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St. Gorgonius und Petersdom Dom St. Gorgonius und St. Peter | ||||
St. Gorgonius und Petersdom | ||||
| Platz | Minden | |||
| Konfession | katholische Kirche | |||
| Koordinaten | 52° 17′ N, 8° 55′ O | |||
| Eingebaut | 1071-1340 | |||
| Die Architektur | ||||
| Stilperiode | Romanische Architektur und gotisch | |||
| Detailkarte | ||||
| Bilder | ||||
Innere | ||||
Maßwerkfenster des Kirchenschiffs | ||||
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Das St. Gorgonius und Petersdom (Deutsche: Dom St. Gorgonius und St. Peter) ist ein römisch katholischPropsteikirche in dem Ostwestfalen Stadt Minden (Nordrhein-Westfalen).
Geschichte
Die Geschichte der Kathedrale begann mit der Gründung von a Marker in 799 von Karl der Große und rund 805 der Bistum Minden Mind. In der Nähe von für die in dem Weser auf einer vier Meter hohen Naturterrasse über einer Quelle, eine einfache Halle Kirche gebaut. Diese Quelle, vermutlich der Ort von a vorchristlich Heiligtum, wurde unter der Feier 1936-1949 freigelegt und enthielt immer noch Wasser. Dieses Karolinger Dom wurde 947 durch einen Brand zerstört.
Der Nachfolger wurde a dreischiffigBasilika. Im Vergleich zum Mittelschiff waren die Seitenschiffe sehr schmal. Außerdem wurde ein Westwerk mit drei Türmen errichtet, die beiden Seitentürme flankierten ein offenes, mit Tonnengewölbe überdachte Veranda. Auch diese Kirche wurde am 19. Mai 1062 zusammen mit großen Teilen Mindens zerstört, nachdem ein Feuer aufgrund eines Kampfes zwischen dem Gefolge von ausgebrochen war Kaiser Heinrich IV und Mindener Bürger.
Der Bau der Kathedrale begann 1071. Kaiser Heinrich IV. beteiligte sich an der Finanzierung des Baus, um den Stadtbrand zu kompensieren. Das Westwerk wurde nun verändert und das Westwerk um ein Paradiesportal erweitert. Ein neues Querschiff von drei wurde auch erstellt Buchten, wo ein Chor mit einem polygonalen Apsis wurde ergänzt. Außerdem, a Sakristei gebaut auf.
1152 wurde das Westwerk wieder aufgebaut. Zwischen den beiden Flankentürmen wurde ein höherer gebaut Glockenstuhl etabliert. Um 1230 begann die spätromanische Erneuerung des Ostteils. Aus dieser Bauphase stammen das Presbyterium, das Querschiff und das Obergeschoss der Sakristei. Gleichzeitig wurde eine äußere Krypta abgerissen und durch einen polygonalen Chor ersetzt. Die Fundamente der östlichen Chorumschließung erwiesen sich jedoch als nicht tragfähig und mussten 100 Jahre später durch einen spätgotischen Neubau ersetzt werden. 1341 verkündete der Papst a Genuss aus. Das Langhaus wurde Mitte des 13. Jahrhunderts aufgenommen, aber während des Baus wurden die Pläne zugunsten der heutigen frühgotischen, dreischiffigen Form angepasst Halle Kirche.
Zweiter Weltkrieg
Danach wurden sechs Jahrhunderte lang keine größeren Veränderungen am Kirchengebäude vorgenommen. In den Kriegsjahren 1943-1945 wurde die Stadt Minden jedoch Ziel alliierter Luftangriffe. Am 6. Dezember 1944 schlug eine Bombe in die Kirche ein und zerstörte die Nordseite des Chores Sakristei und die dann angrenzende Schatzkammer. Die Chorgewölbe stürzten ein und der Hochaltar wurde stark beschädigt. Am 28. Mai 1945 wurde der Dom noch härter getroffen. Nach einem Volltreffer stürzte das Kirchenschiff ein. Das Dach und das Westwerk brannten aus und die Glocken krachten. Nur Teile der Außenmauern, die Gewölbe des Querhauses und Teile der Vorhalle blieben erhalten. Das Domkloster und das Dekanat brannten bis auf die Grundmauern nieder.
