WikiDer > Celle (Stadt)
Stadt in Deutschland | |||
| Ort | |||
| Zustand | |||
| Landbezirk | Celle | ||
| Koordinaten | 52° 38′ N, 10° 5′ O | ||
| Allgemeines | |||
| Oberfläche | 176,01 km² | ||
| Einwohner(31-12-2018[1]) | 69.602 (395 Einwohner/km²) | ||
| Höhe | 40 m | ||
| Bürgermeister | Jörg Nigge (CDU) | ||
| Wirtschaft | |||
| GewSt Hebesatz | % | ||
| Andere | |||
| Postleitzahlen | 29221–29229 | ||
| Vorwahlen | 05141, 05145, 05086 | ||
| Nummernschild | CE | ||
| Stadt | 17 Bezirke | ||
| Gemeindenummer | 03 3 51 006 | ||
| Webseite | www.celle.de | ||
Lage von Celle in Celle | |||
| |||
Celle ist eine Stadt in der DeutscheZustandNiedersachsen und der Hauptstadt von der namensgebende Landbezirk. Die Stadt liegt am alle, am südlichen Rand des Lüneburger Heide. Celle hat 69.602 Einwohner[1] und ist einer der sieben Große selbstständige Städte in Niedersachsen.
Stadtplan
Die Stadt besteht aus folgenden Stadtteilen, meist Dörfer in angrenzenden, in der Vergangenheit annektierten Nachbargemeinden; die Einwohnerzahl ist die zum 31. Dezember 2016.
| Kreis | Population | Oberfläche in km² | |
|---|---|---|---|
| Altencelle 1) | 4.842 | 24,280 | |
| Altenhagen 2) | 842 | 7,102 | |
| Blümlage/Altstadt 1) | 8.329 | 4,011 | (hier ist das Stadtzentrum) |
| Bürste 2) | 595 | 5,359 | |
| Junge 1) | 821 | 8,449 | |
| Garßen 1) | 2.716 | 32,891 | |
| Groß Hehlen 1) | 2.790 | 14,950 | |
| Hehlentor 1) | 7.772 | 3,530 | |
| Hustedt 1) | 507 | 14,198 | |
| Klein-Hehlen 1) | 6.035 | 4,997 | |
| Lachthausen 2) | 625 | 7,461 | |
| Neuenhausen 1) | 8.015 | 2,970 | |
| Neustadt/Heese 1) | 10.827 | 10,216 | |
| Scheuen 1) | 1.064 | 13,093 | |
| Arbeit 1) | 3.222 | 3,894 | |
| westliche Zelle 1) | 6.881 | 7,967 | |
| Wietzenbruch 1) | 4.837 | 10,671 | |
| Gesamt zum 31.12.2016 | 70.473[2] | 176,045 |
1) Bevölkerung per 31.12.2018; Quelle: Website der Gemeinde Celle, Unterseiten der verschiedenen Ortsteile.
2) Bevölkerung per 31.05.2019; Quelle: Website der Gemeinde Celle, Unterseiten der verschiedenen Ortsteile.
Geographie, Verkehr, Transport
Celle ist die größte Stadt der Lüneburger Heide und liegt ca. 40 km nordöstlich von Hannover, 60 km nordwestlich von Braunschweig, und 120 km südlich von Hamburg. Die Fläche der Gemeinde beträgt ca. 175 km².
Nachbargemeinden
- 95 km nordöstlich: Lüneburg
- 110 km nordwestlich: Bremen
- 50 km nordwestlich: Walsrode
- 120 km nördlich: Hamburg
- 65 km westlich:Nienburg/Weser
- 65 km östlich: Wolfsburg
- 270 km östlich: Berlin
- 60 km südlich: Hildesheim
- 40 km südwestlich: Hannover
- 65 km südöstlich: Braunschweig (Brunswijk)
Umfeld
23 km nördlich von Celle, dem Dorf Bergen im in gleichnamige Gemeinde, kurz vor und im Zweiter Weltkrieg bekannt für die berüchtigten KonzentrationslagerBergen-Belsen.
Erweiterung durch kommunale Umgliederungen
Die Gemeinde Celle ist durch kommunale Neuordnungen in zwei Phasen auf ihre heutige Größe gewachsen. Die erste Eingliederungsrunde fand am 1. April 1939 statt. Die Gemeinden Altenhäusen, Klein Hehlen, Neuenhäusen, Vorwerk und Wietzenbruch wurden aufgelöst und Celle zugeschlagen. Die zweite Erweiterungsrunde erfolgte am 1. Januar 1973. Die Gemeinden Altencelle, Altenhagen, Alvern, Bostel, Boye, Burg, Garßen, Groß Hehlen, Hustedt, Lachtehausen, Ohe, Scheuen und Westercelle wurden abgeschafft und dem Gebiet von der Gemeinde Celle.
Autoverkehr
Celle ist nicht in der Nähe von a Autobahn. Die Stadt wird für den Straßenverkehr wie folgt erschlossen Bundesstraße:
- B 3, südwestlich nach Hannover oder Norden nach Soltau, von wo nach 47 km die A7 zu Hamburg kann nehmen;
- B 191 nordöstlich Richtung Uelzen;
- B 214 West durch viele Orte Norddeutschlands bis nach Lingen (Ems) an der niederländischen Grenze oder südöstlich von Braunschweig (Brunswijk).
Außerdem gibt es gute Landesstraßen für den Nahverkehr in alle Richtungen.
Versandverkehr
In Celle fließt der 38 km lange Bach det von rechts lachte und weiter flussaufwärts von links der 110 km lange Nebenfluss fuhse draußen in der alle. Die Aller selbst teilt sich in zwei Arme, die eine Insel umschließen, auf der sich unter anderem das Hafengebiet befindet. Die Altstadt liegt am linken Ufer.
Die Aller ist ab Celle für Frachtschiffe schiffbar, auf den anderen Gewässern sehr eingeschränkt, da diese Gewässer und deren Ufer teilweise Vogelschutzgebiet sind, Wassersport (Kanu) möglich.
Zugverkehr

