
Physikalische Eigenschaften
AggregatzustandFlüssigkeit
Dichte0,866 g/cm²
Siedepunkt110 °C
Flammpunkt10°C
Brechungsindex1.405 (589 nm, 20°C)
Wenn nicht anders angegeben normale Bedingungen gebraucht (298.15k oder 25 °C, 1 Bar).
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Vinylpivalat ist der Vinyl-Ester von Pivalinsäure.

Anwendungen

Das Polymer Poly(vinylpivalat) hat ähnliche Anwendungsmöglichkeiten wie Polyvinylacetat, insbesondere in Holzleim[1] oder als Zwischenschritt bei der Herstellung von Polyvinylalkohol; das erhält man nach Verseifung der Estergruppen in Poly(vinylpivalat).[2] Wegen sterische Behinderung der Estergruppen in Poly(vinylpivalat) hat dieses Polymer einen hohen Grad an Syndiotaktizität; die Gruppen alternieren vorwärts und rückwärts, wenn man vom Rückgrat des Polymers aus betrachtet. Der daraus gewonnene Polyvinylalkohol weist eine gleich hohe Syndiotaktizität und auch Kristallinität auf, wodurch er zur Herstellung von starken Fasern, Folien oder Gelen geeignet ist.[2]

Vinylpivalat kann auch als Comonomer zur Herstellung von Copolymere.

Toxikologie und Sicherheit

Es ist eine leicht entzündliche Flüssigkeit und möglicherweise krebserregend.

Vinylpivalat kann spontan und gefährlich sein polymerisieren. Es wird normalerweise mit einer kleinen Menge stabilisiert Hydrochinon als Hemmstoff.