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Alice Ronner

Alice Emma Henriette Ronner (Brüssel, 9. September1857Ixelles, 4. Juli1957) war ein BelgierStilllebenmaler aus dem 19. und 20. Jahrhundert.

Genealogie

Ronner war die Tochter von Henriette Knip (bekannt als Henriette Ronner) (1821-1909), der berühmte Maler von Szenen mit Hunden und Katzen. Ihr Bruder Alfred Ronner (1852-1901) und Schwester Emma Ronner (1860-1936) waren auch Maler; ihr zweiter Bruder, Edouard, wurde Anwalt.

Lebenszyklus

Ronners Mutter hat sie in der Malerei ausgebildet. Anders als ihre Mutter malte Ronner Blumen und Stillleben. Stillleben wurden in die Katzenszenen ihrer Mutter eingebaut. Ronners Stillleben zeigen Blumen, Vasen, Geflügel, Zinnkrüge, Untertassen, Porzellan, Bibelots und dergleichen in einem dekorativ-realistischen Beitrag.

Ronner lebte in der Brüssel, außer während der Erster Weltkrieg als sie in England lebte. Sie blieb unverheiratet.

Ausstellungen

Ronner stellte ihre Werke regelmäßig während der Triennale Salons in Brüssel, Gent und Antwerpen und bei kleineren Salons in den Provinzstädten. Sie wurde für ausländische Veranstaltungen wie die Weltausstellung 1900 zu Paris und die Ausstellung Belgiëer Kunst te Berlin im Jahr 1908.

Wie die meisten Brüsseler Künstler ihrer Zeit war Ronner Mitglied der „Cercle des Femmes Peintres“, eine traditionelle, aber feministische (avant la lettre) Künstlervereinigung, die regelmäßig eigene Salons einrichtet.

1898 stellten sie und ihre Mutter im Format einer Doppelausstellung in der Kunsthandlung Oldenzeel in Rotterdam aus.

1911 gründeten einige Künstlerinnen in Brüssel die „Galerie Lyzeum“. Ronner war bei der Eröffnungsausstellung vertreten, unter anderem mit Emma Ronner, Anna Bocho, Louise Danse, Marie Danse, Juliette Wytsman, Berthe Art, Ketty Gilsoul-Hoppe.

1914 nahm Ronner an Die zeitgenössische Frau in Antwerpen. Ein Jahr später wurde ihre Arbeit auf der Ausstellung für moderne belgische Kunst gezeigt, die von organisiert wurde Paul Lambotte in dem Nationalmuseum Cardiff im Cardiff organisiert wurde (mit „Roses“) und an die in Folkestone 1916. Mitaussteller auf der Folkestone inklusive Amedee Lynen, James Ensor, Konstanter Permeke, Albert Bärtsoen, Leon Frederic, Fernand Khnopff, Jan De Clerk und Victor Gilsoul.

1924 stellte sie in der Gruppe mit Louis Crespin, Elysee Fabry und Ernest Welvaert in der Brüsseler Galerie Mommen.

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurden ihre Arbeiten noch auf Auktionen angeboten. Ihre Ölgemälde auf Tafel "Stillleben mit Blumen und Objekten" wurden im Dezember 2002 für 2.000 Euro versteigert und ihr "Stillleben mit Veilchen und Trauben" wurde im Dezember 2004 für jeweils 750 Euro im Hôtel des Ventes Vanderkinderen Brüssel.

Eine Anthologie ihrer Arbeiten auf Ausstellungen

  • Gent, 1880 : „Totes Wild und Früchte“, „Obst und Zubehör“;
  • Tournai, 1888: „Zwiebeln und Zitronen“
  • Brüssel, Salon du Cercle des Femmes Peintres 1880 : „Zwiebeln“;
  • Antwerpen; 1888: „Austern und Fische“, „Iris“
  • Gent, 1889: „Denkmäler“, „Mispeln“
  • Paris, Salon de la Société Nationale des Beaux-Arts, 1897: „Aprikosen“, „Gladiolen“ „Feigen“
  • Paris, Salon de la Société Nationale des Beaux-Arts, 1898: „Jacquot“, „Cineraria“, „Rosen und Zitronen“
  • Paris, Weltausstellung 1900; „Mohnblumen“
  • Gent, 1902: „Türkei“, „Fensterecke“
  • Gent, 1906: „Ridderspoor“
  • Brüssel, Salon de Printemps 1909: „Pfirsiche“
  • Berlin, Ausstellung Belgiëer Kunst 1908 : „Hortensien“
  • Gent, 1909: „Rhododendren“
  • Den Haag 1913, Kunsthandlung Th. Neuhuys, 1. Belgischer Salon
  • Gent, 1925: 2 Blumenarrangements
  • Ostende, 1. Salon Franco-Belge 1929: „Cineraria“.

Ort

Andere mit Ronner vergleichbare Brüsseler Stilllebenmaler enthalten Berthe Art, Louise De Hem, Marguerite Dielman, E. Marechalle und Camille Triest. Das Leben dieser Künstlerinnen, die meist aus wohlhabenden oder künstlerischen Familien stammten, hatte nur wenige außerkünstlerische, biografisch interessante Fakten, ebenso wie das von Ronner selbst.

Museen

Ikonographie

Ein Portraitfoto ist im Katalog des 1. Belgischen Salons im Kunsthandel Th. Neuhuys in Den Haag (1913).

Siehe auch