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Dimethylphosphit | ||||
| Strukturformel und Molekülmodell | ||||
Strukturformel aus Dimethylphosphit | ||||
| Allgemeines | ||||
| Molekularformel | C2huh7Ö3p | |||
| Andere Namen | Dimethylhydrogenphosphit, Phosphorigsäuredimethylester, Dimethylphosphonat | |||
| Molmasse | 110,05 G/Maulwurf | |||
| in Chile | 1S/C2H7O3P/c1-4-6(3)5-2/h6H, 1-2H3 | |||
| CAS-Nummer | 868-85-9 | |||
| EG-Nummer | 212-783-8 | |||
| PubChem | 6327114 | |||
| Warnungen und Sicherheitsvorkehrungen | ||||
| H-Sätze | H311 - H319 | |||
| EUH-Sätze | Nein | |||
| P-Sätze | P280 - P305 P351 P338 - P312 | |||
| UN-Nummer | 3278 | |||
| Physikalische Eigenschaften | ||||
| Aggregatzustand | Flüssigkeit | |||
| Farbe | farblos | |||
| Dichte | 1,2 g/cm³ | |||
| Schmelzpunkt | < −60 °C | |||
| Siedepunkt | 170 °C | |||
| Flammpunkt | 70 °C | |||
| Selbstentzündungstemperatur | 237 °C | |||
| Dampfdruck | (20°C) ca. 150 Pa | |||
| Log(pau) | −1,2 | |||
| Wenn nicht anders angegeben normale Bedingungen gebraucht (298.15k oder 25 °C, 1 Bar). | ||||
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Dimethylphosphit ist ein Ester von phosphorige Säure.
Synthese
Dimethylphosphit wird durch die Reaktion von Phosphortrichlorid mit Methanol oder Natriummethoxid:
Dies ist ein schnelles und exotherme Reaktion. Es Salzsäure kann jedoch mit Dimethylphosphit weiter reagieren zu Monomethylphosphit und Phosphorsäure. Je höher die Temperatur und desto länger die Verweilzeit im Reaktor werden umso mehr dieser Nebenprodukte gebildet. Daher wird die Reaktion in speziellen Reaktoren mit kurzer Verweilzeit durchgeführt, in denen der Temperaturanstieg durch Verdampfen von überschüssigem Methanol begrenzt wird.[1]
Der einzige Produzent von Dimethylphosphit in Westeuropa (im Jahr 2002) war Bayer im Leverkusen.[2]
Die Produktion und der Export von Dimethylphosphit werden unter Chemiewaffenkonvention, weil es in der Synthese von verwendet werden kann Nervengifte.
Anwendungen
Dimethylphosphit ist eine reaktive Substanz und wird bei der Synthese anderer Chemikalien verwendet. Es ist ein Zwischenprodukt bei der Synthese organischer KorrosionHemmstoffe, zum Beispiel in Kühlwasserkreisläufe; von Glyphosat, Trichlorfon und andere Pestizide; Flammschutzmittel, Textilbehandlungsmittel und andere Spezialitäten.
Toxikologie und Sicherheit
Zersetzung bei Kontakt mit Wasser und beim Erhitzen über ca. 220 °C. Dabei entstehen Methanol und phosphorige Säure. Die wässrige Lösung ist eine mäßig starke Säure. Die Substanz reizt die Augen, die Haut und die Atemwege.
Siehe auch
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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