Wiederaufbau
Im Jahr 1946 wurde zum Zweck des Wiederaufbaus der Kathedrale die Mindener Dombauverein etabliert. Unmittelbar nach der Vereinsgründung begann die Sicherung der Domreste. Angeführt von Werner März Der Wiederaufbau begann in den 1950er Jahren. Werner March war während der Drittes Reich einer der profiliertesten Architekten und hatte unter anderem die Berliner Olympiastadion entworfen. Nach dem Krieg wirkte er auch beim Wiederaufbau des Alten Rathauses von Minden mit. Während des Wiederaufbaus nahm der Architekt einige stilistische Veränderungen vor, die sich weitestgehend am mittelalterlichen Charakter der Kirche orientierten. Der komplette Wiederaufbau wurde am 29. Juni 1957 mit einer neuen Weihe durch Bischof . abgeschlossen Lorenz Jäger feierlich gefeiert. 1995 wurde die Kathedrale von der Stadt unter Denkmalschutz gestellt.
Gebäudebeschreibung
Der aus verschiedenen Sandsteinsorten erbaute Dom repräsentiert in seiner heutigen Form vier verschiedene Baustile: Das Westwerk repräsentiert früh- und hochromanische Baukunst, das Querschiff und der Chorjoch sind spätromanisch, die Hochgotik findet sich im Langhaus und in der Chorumfassung ist spätgotisch. Das massive Westwerk scheint Teil einer Befestigungsanlage zu sein. Über den beiden flankierenden Türmen erhebt sich ein hoher Glockenturm mit Dachreiter. Dem Westwerk wurde eine zweigeschossige Paradieshalle vorgelagert. Der dreibogige Eingang ersetzte nach dem letzten Krieg ein neugotisches Spitzbogenportal. Der Eingang zum Kirchenschiff befindet sich in der Paradieshalle. Die Bronzetür ist mit romanischen Löwenköpfen verziert (die Originale befinden sich im Dommuseum), links und rechts vom Eingang die ramponierten Statuen von Ekklesia und Synagoge und darüber ein Bild von Peter. Im Untergeschoss des Nordturms befindet sich ein gewölbter Gebetsraum mit einer Pieta. Im Kirchenschiff sind die sechs großen Maßwerkfenster besonders bemerkenswert. Das Maßwerk hat immer die gleiche Grundstruktur, ist aber im Detail variiert. Nach dem Krieg wurden die Fenster repariert und mit neuem Glas versehen. Das große vorspringende Querschiff, bestehend aus drei rechteckigen Jochen, ist deutlich älter als das Langhaus. Es Priesterchor wird nach Osten durch eine spätgotische Apsis geschlossen mit großen Maßwerkfenstern.
Innere
Trotz der schweren Verluste im Zweiter Weltkrieg Der Dom ist noch immer reich an Kunstwerken aus verschiedenen Epochen. Verloren gingen unter anderem das Barock Kanzel und ein großes barockes Taufbecken aus dem 17. Jahrhundert.
Der Flügelaltar
Seit 2002 Nachbildung eines teilvergoldeten Flügelaltars auf a Predella. In der Mitte eine Darstellung der Krönung Mariens, umgeben von einem Kranz mit Engeln und zahlreichen Aposteln und Heiligen. Der Wiederaufbau dauerte zwei Jahre. Das originale Retabel wurde dem . hinzugefügt Bode-Museum zu Berlin verkauft. Das Original ist eine romanische Predella aus der Zeit um 1220, die ursprünglich Reliquiar serviert. Um 1425 kam der gotische Altarraum hinzu.
