WikiDer > Konzertchor Haarlem

Concertkoor Haarlem

Konzertchor Haarlem (CKH) ist einer der größten und bekanntesten Oratorium-Chor in Haarlem mit einem sehr abwechslungsreichen Repertoire. Es gemischter Chor hat rund 100 Mitglieder und wird von einem Dirigenten geleitet Ger Vos.

Geschichte

Der Chor wurde 1946 von den Haarlemsen gegründet Komponist, Organist und DirigentAlbert de Klerk unter dem Decknamen Chor Katholischer Haarlem.

Ankündigung des ersten öffentlichen Konzerts unter dem damaligen Namen 1946.

Auf 29. April1946 wird zu Ehren sein Bischof Msgr. Johannes Petrus Huibers zu Ehren seines 10. Geburtstages Bischofsamt und 50. Priesterjubiläum wurde auf Initiative von initiative ein gelegentlicher Chor gegründet Decke J.C.W. van der Wiel. Angeführt von Albert de Klerk rund 300 Frauen und Männer singen es Prächtiges BWV 243 von Johann Sebastian Bach und die Litaniae Lauretanae KV 195 von Wolfgang Amadeus Mozart. Sängerinnen und Sänger werden über eine Nachricht im Nieuwe Haarlemse Courant eingeladen. Der Beruf ist Jan Mul zum Organ und als Solisten die SopranDora van Doorn-Lindeman, das alt Anni Hermes, die Tenor Lex Karsemeijer und die Bass Ernst Bielke. Anleitung ist durch die Haarlemer Orchesterverband.

Aus diesem Anlass Chor entsteht es Chor Katholischer Haarlem, das an 23. Mai1946 erstmals unter diesem Namen im Concertgebouw in Haarlem. Das erste Programm wurde mehrmals und später auch von der KRO Übertragung.

Albert de Klerk leitete diesen Chor 45 Jahre lang, bis der erfahrene Chor- und Orchesterdirigent Ger Vos übernimmt 1991 den Staffelstab von ihm. Gonny van der Maten ist auch seit 1991 Korrepetitor angeschlossen an den Chor der Flügel.

1999 wurde der Name in Concertkoor Haarlem geändert. Im Jahr 2010 im Philharmonie Haarlem das 150. Konzert seit seiner Gründung.

2016 feiert der Chor sein 70-jähriges Bestehen, nun das 25-jährige Bestehen des Dirigenten Ger Vos und KorrepetitorGonny van der Maten. Mit einer stabilen Besetzung von über 100 Mitgliedern, dem Niveau eines Musikchores und einer steigenden Anzahl junger Mitglieder ist der Chor für die Zukunft gerüstet.

Geschichte des Chores

Haarlem hat bereits im 19. Jahrhundert eine reiche Chorkultur. Im Jahr 1895 leitet Nicholas Hendrik Andriessen, der Vater von Hendrik Andriessen und Willem Andriessen, der R. K. Oratoriengesellschaft „Jan Albert Ban“ op. Trotz der großen Besetzung von zweihundert Mitgliedern war dieser Chor nur von kurzer Dauer. Andriessen unternahm 1902 einen zweiten Versuch, eine R.K. Oratory Society zu gründen, was jedoch unter anderem an der Gründung der R.K. Chor „Arti et Religioni“, geleitet von Jacques de Jong.

Ab 1853, nach 275 Jahren, dürfen Katholiken ihren Glauben wieder öffentlich bekennen und singen gregorianische Gesänge und schöne Messen in Kirchenchören. Was die Oratorienprojekte anbelangt, ging es schleppend los, obwohl es bei festlichen Veranstaltungen dank der in sicherer Abgeschiedenheit arbeitenden Kirchenchöre genügend Material zu geben schien.

1930 gründete Hubert Cuypers eine R.K. Oratorium Society on, 1935 Aufzeichnungen Edward von Beinum Bei dieser von ihm. Albert de Klerk bereits im Alter von 17 Jahren auf Wunsch von Van Beinum für diesen Chor komponiert und dirigiert. Am 9. Mai gab es eine weitere Generalprobe, doch am 10. Mai 1940 löste sich der Chor nach dem deutschen Einmarsch auf.

Dirigenten

Albert de Klerk 1946 wurde Koor Katholiek Haarlem gegründet. In den Anfangsjahren engagiert sich der Chor stark für die katholische Emanzipation. Charakteristisch ist, dass immer wieder neue Stücke im Wechsel aus den verschiedenen Zeiten aufgeführt werden. Die Bewertungen waren immer positiv. De Klerk wusste seinen musikalischen Reichtum kreativ zu nutzen und eine Partitur zum Leben zu erwecken. Der Chor feiert mit dem North Holland Philharmonic Orchestra als ständigem Begleiter große Erfolge und genießt überregionale Bekanntheit. 1976 komponierte De Klerk die Pater Noster, Grund dafür ist die Abschaffung des Gebets nach den Proben.

Ger Vos ist der zweite Dirigent dieses Chores, er folgt 1991 De Klerk nach. Seine erste Änderung ist, dass er a Korrepetitor zu spät ernennen, Gonny van der Maten. Zur Qualitätskontrolle führt der Vorstand dreijährliche Abstimmungstests mit verbindlicher Beratung ein, die von einem spezialisierten Gesangslehrer geleitet werden. Auf Wunsch der Mitglieder ändert sich der Name 1999 in Concertkoor Haarlem. Ger Vos ist bekannt für seine Interpretationen mit Respekt vor dem Komponisten, in denen er die Emotionen der Musik zu vermitteln weiß. Geblieben ist die künstlerische Programmierung und Vielfalt bekannter und unbekannter Stücke. Solisten und Orchester auf hohem internationalen Niveau kooperieren gerne.