Bahnhofsgebäude

Linienplan der S-Bahn Hannover
Schon seit 1845 hat die stadt einen Bahnhof. Personenzüge ab Hannover (Celle ist Endstation zweier S-Bahnen Hannovers) und Hamburg dort anhalten, und langsame Züge nach Uelzen. Bis 1976 hatte die Stadt noch einen zweiten Bahnhof, Celle Nord, der nur über eine Fußgängerbrücke über die Aller zu erreichen ist. Dieser Bahnhof wurde bis auf das Hauptgebäude, das heute ein Bürogebäude ist, abgerissen. Südlich des noch bestehenden Celler Bahnhofs befindet sich ein Güterbahnhof. Dort befindet sich auch ein privates Unternehmen, das sich mit der Instandhaltung von Lokomotiven und Eisenbahnwaggons beschäftigt. Der Bahnhof Celle liegt etwas westlich des Zentrums. Durch den langgestreckten Park Trift Von dort aus wanderst du zunächst am Schloss Celle vorbei, das den westlichen Teil des Zentrums einnimmt, und dann weiter in die Innenstadt.
Luftverkehr
- Im Ortsteil Scheuen befindet sich Flugplatz Celle-Arloh, ICAOCode EDVC. Der kleine Flugplatz mit einer 800 m langen Graspiste ist Segelflugsport benutzt.
- Zu den Militärflughäfen siehe unten: Wirtschaft.
Wirtschaft
Der wichtigste Wirtschaftszweig der Stadt Celle ist die Erdöl- und Erdgasförderung. Celle selbst hat keine Ölquellen oder Raffinerien, aber von 1899 bis 18 1963 war das im nahegelegenen dorf Wietze ist der Fall. Einige große, weltweit operierende Unternehmen, die technische Anlagen zur Öl- und Gasförderung herstellen, haben noch eine Niederlassung in der Stadt. Es wird geschätzt, dass mit diesen 5.000, anno 2015 sogar 9.600 Arbeitsplätze sind involviert.Die da 1918 als Sportflughafen und im Nazi-Zeit in einen Luftwaffenstützpunkt verwandelt Fliegerhorst Celle-Wietzenbruch existierte nach dem Krieg weiter (u.a. für die Briten königliche Luftwaffe) und ist derzeit bei verschiedenen Militäreinheiten der of Bundeswehr. Die Basis heißt jetzt: Heeresflugplatz Celle „Immelmann-Kaserne“ (ICAOCode: ETHC, IATACode: ZCN). Die asphaltierte Runway misst 1831 × 45 Meter. Erlaubt ist nur der militärische Flugverkehr und der Einsatz von Helikoptern etc. im Katastrophenfall. Dieser Luftwaffenstützpunkt sowie die anderen Kasernen der Stadt sind für die Beschäftigung wichtig. Der Fliegerhorst liegt im Stadtteil Wietzenbruch, knapp 5 km südwestlich des Stadtzentrums.Nördlich der Bundesstraße B 191 nördlich des Ortes Altenhagen und an der Bundesstraße B3 im Ortsteil Westercelle befindet sich ein großer Gewerbepark für kleine und mittelständische Unternehmen, das Große Städtische Krankenhaus, ein Landessozialgericht sowie eine Veterinärmedizinische Forschungsanstalt der deutschen Bundesregierung, wo an Nutztierkrankheiten geforscht wird, im Kreis Klein-Hehlen eine Druckfarbenfabrik, eine wissenschaftliche Bibliothek aus dem teilweise 16. Jahrhundert mit 62.000 Bänden, hauptsächlich zum Kirchenrecht, und ein Ausbildungsinstitut für Feuerwehrleute Bezirk beheimatet viele Ämter verschiedenster Behörden, Dienstleister und Berater. Diese sind oft in herrschaftlichen Gebäuden aus dem 18., 19. und frühen 20. Jahrhundert untergebracht. Im Stadtteil Vorwerk befindet sich eine Fabrik von Knäckebrot.
Geschichte

