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Fungizide sein chemische Pestizide und Medikamente zur Behandlung von Pflanzen-, Tier- und Menschenkrankheiten, die durch Pilze (Pilze), zu bekämpfen.
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Pflanzenkrankheiten
Die Wirkstoffe werden in verschiedene chemische Gruppen eingeteilt. Praktisch lassen sich zwei Gruppen unterscheiden, systemisch und nicht systemische (oder kontaktwirksame) Mittel:
Nicht-systemische Ressourcen
Diese Fungizide werden von der Pflanze nicht aufgenommen. Nach dem Besprühen befindet sich der Wirkstoff auf dem Blatt der Pflanze, sodass Pilze nicht keimen können. Nicht-systemische Mittel haben hauptsächlich eine präventive Wirkung: Sie verhindern eine Infektion, können eine Infektion jedoch nicht heilen. Nicht systemische Wirkstoffe werden auch als Kontaktstoffe bezeichnet, da der Wirkstoff mit dem Schädling in Kontakt treten muss.
- Kupferverbindungen
- Schwefelverbindungen
- captan und verwandte Verbindungen
- Dithiocarbamate (einschließlich thiram, ziram, maneb, mancozeb)
Systemische Ressourcen
Diese Fungizide werden von der Pflanze aufgenommen, sodass auch schwer zugängliche Pflanzenteile und junge Blätter geschützt werden. Pilze werden relativ leicht resistent gegen systemische Fungizide. Chemische Gruppen:
- Benzimidazol-Fungizide
- Triazolverbindungen
- Pyrimidine
Auswirkungen auf die Umwelt
Fungizide haben in der Regel keine große akute Toxizität und moderne Mittel brechen ganz leicht zusammen. Dennoch sind von diversen Fungiziden auf Dauer unangenehme Nebenwirkungen bekannt, auch durch beispielsweise Schädigungen des Immunsystems von Bienen. Einige inzwischen verbotene Fungizide (Captafol) waren krebserregend (Karzinogen). Viele Wirkstoffe reizen auch die Haut.
Bis Anfang der 1980er Jahre wurden auch Quecksilberverbindungen verwendet, aber wegen der Beharrlichkeit (die schlechte Abbaubarkeit) sind diese Stoffe verboten.
Beispiele
Beispiele für Fungizide sind:
(Veterinär
In der Medizin werden hauptsächlich die Azol-Wirkstoffe verwendet Ketoconazol, Miconazol und Itraconazol verwendet, und zusätzlich Terbinafin und das seltenere griseofulvin.