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Julius Raab | ||||
| Geboren | 29. November1891 Sankt Pölten, Niederösterreich | |||
| Verstorben | 8. Januar1964 Wien | |||
| Politische Partei | CS (bis 1934) VF (1934-1938) VP (1945-†) | |||
| Partner | Harmin Hauser | |||
| Religion | römisch katholisch | |||
| Bundeskanzler von Österreich | ||||
| Ernennung | 2. April1953 | |||
| Schlussendlich | 11. April1961 | |||
| Vorgänger | Leopold Figl | |||
| Nachfolger | Alfons Gorbnach | |||
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Julius Raab (Sankt Pölten29. November1891 - Wien8. Januar1964) war ein österreichisch Politiker (VP). Er war aus 2. April1953 bis um 11. April1961Kanzler von Österreich. Während seiner Kanzlerschaft am 15. Mai1955 es Österreichischer Staatsvertrag zwischen den alliierten Mächte und der österreichischen Regierung, woraufhin die zehnjährige Besatzung der Alpenrepublik und das Land erlangte seine Souveränität zurück.
Biografie
Hintergrund, Ausbildung und Berufseinstieg
Er stammte aus einer politisch engagierten bürgerlichen Familie. Er hat es besucht Gymnasium zu Seitenstetten und studiert dann zum TU Wien. Während seines Studiums trat er der katholisch Studentenvereinigung Lebenslauf/ÖCV. Mit der Turnhalle Leopold Figl, das später sein Vorgänger als . wurde Kanzler er gründete den Katholischen Verein für Gymnasiasten. Während der Erster Weltkrieg (1914-1918) er war im Dienst im Österreich-UngarischHeer als Militäringenieur. Nach dem Krieg kehrte er zur Weiterbildung an die Universität zurück. Im 1923 er heiratete Harmine Haumer.
Politische Karriere während der Zwischenkriegszeit
Von 1927 bis um 1934 hatte Raab im Auftrag der Christlichsoziale Party (CS) Sitz im Unterhaus des Parlaments, das Nationalrat. Msgr. Ignaz Seipel, der Kanzler, ernannte ihn September1928 als Vertreter der CS innerhalb der NiederösterreichHeimwehr, ein protofaschistisch paramilitärische Organisation, deren Zweck es war, Demokratie weit werfen und das Fundament von a Korporativ Diktatur fördern. Im 1930 war er Landesführer, militärischer Führer, der Heimwehr in Niederösterreich. Im Dezember1930 jedoch verließ er die Heimwehr als diese Organisation als Konkurrent der CS als unabhängige Partei an den Wahlen teilnehmen wollte. Im 1931 Raab bildete die Niederösterreich Heimwehr das in Kann1932 ging in die Ostmärkische Sturmscharen, einer der Christlichsozialen Partei angeschlossenen paramilitärischen Organisation. Raab gehörte innerhalb seiner Partei zu den antisemitisch Flügel.[1]
Raab war in der Zeit der autoritären Status (1933-1938) unter Kanzler Engelbert Dollfuß und sein Nachfolger Kurt von Schuschnigg Mitglied der Handelskammer und wurde in Februar1938 als Handelsminister in das Kabinett Schuschnigg aufgenommen.
Als prominenter Vertreter des Ständestaates und seiner autoritären Ideologie Raab war ein erbitterter Gegner der Nationalsozialisten die es vorgezogen haben, dass Österreich in die Drittes Reich.
Zeitspanne 1938-1945
Obwohl er während der Stände Minister gewesen war, war er Anschluss nicht verhaftet. Dies lag zum Teil daran, dass Gauleiter von Niederdonau (wie Niederösterreich während des Nationalsozialismus genannt wurde), Hugo Jurydie er persönlich kannte. Raab hielt geheimen Kontakt zu ehemaligen CS-Führern, war aber nicht im Widerstand aktiv. Er hat Schutz gegeben Leopold Figl während der Zeit, in der er nicht in a inhaftiert war Konzentrationslager. In den Jahren kurz vor und während der Zweiter Weltkrieg Raab arbeitete als Bauingenieur.