Ringmauer bei Altencelle, vliedberg aus dem 10. Jahrhundert
Stadtmauerfragment an einem Haus in Celle

Das Hehlentor in der Stadtmauer von Celle (Meriandruck, 1654)
Karte von Celle mit der Stadtmauer, dem Schloss und den Französischen Gärten, 1740

Geburtshaus von Albrecht Daniel Thaer in Celle

Wohnhaus von A.D. Thaer in der Runde Straße in Celle 1781-1804

Der Marktplatz 1845
.jpg/120px-Celle_Stechbahn_u_Schloss_Wiegmann_(1835).jpg)
1835 – Blick auf das Celler Schloss
Gebäude des ehemaligen Oberlandesgerichts
Denkmalparkhaus auf der Straße Trift in Erinnerung an die Celler Hasenjagd (Massenmord in der Nazi-Zeit)
Inschrift dieses Denkmals

Douglas C-54 Himmelsmeister bereit zur Teilnahme an der Berliner Luftbrücke, 1949

Gedenkstätte Berliner Luftbrücke (1948-49) auf dem Militärflugplatz

Abschied von den Briten Königliches Regiment der Füsiliere vom Celler Oberbürgermeister Dirk Ulrich Mende und General Sir Peter Wall, 2012
Bis 1648
Die erste Erwähnung von Celle (Kelluc, was Siedlung am Fluss bedeutet) stammt aus 986, aber dieser Kellu war nicht das heutige Celle, sondern Altencelle, vier Kilometer östlich, das in 1249 bereits Stadtrechte empfangen. Bereits im 11. Jahrhundert hatte Celle Währung: Münzen aus der Stadt sind auf der Insel sandoy in dem Färöer Inseln gefunden. 1292 kann als Gründungsjahr der heutigen Stadt angesehen werden, denn HerzogOtto der Strenge zog in diesem Jahr Schloss und Hof von Altencelle hierher. Im 1378 Celle wurde Residenz der Herzöge von Sachsen-Wittenberg und war de facto Teil der Herzogtum Braunschweig-Lüneburg. Von 1433 die Herzöge davon residierten Braunschweig-Lüneburg. Celle war mittlerweile ein wichtiger Handelsplatz auf der Strecke zwischen Braunschweig und Bremen: Waren konnten von hier nach hier bzw. per Schiff transportiert werden.Dennoch im Mittelalter und der 16. Jahrhundert nur wenige Tausend Einwohner. Die Bevölkerung wuchs langsam und ging aufgrund der zahlreichen Kriege, Seuchen und anderer Seuchen und Hungersnöte immer wieder zurück. Boye seit 1231. Groß Hehlen hatte bereits 1235 eine Pfarrkirche, auch für die umliegenden Dörfer (St. Cyriacuskerk). Ernst I. von Braunschweig-Lüneburg, Ernst der Bekenner, schon in 1524 implementiert Reformation die überwiegende Mehrheit der Christen in der Stadt sind evangelisch-lutherische.
1648-1933
In dem Zeitraum 1665-1705 Eine Blütezeit erlebte Celle als Adelsresidenz unter Herzog Georg Wilhelm. In dieser Zeit ist die Französisch und italienisch Gardens gebaut und noch im Einsatz Barock Schlosstheater gebaut. Auch am Ende des 17. und im 18. Jahrhundert der nördliche Vorort Hehlentor am alten Tor in Richtung Norddorf Groß Hehlen und der südwestliche Vorort Neuenhäusen. Die Blumlage ist eine Straße vom Zentrum nach Südosten, an der bereits im 17. Jh. Bauten errichtet wurden.1705 starb der letzte Celler Herzog und das Fürstentum erbte die Welfen. George Lodewijk wurde als George I König von Großbritannien. Dadurch werden die Verbindungen zu England näher als in vielen anderen Städten Deutschlands. Um den Verlust der Residenzstadt zu kompensieren, erhielt Celle innerhalb seiner Grenzen verschiedene Verwaltungs- und Rechtsinstitutionen.
