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Walter Buch | ||||
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Walter Buch, 1933 | ||||
| Allgemein | ||||
| Geburtsdatum | der 24. Oktober 1883 | |||
| Sterbedatum | 12. September 1949 | |||
| Sex | Mann | |||
| Geburtsort | bruch sal | |||
| Ort des Todes | Schondorf am Ammersee | |||
| Funktion | ||||
| Die Seide | ||||
| Organisation | ||||
| Spezialfunktion | Oberster Richter der NSDAP | |||
| Rang | Reichsleiter[1] SS-Obergruppenführer | |||
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Walter Buch (bruch sal, der 24. Oktober 1883 - Schondorf am Ammersee, 12. September 1949) war der oberste Richter der NSDAP.
Jugend
Der Vater Hermann Buch war Senatspräsident des Obersten Gerichtshofs von Baden. Walter Buch besuchte von 1890 bis 1902 die Volks- und Hauptschule in Bruchsal Konstanz. 1902 nahm er als Fähnrich Dienst beim 6. Badischen Infanterieregiment in Konstanz. Am 27. Januar 1904[2] er wurde Leutnant (Zweiter Leutnant) und am 27. Januar 1913[2]Oberleutnant (Oberleutnant). 1908 heiratete Buch und bekam zwei Töchter und zwei Söhne.
Erster Weltkrieg
Ab 1914 kämpfte er in der Erster Weltkrieg als Kompanieführer, Bataillonskommandeur und als Kommandant einer Division von Maschinengewehr-Scharfschützen. Im März 1918 wurde er Ausbilder am Ausbildungszentrum in Te Doberitz. Ab September 1918 arbeitete Buch im preußischen Kriegsministerium in Berlin. Bei Kriegsende ging Buch am 20. November 1918[2] im Ruhestand im Rang eines Haupt (Haupt).
Weimarer Republik
Bucher aufgezogene Hühner Gernsbach in dem Murgtal. Von 1919 bis 1922 war er Mitglied der Deutschnationale Volkspartei. Bis zum Verbot der Bewegung war er Kreisvorsitzender des Landes Baden Deutschvölkischer Schutz- und Trutzbund.An Ostern 1920 lernte er kennen Adolf Hitler, als er ihm auf Geheiß seines Vaters ein Buch brachte. Am 9. Dezember 1922 wurde er Mitglied Nr. 13.726 der NSDAP, am 1. Januar 1923 Mitglied der Sturmabteilung. Von August 1923 bis 1924 organisierte er die Fränkische SA in Nürnberg. Er hat an dem gescheiterten teilgenommen Bierkellerputsch im November 1923. Er wurde Händler von Wein und alkoholischen Getränken in München. Nach der Neugründung der NSDAP wurde Buch 1925 Mitglied Nr. 7.733[3]. Bis zum 1. Januar 1928 leitete und organisierte er die SA in Oberbayern-Schwaben.
Am 27. November 1927 wurde Buch Leiter der Untersuchungs- und Schlichtungsausschuss (UschlA). Am 20. Mai 1928 war er einer von zwölf NSDAP-Wahlbeamten in der Reichstag[4] wo er bis 1945 blieb. Von Juni 1930 bis Oktober 1931 war Buch Jugendamtsleiter der Reichsleitung der NSDAP. Bis 1933 war er Chefredakteur der Völkischer Beobachter.
Seine älteste Tochter Gerda verheiratet am 2. September 1929 Martin Bormann.
Nazi Deutschland
Am 1. Juli 1933 wurde Buch Mitglied Nr. 81.353[3] des Schutzstaffel wenn SS-Gruppenführer[3]. Am 9. November 1934 wurde er SSObergruppenführer[3]. Vom 3. Oktober 1933 bis 1944 war er Mitglied der Akademie für Deutsches Recht. Gleichzeitig war er Mitglied des Ausschusses für Bevölkerungs- und Rassenpolitik des Reichsministeriums des Innern.
