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Christian Kern
Christian Kern
Christian Kern
Geboren4. Januar1966
Wien, Österreich
Politische ParteiSPÖ
PartnerKarin Wessely (1985-2001)
Eveline Steinberger
Bundeskanzler von Österreich
Ernennung17. Mai2016
Schlussendlich18. Dezember2017
Stellvertretender Ministerpräsident(s)Reinhold Mitterlehner
PräsidentHeinz Fischer (2016)
Alexander Van der Bellen
VorgängerWerner Faymann
NachfolgerSebastian Kurz
Parteivorsitzender der SPÖ
Ernennung25. Juni2016
Schlussendlich25. September2018
VorgängerWerner Faymann
NachfolgerPamela Rendi-Wagner
Portal  Portalsymbol  Politik

Christian Kern (Wien, 4. Januar1966) ist ein österreichisch Politiker. Von Mai 2016 bis Dezember 2017 war er Kanzler von Österreich und Leiter der Gehäusekern.

Von Juni 2016 bis September 2018 war Kern Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei SPÖ.

Werdegang

Kern ist im Wiener Bezirk aufgewachsen Köcheln. Er studierte Journalismus und Kommunikation an der Universität Wien und studierte dann an der Universität St. Gallen. 1989 wurde er Journalist für die Wirtschaftspressedienst und das Wirtschaftsmagazin Option. Kern ging 1991 als Assistent des Staatssekretärs der Kanzlerin Peter Kostelka in die Politik. Kern blieb sein Sprecher, als Kostelka 1994 Parlamentssprecher des SP-Parlaments wurde. Ab 1997 war Kern kaufmännisch bei der Verbund AG tätig.

2010 wurde Kern Vorstandsvorsitzender der Österreichische Bundesbahnen. In dieser Funktion organisierte er den Transport von Hunderttausenden von Migranten während der 2015 Europäische Flüchtlingskrise.

Kanzler

Seit 2014 wird Kern häufig als möglicher künftiger Kanzler genannt. dann Kanzler Werner Faymann Als er im Mai 2016 von seinen Ämtern zurücktrat, wurde Kern der Spitzenkandidat für seine Nachfolge. Tatsächlich drängte ihn die SP am 12. Mai 2016 nach vorne und am 17. Mai wurde er vom Präsidenten ernannt Heinz Fischer eingeweiht. Ende Juni 2016 trat er auch die Nachfolge von Faymann als politischer Führer der SPÖ an.

Es Gehäusekern war eine Fortsetzung der Schrank-Faymann II. Die SPÖ bildete eine Koalition mit den Konservativen VP. Kern ernannte bei seinem Amtsantritt drei neue Minister und ernannte Muna Duzdar, Präsidentin der Österreichisch-Palästinensischen Gemeinschaft, zur neuen Staatssekretärin. Damit wurde sie das erste muslimische Mitglied einer österreichischen Regierung.

Kern hatte sich verpflichtet, sich stark für den Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen in Österreich einzusetzen. Gleichzeitig warf er der politischen Elite Machtgier und fehlende konkrete Zukunftspläne vor.

Bei der Österreichische Parlamentswahl 2017 Kern war im Auftrag der SPÖ Parteivorsitzender. Unter seiner Führung blieb die Partei mit 52 Sitzen stabil, aber das reichte nicht aus, um die größte zu bleiben. Die Partei wurde vom Koalitionspartner ÖVP (62 Sitze) überholt, der daraufhin eine neue Regierung mit den with FPÖ. Am 18. Dezember 2017 folgte Kern als Bundeskanzler der ÖVP-Vorsitzende Sebastian Kurz.

Im September 2018 trat Kern vom SPÖ-Vorsitz zurück und kandidierte im Namen seiner Partei für die Wahlen zum Europäischen Parlament 2019.

Vorgänger:
Werner Faymann
Bundeskanzler von Österreich
Gehäusekern
2016-2017
Nachfolger:
Sebastian Kurz