Im 1735 verurteilte den englischen König Georg II (Kurfürst von Hannover) der berühmte Landgestüt Celle auf. Dies ist immer noch der Sitz des Beamten Zucht des Hannoveraner. Ziel Georgs II. war es, der einheimischen Bevölkerung Hengste von besonderer Qualität gegen ein geringes Entgelt anzubieten. 1751 wurde das Dorf Bostel durch einen Brand völlig zerstört Königreich Hannover königlich, Haus Hannover und der Vereinigtes Königreich führte auch zu einer militärischen Verbindung mit den britischen Streitkräften. Adolf von Cambridge, Vizekönig von Hannover, stellte 1842 im Celler Ortsteil Altenhäusen ein nach ihm benanntes Kavallerieregiment auf, zu dem auch eine Kaserne gehörte Cambridge-Dragonders-Kaserne, erbaut wurde. Dieses CD-Kaserne erst 1996 geschlossen, beherbergt das weitläufige Gelände heute Büros, Schulen, ein Gericht und zwei Jugendbegegnungszentren. Aufgrund der Industrialisierung startete Celle in den 19. Jahrhundert stark zu wachsen. Alles in allem 1845 die Stadt hatte einen Bahnhof. Im 1818 etwa 8.800 Menschen lebten in der Stadt, verglichen mit etwa 20.000 rund 1900.Das Erdölförderung von 1899 im Wietze, südlich von Celle, erforderte eine dringende Modernisierung der Infrastruktur. 1908 wurde die Aller stromabwärts von Celle unter anderem durch den Bau von Schlösser für Frachtschiffe schiffbar gemacht. Auch die Bahnanbindung wurde verbessert.Die Celler Neubausiedlungen aus den Jahren 1925-1933, entworfen von Otto Häsler im Stil der Neues Gebäude, einschließlich Sozialwohnungen, zu den erfolgreichsten in diesem Stil in ganz Deutschland außerhalb der Stadt zu werden Berlin gezählt.
Nazizeit und Zweiter Weltkrieg (1933-1945)
Um 1928 hatte Celle eine Textilspinnerei. Dieser war in 1936 verstaatlicht und in a . umgewandelt GmbH mit geheimen Konten: Es wurde die Fabrik, in der Seide für die Fallschirme der berüchtigten Fallschirmjäger wurde gemacht.Während der Kristallnacht ab 1938 die Synagoge van Celle wurde nicht vollständig zerstört, da in der Nähe alte Fachwerkhäuser standen; Nach dem Krieg wurde das Armenhaus restauriert. Celle wurde dann berüchtigt dafür, oft der letzte "normale" Bahnhof der Züge nach . zu sein KonzentrationslagerBergen-Belsen Es gab viele militärische Aktivitäten in der heutigen Gemeinde. Es gab einen großen Militärflugplatz im Kreis Wietzenbruch und einen kleineren im Hustedt-Waldkater-Kreis. Nach der Gefangennahme durch die Alliierten (April 1945) verließen einige der Jagdflugzeuge diese, die am 3. Mai abflogen. 1945 das Cap Arcona Die Altstadt überstand den Zweiten Weltkrieg unbeschadet, da nur der Bahnhofsbereich von alliierten Fliegerbomben getroffen wurde, am 8. April 1945 fand eine ähnliche Bombardierung statt. Zu dieser Zeit fuhr auf dem Bahnhofsgelände ein Zug mit 4.000 Häftlingen aus der Nähe Konzentrationslager gefunden. Auch dieser Zug wurde von den Bomben getroffen und tötete Hunderte von Gefangenen. Mehr als 500, vielleicht sogar tausend andere konnten jedoch in einen kleinen Wald westlich der Stadt fliehen, den Neustädter Holz. In den folgenden Tagen wurden diese fast alle von den SS und von den Celler Einwohnern gejagt und gefangen genommen; mindestens 170 von ihnen wurden erschossen, 500 in a in Todesmarsch ins Konzentrationslager zurückgeschickt. Dieser grausame Amoklauf wird zynisch als der Celler Hasenjagd(Celler Hasenjagd) in die Geschichte eingegangen.
