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Alfred Cortot (Nyon, 26. September 1877 - Lausanne, 15. Juni 1962) war ein schweizerisch Pianist, Erzieher und Dirigent.
Leben und Arbeiten
Cortot war der Sohn einer Schweizer Mutter und eines französischen Vaters. Nachdem er zunächst seine Zulassung zum Wintergarten, er hat es geschafft Pariser Konservatorium dennoch eine umfangreiche Ausbildung, mit dem Fokus auf die Klavier. Sein Hauptlehrer Emile Decombes war ein Schüler von Chopin. Sein Interesse an Richard Wagner führte zu einer Ernennung von 1898 bis 1901 als Korrepetitor und stellvertretender Dirigent an der Bayreuther Festspiele. 1902 dirigierte er die Pariser Erstaufführung von Wagners Götterdämmerung.
Als Solist baute er eine umfangreiche Konzertpraxis auf, die ihm Weltruhm einbrachte. Seine Vorliebe war mit dem romantisch Werke, vor allem mit Chopins Musik, Schumann, Mendelssohn, Liszt und Saint-Saens. Er veröffentlichte mehrere ihrer Werke in Studienausgaben voller Anmerkungen, zusätzlicher Übungen und Anleitungen. Dies Ausgaben von travail (veröffentlicht bei salbert in Paris und curzi in Mailand) enthalten wertvolle Kommentare zu den pianistischen und Interpretation. 1905 gründete er mit dem Geiger Jacques Thibaud und der Cellist Pablo Casals Ein Klaviertrio auf, das als eines der wichtigsten gilt Kammermusikensembles der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts.
Von 1907 bis 1923 lehrte Cortot am Pariser Konservatorium und gründete 1919 die Ecole Normale de Musique de Paris. Unter seinen Schülern waren große Namen wie Clara Haskilo, Dinu Lipattic, Vlado Perlemuter, Yvonne Lefebure, Margaret Fairchild und auch Marguerite Monnot, dem französischen Komponisten vieler Lieder von Edith Piaf und des Theatermusicals Irma la Doucec. Der niederländische Pianist Marinus Flipse war auch ein Schüler von Cortot.
Nach dem Zweiter Weltkrieg Cortot ist ein Jahr alt geworden Berufsverbot, denn während der Regierung von Vichy hatte verschiedene Funktionen ausgeübt, hatte bei den deutschen Besatzern zusammengearbeitet und gab auch während des Zweiten Weltkriegs häufig Konzerte in Deutschland.
Absolute Partiturtreue und großartige Arbeitsmoral standen für Cortot nicht im Mittelpunkt, wohl aber Inspiration und Klangschönheit. Cortot gilt als einer der größten Pianisten des 20. Jahrhunderts, obwohl seine Ansichten derzeit stark kritisiert werden.
Alfred Cortot starb im Alter von 84 Jahren an Nierenversagen.
Literaturverzeichnis
- Cortot, Alfred, La musique française de klavier, 1930–48
- —, Cours d'Interpretation, 1934 (Studium der Musikinterpretation, 1937)
- —, Aspekte von Chopin, 1949 (Auf der Suche nach Chopin, 1951)
- Gavoty, Bernhard, Alfred Cortot, 1977 (französisch)
- Manshardt, Thomas, Aspekte von Cortot, 1994