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Zaaimachine
Sämaschine mit fünf Saatschalen. Beim Transport wird die Sämaschine in Längsrichtung hinter dem Schlepper positioniert. Bei der Aussaat wird es quer gelegt.
Manuelle Sämaschine

EIN Sämaschine ist ein landwirtschaftliche Geräte zu Samen beitreten Sau. Im Gartenbau werden stationäre Sämaschinen verwendet, die einzeln arbeiten oder in Reihe aufgestellt werden.

Das Sumerer hatte bereits eine primitive Sämaschine entwickelt. Zum Zeitpunkt der Han-Dynastie, 2. Jahrhundert v. Chr., wurde bereits in China eine Sämaschine verwendet. Damit könnten 7 Hektar pro Tag ausgesät werden.[Quelle?] Die erste europäische Sämaschine wurde eingeführt in 1566 durch Camillo Torello von Venedig patentiert. Im 1701 eine Arbeitsmaschine wurde erfunden von Jethro Tulli, aber es dauerte bis Mitte 19. Jahrhundert bevor eine professionelle und zuverlässige Sämaschine entwickelt wurde.

Die erste Sämaschine in den Niederlanden war die Saatgeigedie manuell bedient wurde. Später kam die handgeführte einreihige Sämaschine. Jetzt gibt es sehr breite Sämaschinen, die viele Reihen auf einmal aussäen.

Heutzutage wird eine Sämaschine über die Gelenkwelle von a Traktor. In der Vergangenheit wurde die Maschine von den Rädern eines Pferdewagens angetrieben. Die Aussaat erfolgt oft im selben Arbeitsgang wie die Vorbereitung des Bodens für die Aussaat, während gleichzeitig gequält und wird gesät.

Es gibt zwei Arten von Sämaschinen:

  • gewöhnliche Sämaschinen
  • Einzelkornsämaschinen

Gewöhnliche Sämaschine

Eine Sämaschine funktioniert eigentlich ganz einfach: Vor dem Särohr steht eine Grabenfräse, die den Boden etwas beiseite legt. Das Saatgut fällt durch das unten offene Saatrohr in den Graben am Boden. Anschließend wird mit Säscharen eine Erdschicht auf das Saatgut aufgetragen und die Erde mit einer Andruckwalze angedrückt. Der Graben wird so tief gezogen, dass die Aussaat auf festem Boden erfolgt. Die beste Aussaattiefe beträgt bei den meisten Kulturen 1 bis 2 cm, bei Hülsenfrüchten jedoch 3 bis 5 cm.

Einzelkornsämaschine

Landwirtschaft

Diese Sämaschine legt das Saatgut im Endabstand ab. Sie funktioniert wie eine normale Sämaschine, hat aber ein zusätzliches Säelement. Das Säelement besteht aus einer Scheibe mit einer in regelmäßigen Abständen darin befindlichen Vertiefung, in die ein Samenkorn passt. Die Scheibe dreht sich durch die Saatschale und füllt die Gruben mit einem Samen. Um sicherzustellen, dass sich nur ein Samen in einem Brunnen befindet, gibt es Schaber, die entlang der Scheibe bürsten. Diese Sämaschine wird unter anderem zur Aussaat verwendet Zuckerrüben. Die Saat muss für eine gute Aussaat sein gepillt einbiegen in.

Es gibt auch eine pneumatische Einzelkornsämaschine, bei der das Saatgut mit Luft auf das Säelement gesaugt wird. Dafür befindet sich im Brunnen des Säelementes ein Loch.

Gartenbau

Sämaschine über Förderband

Die Sämaschinen in der (Gewächshaus-)Gartenbau können auch als Einzelkornsämaschinen betrachtet werden. Sie legen die Samen hinein Multizellen-Trays , offene Behälter oder Gläser. Im Gartenbau kommen zwei Aussaattechniken zum Einsatz:

Mechanische Sämaschinen

Bei einer mechanischen Sämaschine gleitet eine Säplatte unter dem Saatbehälter hin und her. Die Saatplatte ist perforiert, damit die Saat in die Löcher fällt. Die Platte schiebt das Saatgut über die Verteilerrohre, das Saatgut fällt durch diese Rohre in das Medium, in dem es keimen muss. Diese Sämaschinen werden nur für pelletiertes Saatgut oder einheitlich kalibriertes nacktes Saatgut verwendet. Auch bei der Aussaat einer bestimmten Saatmenge kommen mechanische Sämaschinen zum Einsatz: Die Löcher im Saatteller können dann eine bestimmte Saatmenge aufnehmen, ein Prinzip, das häufig bei der Aussaat von Küchenkräutern in Töpfen angewendet wird.

Pneumatische Sämaschinen

Eine pneumatische Sämaschine verwendet a Vakuum das saugt die Samen auf. Bei einer Nadelsämaschine wird eine Stange mit mehreren Nadeln über einen Saatbehälter gebracht. Er saugt einige Samen ein, streicht über die Verteilerrohre und bläst die Samen ab. Einige Nadelsämaschinen reinigen die Nadeln durch kräftiges Ausblasen oder durch Einstechen mit einer feinen Nadel. Nadelsämaschinen eignen sich besonders zur Aussaat von Feinstsaatgut (Tabak, Knollenbegonie, ...) Bei einer Kreiselsämaschine rotiert eine Lochwalze. Das Innere der Walze ist in verschiedene Luftkammern unterteilt: Auf Höhe der Vakuumkammer rotiert die Walze unter einem Saatgutbehälter: Jedes Loch saugt ein Saatgut an. Am unteren Ende der Walze werden die Samen in das Saatmedium abgeblasen. Normalerweise enthält die Rolle auch eine Hochdruckkammer, die die Löcher ausbläst (säubert). Rollensämaschinen haben eine größere Kapazität als Nadelsämaschinen. Beide Typen eignen sich zum Einlegen in automatische Abfülllinien, wo die Multizellen-Trays oder Trays in einem Arbeitsgang befüllt, ausgesät, mit Abdeckmaterial abgedeckt und bewässert werden.

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