Die Zerstörung der Stadt könnte durch die Übergabe der Stadt an die Alliierten am 12. April 1945.
1945-heute
Nach der Befreiung - mehr oder weniger gezwungen, aber später sowieso, wenn NATO-Verbündete, freundliche- das Band zwischen Celle und den Briten Britische Armee erholt. Von 1945 bis 2012 waren britische Truppen in Kasernen in und um Celle stationiert. Siehe auch: Britische Rheinarmee.Die Stadt wurde auch 1945 unmittelbar mit dem Problem des Zustroms von Heimatvertriebene unter anderem aus dem Polen abgetretenen Flächen. In der Folge wuchs die Bevölkerung um 17.000 Binnenvertriebene.Der Militärflugplatz Celle-Wietzenbruch war während der Berliner Luftbrücke 1948-49. Von 1870 bis 2006 bestand der Stadtteil Scheuen hauptsächlich aus Kasernen, Schieß- und Exerzierplätzen sowie Munitionsdepots. In dem Erster Weltkrieg war hier ein großes Lager für Kriegsgefangene[3] etabliert. 2006 verließ die Bundeswehr die letzte Kaserne in diesem Bezirk. Ein Schießstand wird noch militärisch genutzt; ein weiterer Schießstand dient als Ausbildungsstätte für Personen, die dort ihren Jagdschein erwerben und die erforderliche Treffsicherheit erwerben wollen. Außerdem ist eines der ehemaligen Militärgebäude heute als yazidKulturzentrum im Einsatz.Mit der großen Umgliederung im 1970er in Deutschland stattfand, verlor die Stadt am 1. Januar 1973 den Status eines Stadtkreises und wurde durch den Verlust dieses Status eine Gemeinde im Landkreis Celle. Die Stadt wurde auch in die Region eingestuft Lüneburg. Dem Kreis wurden die Kreise Ummern, Pollhöfen und Hahnenhorn zugeordnet gifhorn. Im Jahr 2004 wurden jedoch im Rahmen einer Verwaltungsreform alle Regionen des Landes Niedersachsen abgeschafft. Seitdem kontrolliert es Weihnachtsspiel Hohne sechs Gemeinden (Hohne, Helmmerkamp, Spechtshorn, Ummern, Pollhöfen und Hahnenhorn) in zwei Ortsteilen.
Von 1967 bis um 1997 hatte die firma Telefunken eine Fabrik in Celle, wo FarbeFernsehgeräte wurden erschaffen. In den 1970er Jahren kam es manchmal vor, dass hier mehr als 2.500 Menschen arbeiteten. Das ehemalige Fabrikgelände ist heute ein Einkaufszentrum, im August 1975 wurde ein sehr großes Waldbrand auf der Lüneburger Heide, wo 80 km2 Naturschutzgebiet ging verloren. Dadurch entstand auch Gefahr für die Celler Vororte. Lediglich in Hustedt, das zu Celle gehört, brannten schließlich einige Häuser und Scheunen ab 1978 führte der innere Sicherheitsdienst Niedersachsen (deutsch: Niedersächsischer Verfassungsschutz) einen fiktiven Angriff auf die Justizvollzugsanstalt Celle starten. Seitdem ist diese Affäre als Celler Loch. Ziel der Operation war ein Informant in der Rote Armee Fraktion weil er versuchte, den Terroristen Sigurd Debus zu befreien.
Sehenswürdigkeiten
- Das Hauptgebäude ist das herzogliche Burg im Stil der Weser-Renaissance. Am Ende ist es Residenzmuseum gegründet, darunter italienische Kunst aus dem 16. Jahrhundert.
- Das reich verzierte Hoppenerhaus (1532)
