WikiDer > Acerba Animic
Acerba animi (Latein vor dem die Bitterkeit der Seele) war ein Enzyklika, ausgegeben am 29. September1932 durch Papst Pius XII, die wie die Enzyklika Iniquis Afflictisque (1926) als Subjekt die Stellung der Kirche in Mexiko hätten.
Mit der Einführung der neuen mexikanischen Verfassung 1917 war die Trennung von Kirche und Staat eine Tatsache. Die Maßnahmen der Regierung gingen jedoch weiter; Geistliche wurden vielfach verfolgt, gefoltert und getötet. In seiner Enzyklika Iniquis Afflictisque Pius XI. hatte bereits heftig gegen diese Praktiken protestiert und Maßnahmen gefordert.
Obwohl die mexikanische Regierung in den 1930er Jahren bereit war, der Kirche einige Zugeständnisse zu machen, wurde klar, dass sie einer Erneuerung der Kirchenhierarchie nicht zustimmen würde; die Regierung wollte keine ausländische Einmischung in innere Angelegenheiten affair[1]
Pius XI. nahm die Enzyklika auf Acerba animi Widerstand gegen die Weigerung der mexikanischen Regierung, diese Hierarchie wiederherzustellen. Dies sei aus seiner Sicht notwendig, um die kirchliche Struktur in Mexiko zu erhalten[2]. Als Beispiel dafür nannte Pius XI. die Beschlüsse der Regierung zur Ernennung von Priestern. Dafür wurden die Verwalter der einzelnen Bundesstaaten innerhalb Mexikos zuständig. Die Ernennungen erfolgten jedoch nach dem Zufallsprinzip und sollten eine maximale Anzahl von Priestern entsprechend dem Bedarf an geistlicher Hilfe ernennen. Beispielsweise wurden in den verschiedenen Bundesländern unterschiedliche Kriterien für die Anzahl der benötigten Priester verwendet:
- Michoacan: 1 Priester für 33.000 Gläubige
- Chiapas: 1 Priester pro 60.000 Gläubige
- Veracruz: 1 Priester auf 100.000 Gläubige[3]
Pius XI. war sich zwar der Gefahren bewusst, denen der Klerus ausgesetzt war, aber er war auch der Meinung, dass die Kirche die öffentlichen Gottesdienste wieder aufnehmen sollte, um den Gläubigen die Möglichkeit zu geben, geistliche Hilfe zu erhalten.[2]. Der Papst betonte jedoch, dass die Wiederaufnahme der Gottesdienste nicht als Anerkennung der Regierung angesehen werden sollte[4].
Schließlich rief Pius die Weltgemeinschaft, insbesondere aber die Mexikaner, auf, zum Wohl der Kirche zusammenzuarbeiten. Zusammenarbeit in der Katholische Aktion war eine Notwendigkeit.[5]
Nachwirkungen
Die mexikanische Regierung reagierte heftig auf die Enzyklika und bezeichnete sie als böse und nichtapostolisch[6]. 1937 widmete Pius XI. eine dritte Enzyklika der Lage in Mexiko, Nos es muy conocida.
Siehe auch
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise Verweise Quellen
Externe Links
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