Politische Karriere nach der Zweiter Weltkrieg
Nach dem Krieg war Raab am Aufbau der Österreichische Volkspartei (ÖVP) und war Staatssekretär im Provisorische Landesregierung das in April1945 wurde geformt. Im Kann1945 er war einer der Gründer des Arbeitgeberverbandes der ÖVP, der österreichischer Wirtschaftsbund (ÖWB) und wurde zum ersten Vorsitzenden gewählt. Von 1945 bis um 1959 Raab war Vorsitzender der ÖVP in Niederösterreich.
Bei der Wahlen vom November 1945 wurde Raab im Nationalrat gewählt. Er wurde zum Vorsitzenden der ÖVP-Fraktion ernannt, musste aber auf Druck der .VP . bald zurücktreten Russische Besatzungsbehörden wegen seiner Vergangenheit als Führer einer faschistischen Organisation (de Heimwehr). Aus dem gleichen Grund wurde er auch nicht in die erste demokratisch gewählte Nachkriegsregierung unter Leopold Figl.
Von 1946 bis um 1953 und von 1961 bis um 1964 Raab war Vorsitzender des Bundesrates für Wirtschaft, dem korporativen Organ, in dem Vertreter der ÖVP und der and SPÖ Wirtschaftspolitik zu lenken. Innerhalb der ÖVP gehörte Raab dem Flügel an, der gegen eine Planwirtschaft und für eine liberale Marktwirtschaft mit minimalen staatlichen Eingriffen war.
Im 1951 Raab wurde Vorsitzender der ÖVP und in 1953 er folgte Leopold Figl als Kanzler. Seine Ernennung zum Bundeskanzler fiel mit dem Tauwetter in den Beziehungen zwischen den Westmächten und den USA zusammen Sovietunion. Dadurch gewannen die Verhandlungen über die Wiederherstellung der österreichischen Souveränität an Fahrt. Auf 15. Mai1955 wurde auch Wien es Österreichischer Staatsvertrag gezeichnet zwischen den verbündete Besatzungsmächte und die österreichische Regierung und das Land gewannen seine Souveränität zurück. Österreich hätte von nun an ein strenges Neutralität im Weltgeschehen beobachten. Bundeskanzler Raab war ein ausgesprochener Befürworter eines neutralen Österreichs und unterhielt ausgezeichnete Beziehungen zur Sowjetunion und den westlichen Ländern.
Raab, der in 1961 trat als Kanzler zurück, führte während seiner Amtszeit als Premierminister vier Kabinette:
- Kabinett Raab I: 2. April1953 - 29. Juni1956
- Kabinett Raab II: 29. Juni1956 - 16. Juli1959
- Kabinett Raab III: 16. Juli1959 - 3. November1960
- Kabinett Raab IV: 3. November1960 - 11. April1961
Alle diese Kabinette waren Koalitionen aus ÖVP und SPÖ. Raab war ein starker Unterstützer der "Großen Koalitionen" von Christdemokraten und Sozialdemokraten und war einer der Architekten der "Sozialpartnerschaft" zwischen ÖVP und SPÖ, die Österreich zu einem korporativen Staat machte, in dem der Einfluss der Parteien zu gleichen Teilen auf Staatsbetriebe und korporative Institutionen verteilt war. Diese Sozialpartnerschaft ist heute noch teilweise intakt.
Präsidentschaftswahlen 1963
Im 1963 war Raab ein Kandidat für die Bundespräsidentschaft. Bei der Wahlen vom 28. April 1963 er landete mit 40,6% der Stimmen hinter dem sozialdemokratischen Kandidaten, Adolf Schärf.
Versterben
Er starb an 8. Januar1964 im Wien. Sein Gesundheitszustand hatte sich in den letzten Jahren seines Lebens langsam verschlechtert.
Auszeichnungen
- 1956: Großkreuz der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland
- 1959: Europäischer Karlspreis der Sudetendeutschen Landsmannschaft
- Staatsehrenring Steiermark
Siehe auch
| Vorgänger: Leopold Figl | Bundeskanzler von Österreich Schränke-Raab I, Raab II, Raab III, Raab IV 1953-1961 | Nachfolger: Alfons Gorbach |
| Österreichische Volkspartei | |||||||||
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Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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