- Die Celler Innenstadt ist reich an malerischen Fachwerkhäuser, von denen die ältesten aus dem fünfzehnten Jahrhundert stammen. Nach dem Abriss im 20. Jahrhundert wurden einige Fachwerkhäuser nach Originalmodellen wieder aufgebaut. Das historische Zentrum befindet sich im Zweiter Weltkrieg vor Bombenangriffen gerettet. Dies gilt auch für die vom Zentrum südöstlich verlaufende Straße Blumlage.
- Das Bomann-Museum in der Nähe des Schlosses ist einerseits ein regionales Museum für Heimatkunde, altes Handwerk etc Miniaturkunst und die Arbeit des lokalen Künstlers Eberhard Schlotter.
- Im selben Gebäude ist es Celle . Kunstmuseum gegründet, darunter Arbeiten von Malern und anderen Künstlern aus der Region. Der wichtigste Teil dieses Museums ist die Sammlung Robert Simon. Dies ist die Privatsammlung des Kunstsammlers Robert Simon, die in einer Stiftung untergebracht ist. Diese besteht aus Werken von Künstlern aus der Zeit ca. 1960 bis heute. Es gibt Werke von Joseph Beuys und Timm Ulrichs unten, und auch eine Sammlung Lichtkunst, Lichtkunst, darunter Arbeiten von Otto Pienec. Deshalb ist es ein rund um die Uhr geöffnetes Kunstmuseum, das teilweise nachts geöffnet ist.
- Der Evangelisch-Lutherische Marienkirche (O.L. Vrouwekerk) wurde 1308 fertiggestellt und ist reich an barocker stil ausgestattet mit ua Grabdenkmälern der in Celle residierenden Herzöge; sie wird es auch sein Stadtkirche erwähnt; die Kirche wurde ab dem 16. Jahrhundert mehrmals renoviert; der Kirchturm stammt erst aus 1913.
- Die evangelisch-lutherische St. Georgskirche in Blumlage, nahe dem Zentrum, 1652 an der Stelle einer früheren Leprakapelle außerhalb der mittelalterlichen Stadtmauer errichtet
- Die Synagoge (1740), eines der wenigen jüdischen Gotteshäuser, das nach dem Holocaust wurden verschont; schon seit 1974 wieder für die jüdische Anbetung verwendet
- Die römisch-katholische Ludwigskirche (1838) wurde in . gebaut Klassiker im Stil gebaut. Die Innenausstattung stammt teils aus dem späten 19. Jahrhundert, teils aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg.
- Das Alte Rathaus, von dem ein Teil des gotischen Baus aus dem Jahr 1292 erhalten geblieben ist Stil der Weserrenaissance 1579 renoviert, diente es bis 1999 als Rathaus. Jetzt gibt es unter anderem das örtliche Tourismusbüro (Eingangstür neben dem erhaltenen roten Pranger) und eine Homöopathiepraxis.
- Das Neue Rathaus, ursprünglich 1873 als Kaserne erbaut
- Die Markuskirche aus dem 14. Jahrhundert in Garen
- Die teilweise aus dem 13. Jahrhundert stammende St. Cyriacus-Kirche in Groß Hehlen, die im 17. und frühen 18. Jahrhundert umfassend renoviert wurde, enthält interessante Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert.
- Thaers Garten, ein Stadtpark nördlich des Stadtzentrums um die Thaersche Villa, ein schlossähnliches Herrenhaus aus dem Jahr 1793, in dem die Büros der Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten. Diese Stiftung verwaltet Gedenkstätten, die die NS-Vergangenheit widerspiegeln und die Holocaust verwandt, einschließlich derjenigen des Konzentrationslagers Bergen-Belsen und aus dem Gefängnis Wolfenbüttel. Hinter Thaers Garten liegt die sumpfige Dammaschwiese, die in strengen Wintern überflutet und als Eislaufbahn genutzt wird.