Der Mattias-Altar
Der Mattias-Altar um 1500 im südlichen Querschiff ist ein Flügelaltar mit 13 Heiligenstatuen. Die Außenseiten sind bemalt, die Innenseiten mit Bildern versehen. Nach einer Restaurierung ist der Altarraum größtenteils aus dem 19. Jahrhundert.
Altar des Heiligen Geistes Alt
Im Nordarm des Querschiffes befindet sich der frühbarocke Heilig-Geist-Altar. Ursprünglich wurde es entworfen als Epitaph für den Propst Johann von Schorlemer. Der Altar wurde 1959 nach schweren Beschädigungen restauriert. Der untere Teil ist ein Relief des Anbetung der Hirten nach der Geburt von Christus, flankiert von einem Säulenpaar und den Statuen der vier Evangelisten. Darüber ist ein Relief der Ausgießung der Heiliger Geist mit einer Säule auf beiden Seiten und Statuen der Kirchenväter. Der Altar ist mit dem auferstandenen Christus gekrönt mit auf seiner rechten Seite Maria mit Kind und linker Seite Anna mit Maria.
Das Mindener Kreuz
Das Mindener Kreuz ist einer der größten romanischen Kunstschätze Deutschlands. Es ist ein sehr seltenes großes Kreuz aus dem 11. Jahrhundert und dürfte um 1070 in einer Werkstatt gewesen sein Helmarshausen werden hergestellt. Der Korpus ist 1,05 cm hoch und zeigt einen Christus ohne Wunden. Besonders ist auch, dass die Dornenkrone fehlt und die Füße Christi sich nicht kreuzen, sondern nebeneinander stehen. Das Kreuz über dem Altar ist eine Kopie, das Original befindet sich im Domschatz und gehört wohl seit der Domweihe zum Kirchenschatz.
Apostel Friesisch
Über einem Portal in der Wand des südlichen Querschiffs ist seit 1957 der sogenannte Apostelfries angebracht. Die Datierung variiert von 1220-1230 bis etwa 1250. Zentral auf der Friesisch aus Sandstein thront Christus mit aufgeschlagener Bibel und rechts Maria mit Lilienzweig. Auf jeder Seite gibt es elf Apostel. Nur Peter hat ein Attribut, den Schlüssel, in der Hand. An Stelle des zwölften Apostels der Bildhauer rechts vor der KathedraleMusterGorgonius Gesendet. Der Fries stammt wahrscheinlich vom Vorgänger des 1832 abgerissenen Lettner. Von 1839 bis 1945 befand es sich im Paradiesportal.
Wandbilder
In den 1930er Jahren wurde bei einer Renovierung der obere Teil der 1290 Wandmalereien am südwestlich querenden Pier entdeckt. Nach dem Krieg wurden die unteren Teile der Wandmalereien gefunden. In der obersten Reihe erkennt man Johannes der Täufer, der Apostel Peter, Gorgonius und eine unbekannte Frau. Die zweite Reihe zeigt Sankt Nikolaus, Heilige Katharina, der Apostel Bartholomäus und eine der frühesten Darstellungen von Heiliger Franziskus nördlich der Alpen, oben eine lebensgroße Maria. Einige Teile wie eine Krone und Ornamente im in Tympanum sind reliefartig und enthalten wahrscheinlich Halbedelsteine. Im Mittelalter glaubte man, dass das Bildnis Blinde heilen kann.
Epitaph
Die Wände des Kirchenschiffs und Querschiffs umfassen die Epitaph des Pfarrers Eberhard von Mallinckrodt und des Dekans Herbord von Langen.
Bilder