Repertoire

Es Repertoire von Concertkoor Haarlem ist sehr abwechslungsreich. Bekannte Werke werden mit weniger bekannten Kompositionen weniger bekannter Komponisten durchsetzt. In den letzten Jahren zum Beispiel Werke von Herman Strategier, Lili Boulanger, Zoltan Kodaly, Jan Mul und natürlich Albert de Klerk aufgeführt, aber auch die Requiems von Gabriel Faure, Wolfgang Amadeus Mozart, Giuseppe Verdic und der Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach sind gehört worden.

Konzertchor Haarlem bei einem Auftritt in der Philharmonie Haarlem.

Seit 1946 wurden Kompositionen folgender Komponisten aufgeführt:Hendrik Andriessen, Louis Andriessen, Peter van Anrooy, Emanuele Astorga, Johann Sebastian Bach, Antoine Barbara, Ludwig van Beethoven, Hector Berlioz, Henk Bijvanck, Georges Bizet, Alexander Borodin, Lili Boulanger, Johannes Brahms, Benjamin Britten, Anton Bruckner, Marc-Antoine Charpentier, Luigi Cherubinic, Michel-Richard Delalande, Alfred Desenclos, Marcel Dupre, Maurice Duruflé, Antonin Dvořák, Gabriel Faure, Joseph-Hector Fiocco, Cesar Franck, Giovanni Gabrielic, Christoph Willibald Glück, Edvard Grieg, Georg Friedrich Händel, Joseph Haydn, Paul Huber, Leos Janáček, Karl Jenkins, Albert de Klerk, Zoltan Kodaly, Hans Leenders, György Ligetia, Gonny van der Maten, Felix Mendelssohn Bartholdy, Claudio Monteverdic, Modest Mussorgsky, Wolfgang Amadeus Mozart, Jan Mul, Carl Orff, Giovanni Pierluigi da Palestrina, Giovanni Battista Pergolesic, Lorenzo Perosic, Gabriel Pierne, Francis Poulenc, Jean-Philippe Rameau, Ottorino Respighic, Gioacchino Rossini, John Rutter, Camille Saint-Saens, Franz Schubert, John Stainer, Herman Strategier, Igor Strawinsky, Karol Szymanowski, Georg Philipp Telemann, Michael Tippett, Louis Toebosch, Ralph Vaughan Williams, Giuseppe Verdic, Louis Vierne, Antonio Vivaldic und Johan Wagenaar.

Proben

Die Proben finden wöchentlich am Montagabend von 19:45 bis 22:00 Uhr im in Gesellschaft Vereeniging, Zijlweg 1 te Haarlem. Die Proben werden vom Dirigenten geleitet Ger Vos, begleitet am Flügel von KorrepetitorGonny van der Maten.

Einige Wochen vor jedem Konzert findet ein Chortag in einem anderen Gebäude als dem regulären Proberaum statt, um eine optimale Abstimmung mit der gesamten Arbeit im Konzertaufbau zu gewährleisten. Das Orchester und letzte Probe mit allen Solisten und es komplett Orchester findet immer in der Philharmonie statt, der Aufwand geht hier vor dem künstlerischen Nutzen. Es ist eine absolute Voraussetzung für einen guten Klang und eine schöne Harmonie, es stärkt das Selbstvertrauen der Sänger und Musiker.

Programm

Am 10. November 2019 wird Concertkoor Haarlem das schöne Requiem von Giuseppe Verdic draußen in der Philharmonie Haarlem.

Literatur

  • Von der Harmonie zur Philharmonie: Vergangenheit und Gegenwart des North Holland Philharmonic Orchestra, 1813-1963, Jos de KlerkGottmer, Haarlem, 1963
  • Musikalische Schatzsuche in der Geschichte Haarlems, Jos de Klerk, Grafikunternehmen Damiate N.V., Haarlem, 1960
  • Haarlemer Musikleben im Wandel der Zeit, Jos de Klerk, Tjeenk Willink H.D. & Sohn, 1965
  • Musikdrama in Haarlem - eine kurze Geschichte der Oratorienvereine Haarlem und Heemsteedse, René Verwer, Etcetera, Aerdenhout, 1968, ISBN 9071854019
  • Klerke-Arbeit; Liber Amicorum überreicht Albert de Klerk zu seinem 75. Geburtstag 1992, Herausgeber Gert Oost, Gooi & Sticht, Baarn, 4. Oktober 1992
  • Eine Oper im Kirchengewand, aufgenommen in "Der Klang der Wolken, die Musikauswahl von Paul Witteman", Kommentar in der Samstagskolumne der Volkskrant zu Verdis "Requiem" von Concertkoor Haarlem in der Philharmonie Haarlem 2006, Balans Verlag, 2007
  • Albert de Klerk – Klangmaler, Dr. Gerard Sars, ARS Graphic, Roermond, 2010, ISBN 9789090253329
  • Zwei Musiker im Krieg - Hendrik Andriessen und Albert de Klerk 1940 - 1945, Willem Jan Cevaal, Die Fackel, 2017, ISBN 9789060208595

Externe Links