- Die Bonifatiuskirche aus dem Jahr 1657, ein Fachwerkbau, wurde 1957 abgebaut und an ihrem heutigen Standort im Stadtteil Klein Hehlen wieder aufgebaut.
- Der Landschaftspark Oberes Allertal/Lachtemündung ist Teilschutzgebiet Feuchtgebietsreservat.
- Erholungssee Silbersee, Kreis Vor der Arbeit (2,6 ha., mit Campingplatz)
Wichtige Personen in Bezug auf die Stadt
Geboren
- Sophia Dorothea von Celle (1666-1726), Prinzessin des Hauses Lüneburg und von England
- Albrecht Thaer (1752-1828), Agronom und Arzt, verließ die Thaersche Villa bauen
- Friedrich Wilhelm Rettberg (1805-1849), Theologe, lutherischer Kirchenhistoriker
- Roland Freisler (1893-1945), nationalsozialistischer Jurist und Präsident der Volksgerichtshof
- Hermann Schridde (1937-1985), Springreiter und Trainer von Springreitern
- Christiane Mobus (*1947), Bildhauer und Objektkünstler
- Matthias Blazek (*1966), Journalist, Experte für die Geschichte von Celle und Umgebung
- Christian Oliver (*1972), Fernseh- und Filmschauspieler
- Dustin Brown (*1984), deutsch-jamaikanische Tennisspielerin, gewann 2010 zusammen mit Roger Wassen ein Herren-Doppelturnier
Verstorben
- Urban Rhegius (1489–1541), Reformator und lutherischer Theologe
- Johann Arndt (1555-1621), nachreformatorischer Theologe
- Caroline Mathilde von Wales (1751-1775), englische Prinzessin
- Erich Klahn (* 16. Mai 1901 in Oldenburg; † 14. Oktober 1978), bildender Künstler, hauptsächlich gemacht Triptychen und Wandteppiche für Kirchen, Klöster und öffentliche Gebäude; von 1933-1945 überzeugt Nationalsozialist[4]
- Siegfried Westphal (1902-1982), General während des Zweiten Weltkriegs
Andere
- Hermann Löns (1866-1914), Schriftsteller, Dichter und Naturliebhaber, lebte von 1903-1912 in Celle
- Robert Simon (*1946), Verleger, Kunstsammler und Patron, möbliert 2000 das Celler Kunstmuseum. Er ist Ehrenbürger aus der Stadt Celle.
- Otto Häsler(1880-1962), Architekt, entwarf viele Gebäude der Stadt Celle im Stil der Nieuwe Bouwen.
- Hans Hubertus Bühmann (1921-2014), Förster, Regionalpolitiker und Stadtrat
Politik
Bezirke
Die Gemeinde Celle ist in die folgenden 17 eingeteilt: Bezirke: Altencelle, Altenhagen, Blumlage/Altstadt, Bostel, Boye, Garßen, Groß Hehlen, Hehlentor, Hustedt, Klein Hehlen, Lachtehausen, Neuenhäusen, Neustadt/Heese, Scheuen, Vorwerk, Westercelle und Wietzenbruch.
Gemeinderat
Der Stadtrat hat 42 gewählte Mitglieder sowie den direkt gewählten Bürgermeister. Die Sitzverteilung stellt sich seit den Wahlen 2016 wie folgt dar:
| Party | Sitzplätze |
|---|---|
| CDU | 15 |
| SPD | 12 |
| Bündnis 90/Die Greenen | 3 |
| Freier Wahler Gemeinschaft | 1 |
| FDP | 2 |
| AfD | 4 |
| die Verbindung | 1 |
| diese PARTEI | 1 |
| BSG-CE | 1 |
| Unabhängig | 2 |
| Bürgermeister1 | 1 |
1 Offiziell
Städtepartnerschaft
Die Gemeinde Celle unterhält Städtepartnerschaften mit:
Woluwe-Saint-Lambert (Belgien)
Celle Ligure (Italien)
Hameenlinna (Finnland)
Holbæk (Dänemark)
Kwidzyn (Deutsche: Marienwerder) (Polen)
Meudon (Frankreich)
Quedlinburg (Deutschland)
Sumy (Ukraine)
Tavistock (Vereinigtes Königreich)
Tjumen (Russland)
Tulsa (Vereinigte Staaten)
Galerie