Im Nordturm des Westwerks befand sich ein Holz pieta erstellt. Die Pieta wurde um 1420 erbaut und bei der Bombardierung beschädigt. Fehlende Teile wurden später durch Gipsteile ersetzt. 1971 wurde die Pieta rekonstruiert und die Putzteile durch Eichenanbauten ersetzt. Auf der nordwestlichen Seebrücke steht seit 1995 eine spätgotische Madonna auf einer Mondsichel. Die Madonna hält eine Weintraube in der Hand, von der zwei Drittel bei der Bombardierung verbrannt sind. Die Statue besteht nun vollständig aus Eichenholz. In einer Wandnische des nördlichen Seitenschiffs befindet sich die Holzskulpturengruppe der Emerentia in Vieren. Dies ist eine seltene Erweiterung der berühmteren Aufführung Anna zu dritt mit 's mutter Anna. Das Jesuskind ging jedoch verloren, so dass die Gruppe aus Maria, Anna und Emerentia besteht.
Organe
Die 1945 zerstörte Barockorgel wurde nach dem Krieg durch den Orgelbauer Seifert & Sohn ersetzt. Die jetzige Orgel wurde 1996 von der schweizerisch Orgelbauer Kuhn in Zusammenarbeit mit Orgelbauer Klais und Rieger. Die Orgel wurde am 22.12.1996 feierlich eingeweiht. Neben der großen Orgel besitzt die Kirche auch eine Chororgel, die ebenfalls 2001 vom Orgelbauer Kuhn gebaut wurde.
Dom Liebling
Der Domschatz ist einer der bedeutendsten Kirchenschätze Deutschlands und umfasst einen Zeitraum von mehr als 1.000 Jahren. Der Domschatz ist im Haus am Dom auf dem Display und auf dem Display. Dabei handelt es sich nicht nur um Museumsstücke, denn sie werden weitestgehend noch verwendet.
Uhren
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden für den Dom fünf neue Glocken gegossen, für die drei größten Glocken wurde Material der im Krieg zerstörten alten Glocken verwendet. Der Druck und die Scherkraft der Glocken verursachten jedoch große Probleme, für die keine Lösung gefunden werden konnte. Schließlich wurden die Glocken 1993 aus dem Turm gehoben und abgerissen. Die heutigen Glocken wurden von der Glockengießerei Hans August Mark aus Brockscheid gegossen und am 11. März 1994 geweiht.
| Nein. | Name | Gießjahr | Durchschnittlich (mm) | Gewicht (kg) | Schlagton (HT-1/16) |
| 1 | Frieden Christi | 1993 | 2003 | 5495 | vermuten0 2 |
| 2 | Maria | 1993 | 1537 | 2445 | cis1 1 |
| 3 | Peter | 1993 | 1386 | 1850 | dis1 4 |
| 4 | Gorgonius | 1994 | 1312 | 1515 | e1 3,5 |
| 5 | Magdalena | 1994 | 1164 | 1105 | fis1 4 |
| 6 | Herkumbert | 1998 | 1091 | 955 | vermuten1 3 |
| 7 | Franziskus | 1994 | 1053 | 880 | ein1 6 |
| 8 | Pauline | 1998 | 844 | 509 | cis2 6 |
In den Jahren 2010-2011 wurde der Vierungsturm umgebaut. Die Glockengießerei Mark hat für den Vierungsturm neue Glocken gegossen, die am 18. Dezember 2011 geweiht wurden. Diese Glocken tragen die Namen neuer Seliger und Heiliger. Mit dem Wiederaufbau des Vierungsturms war der Wiederaufbau abgeschlossen; die Kosten für den neuen Kreuzungsturm beliefen sich auf 800.000 Euro.
| Nein. | Name | Gießjahr | Durchschnittlich (mm) | Gewicht (kg) | Schlagton (HT-1/16) |
| ich | Rupert Mayer | 2011 | 735 | 348 | e2 8 |
| II | Maria Faustina Kowalska | 2011 | 664 | 246 | fis2 8 |
| III | Nikolaus Groß | 2011 | 566 | 170 | vermuten2 4,5 |
| IV | Adolph Kolping | 2011 | 560 | 150 | ein2 8 |
| V | Edith Stein | 2011 | 487 | 118 | ha2 7 |
Bilder

Altar

Mindener Altar

Das Mindener Kreuz (Original)

Mattias-Altar (um 1500 mit neugotischen Anbauten)

Apostel Friesisch (± 1260)

Sakramentenhaus (teilweise 1290)

Madonna (1450)
Externer Link
- (das) Domgemeinde-Website
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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