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EIB VT01
RS 1
Erfurter Bahn VT 014 - „Unterfranken-Shuttle“
Nummer9
14
38
SerieVT 001-009
VT 010-023
VT 301-338
HerstellerAdtranz, Arbeit Berlin-Wilhelmsruh
Stadler-Schiene, Werk Berlin-Pankow (D)
Baujahr1998
2003-2004
2012
Komposition1 Teil
AchsanordnungB'B'
Spurweite1435mm (Normalspur)
Masse40 Tonnen
Länge über Puffer25,5 m
Maximale Geschwindigkeit120 km/h
Anzahl Sitzplätze1. Klasse: 0
2. Klasse: 68
Technik
Leistung2 x 257 kW
Portal  Portalsymbol  öffentlicher Verkehr
Verkehr & Transport

Das RS 1 ist ein Diesel-Zugset vom Typ Regions-Shuttle, ein sogenannter leichter Zug mit Niederflurstrecke für den Personennahverkehr der Deutschen Bahn Erfurter Bahn GmbH (EIB).

Geschichte

Ursprünglich war der Region Shuttle Adtranz gebaut. Dann Bombenschütze Adtranz, sollte Bombardier den Regio-Shuttle kaufen Kartellrecht Gründe, nicht mehr zu bauen. Die Lizenz ging dann in die Hände von Stadler Rail über. Bombardier baut jetzt die ITINOE, eine Zuggarnitur auf Basis des Regio-Shuttles. Stadler Rail hat den Zug weiter entwickelt als Regional-Shuttle RS 1.

Die Erfurter Industriebahn wurde am 1. Mai 1990 gegründet. Die Anteile befinden sich zu 100 % im Besitz der Stadt Erfurt. 1999, zusammen mit dem Hessische Landesbahn GmbH und der Süd-Thüringen-Bahn GmbH mit Sitz in Meiningen. Am 3. März 2007 wurde der Name in Erfurter Bahn GmbH (EB) geändert.

Die Erfurter Industriebahn bestellte am 28. Oktober 2010 bei Stadler Rail 38 Triebzüge. Diese Züge werden im Jahr 2012 eingesetzt.[1]

Konstruktion und Technik

Die Zuggarnitur besteht aus einem Stahlrahmen mit einem Vorderteil aus GFK. Die Zuggarnitur hat einen Niederflurabschnitt. Diese Züge können bis zu drei Einheiten in Kombination fahren. Die Züge sind mit Luftfederung ausgestattet. Die Fortsetzungsserien von Zügen aus dem Jahr 2012 sind ausgestattet mit Iveco Motoren.

Namur

Die Erfurter Industriebahn hat die Züge mit folgenden Namen versehen:

Zugverkehr

Die Züge werden von der Erfurter Bahn auf folgenden Strecken eingesetzt.

  • Erfurter Bahn 1: Erfurt Hbf - Bad Langensalza - Mühlhausen - Leinefelde -
  • Eichenberg (seit 24.05.1998) und weiter nach Kassel-Wilhelmshöhe (seit Mai 1999, reduziert ab Dezember 2006)
  • Erfurter Bahn 2: Gotha - Bad Langensalza (seit Mai 2000)
  • Erfurter Bahn 3: Erfurt Hbf - Ilmenau (seit 14.12.2002)

Erweiterung des Fahrplans seit 14.12.2004:

  • Erfurter Bahn 4: Meiningen - Ebenhausen - Schweinfurt Stadt
  • Erfurter Bahn 5: Gemünden (Main) - Ebenhausen - Schweinfurt Stadt

Elster-Saale-Bahn

Ende August 2010 erhielt die Erfurter Bahn die Ausschreibung für den Personenverkehr im Ostthüringer Dieselnetz. Am 10. Juni 2012 wurde der Zugbetrieb für eine Dauer von 12,5 Jahren auf folgenden Verbindungen aufgenommen:[2]

  • Erfurter Bahn 11|23: Erfurt – Arnstadt – Rottenbach – Saalfeld
  • Erfurter Bahn 12|33: Leipzig – Zeitz – Gera – Weida – Pößneck (ob Bf) – Saalfeld
  • Erfurter Bahn 13: Gera – Weida – Zeulenroda – Mehltheuer – Hof
  • Erfurter Bahn 21: Weimar – Jena – Gera (RE Züge werden von der Deutschen Bahn bereitgestellt)
  • Erfurter Bahn 32: Saalfeld – Leutenberg – Wurzbach – Bad Lobenstein – Blankenstein
  • Erfurter Bahn 52: Jena Saalbahnhof – Kahla – Orlamünde – Pößneck unterer Bahnhof
  • Erfurter Bahn 54: Weimar – Bad Berka – Kranichfeld
  • Verstärkungsfahrten zwischen Erfurt, Weimar und Apolda

Der Markenname Elster-Saale-Bahn wurde anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Erfurter Bahn bekannt gegeben.[3]

Literatur

  • Eisenbahnen, verschiedene Jahre. Gerrit Nieuwenhuis, Richard Latten. Herausgeber de Alk BV, Alkmaar.

Externe Links

Siehe die Kategorie Stadler Regio-Shuttle RS1 von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema.