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Eldingen
Eldingen
Wappen von Eldingen
Ort
ZustandFlagge des deutschen Bundeslandes NiedersachsenNiedersachsen
LandbezirkCelle
SamtgemeindeLachendorf
Koordinaten52°41'5"N, 10°20'40"L
Allgemeines
Oberfläche56,71 km²
Einwohner(31-12-2018[1])2.002
(35 Einwohner/km²)
Höhe71 m
BürgermeisterHans-Joachim Lübbé
Wirtschaft
GewSt Hebesatz% ([1])
Andere
Postleitzahl29351
Vorwahl05148
NummernschildCE
Gemeindenummer03 3 51 008
Webseitewww.lachendorf.de
Lage Eldingen in Celle
Karte Eldingen
Portal  Portalsymbol  Deutschland

Eldingen ist ein Gemeinde in dem Deutsche Zustand Niedersachsen. Die Gemeinde ist Teil der Samtgemeinde Lachendorf und ist administrativ Teil der Kreis Celle.

Die Gemeinde Eldingen hat 2.002 Einwohner.[1]

Orte in der Gemeinde Eldingen

In Klammern die Einwohnerzahl im Jahr 2005.

  • Eldingen (995)
  • Bargfeld (188)
  • Grebshorn (164)
  • Hesse (54)
  • Hohnhorst (258)
  • Lutheraner (83)
  • Metzingen (360)
  • Wohlenrode (343)
  • Siehe Gelee (68)

Nachbargemeinden

Geschichte und Wirtschaft

Die meisten Dörfer der heutigen Gemeinde Eldingen sind im Mittelalter entstanden. In der ersten Hälfte des 16. Jahrhundert die Bevölkerung schloss sich dem an Reformation zum evangelisch-lutherischen Glauben. Die Region ist geprägt von Rittergütern, deren Bewohner die Ländereien an die Bauern der Umgebung verpachteten. Einige dieser Güter existieren noch. Vor allem das Geschlecht Von Hohnhorst hat immer noch viel traditionellen Landbesitz, der in zwei Anwesen untergebracht ist, die der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Die Bevölkerung hatte bis einschließlich der Zeit des Drittes Reich, den Ruf, politisch rechtskonservativ zu sein. Nach dem Zweiter Weltkrieg die Einwohnerzahl der Gemeinde wuchs vorübergehend durch den Zuzug von Heimatvertriebene. Da die Beschäftigung in der Landwirtschaft zurückging, ging die Einwohnerzahl der Gemeinde nach ca. 1970 nach und nach wieder.

Die Gemeinde Enghien ist ein wirtschaftlich unbedeutendes, überwiegend landwirtschaftlich geprägtes Gebiet geblieben. Aufgrund der schönen Umgebung und einiger Sehenswürdigkeiten in der Umgebung gibt es jedoch seit etwa 1990 einen bescheidenen Tourismus.

Bilder

Sehenswürdigkeiten, markante Gebäude, natürliche Schönheit

  • Das alte, gotisch Maria Kirche im Dorf Eldingen stammt aus der 14. Jahrhundert, wurde aber später, vor allem im 19. Jahrhundert, umfassend renoviert. Der Innenraum ist sehr sehenswert. Kunsthistorisch bedeutsam sind unter anderem das Altarbild (Holzschnitzereien, 1425) und die Orgel (1853)[2]
  • Das Schloss Eldingen aus dem Jahr 1907 wird als Hochzeits- und Tagungsstätte genutzt. Hier findet jedes Jahr die schicke Wohn-, Schmuck- und Designmesse statt Wintertraum Platz.
  • Ein Teil der Gemeinde liegt im 2.435 Hektar großen Naturschutzgebiet Lutter. Das Lutter, der dieses Gebiet durchfließt, ist ein Nebenfluss des lachte, das wiederum ein Nebenfluss der alle. Das Reservat umfasst mehrere Landschaftstypen, wie z Hochmoore, Torfmoore, Schafwald, verschiedene Wald- und Grünlandarten usw.
  • Arno-Schmidt-Museum (siehe Bargfeld).

Berühmte Einwohner

  • Hermann von Boetticher (* 13. August 1887 in Eldingen; † getötet am 28. April 1941 in der Nazi-- EuthanasieEinstellung Sonnenstein, Sachsen), deutscher Dramatiker, vor allem produziert um 1918 einige sehr erfolgreiche Stücke, darunter ein zweiteiliges Drama über den preußischen König Friedrich der Große (1917-1919). Im 1925 wurde mit ihm Schizophrenie diagnostiziert. Ab etwa 1930 hielt er sich dauerhaft in psychiatrischen Kliniken auf. Er wurde Opfer des NS-Euthanasieplans Aktion T4.
  • Arno Schmidt (1914-1979), Autor, lebte insgesamt von 1958 bis kurz vor seinem Tod Bargfeld

Literatur

  • Gerhard Drangmeister: 100 Jahre rund um die Eldinger Schule 1820–1920. 135 S., Eldingen 1996
  • Adolf Meyer: Eldingen I, 460 S., Eldingen 2002
  • Adolf Meyer: Eldingen II, 602 S., Eldingen 2003
  • Adolf Meyer: Grebshorn, 401 S., Eldingen 1990
  • Adolf Meyer: Heese und Luttern, 484 S., Eldingen 2000
  • Adolf Meyer: Hohnhorst, 440 S., Eldingen 1995
  • Adolf Meyer: Metzingen, 502 S., Eldingen 1982
  • Adolf Meyer: Wohlenrode, 498 S., Eldingen 1993
  • Adolf Meyer: Bargfeld, 556 S., Eldingen 1997
  • Matthias Blazek: Die Geschichte des Musikzugs der Freiwilligen Feuerwehr Eldingen 1910–2010, 112 S., Eldingen: Oesselmann 2010 ISBN 978-3-00-029234-7
  • Matthias Blazek: „Ahnenforschung auf den Dörfern“, in: Goslarer Bergkalender, 393. Jahrgang/2011, Goslar 2010, p. 105 weiter

Web-Links

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