Schloss Celle

Das Bomann-Museum, im Vordergrund der Burggraben, im Hintergrund die Marien- oder Stadtkirche stads
Innere Maria oder Stadtkirche
Chor und Altar in der Marien- oder Stadtkirche

Das Celler Kunstmuseum. Abends und nachts ist die große hellblaue Wandfläche, die tagsüber kahl wirkt, oft Kulisse für Lichtkunst.

Center
Blumlage, Fachwerkhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert (1)
Blumlage, Fachwerkhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert (2)

Dieses Haus in der Kalandgasse beherbergte von 1328 – 1843 die Lateinschule, die noch heute als Gymnasium Ernestinum . existiert

Altes Rathaus; St. Mary `s Kirche

Altes Rathaus, in Stil der Weserrenaissance (1579)
.jpg/120px-Neues_Rathaus_(Celle).jpg)
Neues Rathaus

Marktplatz Celle

Bomann Museum mit der Marienkirche im Hintergrund
Innenraum des Synagoge zu celle
Synagoge Celle – Hinterhaus, die eigentliche Synagoge
Synagoge Celle – Vorderhaus, ehemals jeschiwa (Talmudschule), jetzt Ausstellungsraum

Das Hoppener Haus, das bekannteste Fachwerkhaus in Celle

St.-Georgs-Kirche in Blumelage

St.-Louis-Kirche (RC)

Garnisonskirche
_IMG_2203.jpg/120px-Markus-Kirche_Garssen_(Celle)_IMG_2203.jpg)
Die Markuskirche aus dem 14. Jahrhundert in Garen
Fachwerkhaus in der Neustadt, im Hintergrund das ., erbaut 1909 nach einem Entwurf von Otto Haesler Neustädter Kirche

Geodätischer Messpunkt in Garßen (Carl Friedrich Gauß hier eingetragen 1822 Vermessungsbeobachtungen von)
_IMG_5125.jpg/120px-St.Cyriacus-Kirche_in_Groß_Hehlen_(Celle)_IMG_5125.jpg)
St. Cyriacus Kirche Groß Hehlen
.jpg/120px-Im_Güldenen_Winkel_Celle_(3x2).jpg)
Das 1793 erbaute Thaersche Villa

Das Dammaschwiese , April 2011. Im Hintergrund die Thaersche Villa.

Das fuhse, ein südlicher Nebenfluss des alle, kurz bevor er in Celle einmündet

Ev-Lutherische Bonifatiuskirche, Klein Hehlen

„Italienischer Garten“, Häuser im Stil der style Neues Gebäude, 1924/1925
Stadtteil Georgsgarten, entworfen von Otto Haesler
R. K. Johannes-der-Täufer-Kirche im Stadtteil Vor der Arbeit

Erholungssee Silbersee, Kreis Vorwerk
Wissenswertes
- Seit der 17. Jahrhundert befindet sich 2 km nordwestlich von Boye, einem der wenigen Entenköder außerhalb der Niederlande, in 1690 im Auftrag von Herzog Christian Ludwig zu Braunschweig-Lüneburg nach niederländischem Vorbild. Das Gebiet ist heute ein Vogelschutzgebiet.
- Wie in den Niederlanden wurden auch in Deutschland im Zweiten Weltkrieg Kirchenglocken beschlagnahmt und eingeschmolzen. Das Metall wurde als Rohstoff in der Rüstungsindustrie benötigt. Auch die St.-Georgs-Kirche in Celle wurde aus diesem Grund im Ersten Weltkrieg einer Kirchenglocke geraubt. Nach dem Zweiten Weltkrieg, als Ausgleich, teilweise in Erinnerung an die biblisch buchstabieren: Schwerter zu Pflugscharen schlagen[5], aus einem - früher für Kanonen und Panzer verwendeten - Stahlguss eine neue Glocke und hängte sie in den Kirchturm.
Web-Links
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|
| Städte und Gemeinden in der Kreis Celle | |
|---|---|
Adelheidsdorf ·Ahnsbeck ·Beedenbostel ·Berge ·Brockel ·Celle ·Eicklingen ·Eldingen ·Eschede ·Faßberg ·Hambühren ·Hohne ·Lachendorf ·Langlinge ·Lohheide (kommunalfreier Bereich)Nienhagen ·Südheide ·Wathlingen ·Wienhausen ·Wietze ·Gewinnen (Aller) |
| Siehe die Kategorie Celle von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema. |