Am 1. Januar 1934 wurde die UschlA als Oberstes Parteigericht der NSDAP (OPG). Walter Buch wurde OPG-Chef und Senatspräsident. Ab 2. Juni 1933 war er Reichsleiter der NSDAP, die direkt an Hitler berichteten.
In dieser Position führte er Säuberungen innerhalb der NSDAP durch. Im März 1932 plante er Mordpläne gegen Homosexuelle wie Hans Erwin von Spreti-Weilbach um herum Ernst Röhm. Er sanktionierte die Morde während der Nacht der langen Messer von 1934. 1936 verließ Buch die Gauleiter von Kurmark, Wilhelm Kube aus allen seinen Ämtern entlassen werden. Kube hatte Buch in einem anonymen Brief beschuldigt, seine Frau habe jüdisches Blut. Ausbeutung von Parteimitgliedern während der Kristallnacht 1938 bestrafte Buch leicht. Am 9. November 1938 schrieb Buch in Deutsche Justiz: „Der Jude ist kein Mensch, er ist Müll.“ Im Dezember 1940 erklärte Buch Heinrich Himmler in[5], dass der wahre Zweck der NS-Tötungsanstalt Grafeneck bekannt geworden und das Programm Aktion T4 vor dem Euthanasie war kein Geheimnis mehr.
Hitler hatte den Gouverneur von Schlesien und SüdenWestfalen, Josef Wagner am 9. November 1941 seines Amtes enthoben, nachdem sich seine Frau der Heirat ihrer Tochter mit einem SS-Mann widersetzt hatte. Ein Parteigericht unter Vorsitz von Walter Buch hatte am 6. Februar 1942 entschieden, Wagner habe der Partei keinen Schaden zugefügt und durfte in der Partei bleiben. Hitler hob diese Entscheidung auf und schloss Wagner aus der NSDAP aus. Ab 1942 musste Buch alle seine Entscheidungen von seinem Schwiegersohn Martin Bormann unterschreiben lassen.
Gefangenschaft
Im Oktober 1944 starb seine Frau. Am 30. April 1945 nahmen amerikanische Truppen Walter Buch gefangen und hielten ihn von Mai bis August 1945 fest Kriegsgefangenenlager Nein. 32 Ashcan bei Mondorf-les-Bains. Er wurde vom US-Geheimdienst verhört und als Zeuge am Nürnberger Prozesse. Seine Tochter Gerda starb im März 1946 an einer Krebsbehandlung. Bei der Entnazifizierung war buch im August 1948 von a Spruchkammerverfahren bei Garmisch-Partenkirchen zu fünf Jahren Zwangsarbeit und Beschlagnahme seines gesamten Besitzes verurteilt. Am 29. Juli 1949 verurteilte das Oberlandesgericht München Buch als Haupttäter der Kategorie I, bestätigte die Beschlagnahme, reduzierte jedoch die Freiheitsstrafe auf 3,5 Jahre. Weil Buch so lange inhaftiert war, wurde er freigelassen, sechs Wochen später beging Buch Selbstmord, indem er sich die Handgelenke aufschnitt und Ammersee springen.
Auszeichnungen
- Eisernes Kreuz 1914, 1. Klasse[6][2] und 2. Klasse[6][2]
- SS-Ehrenring[6] am 25. Dezember 1934[7]
- Coburger Abzeichen[1] im Oktober 1932[2][6]
- Blutordnung[8] am 6. Juli 1936[2][6]
- Ehrrendegen des Reichsführer-SS[8] am 9. November 1935[6]
- Ehrenkreuz für Frontkämpfer im Weltkrieg[9] am 4. Januar 1935[2]
- Nationale Befehle[9]
- Abzeichen des SA-Treffens in Braunschweig 1931 1931[2][6]
- Kreuz für Kriegsverdienst, 1. Klasse (30. Januar 1942[6]) und 2. Division (1941[6])
