WikiDer > Kapitän
captan | ||||||
| Strukturformel und Molekülmodell | ||||||
Strukturformel von captan | ||||||
| Allgemeines | ||||||
| Molekularformel | C9huh8Cl3NEIN2so | |||||
| IUPAC-Name | Nein-(Trichlormethylthio)cyclohex-4-en-1,2-dicarbonimid | |||||
| Andere Namen | 3a,4,7,7a-Tetrahydro-2-((trichlormethyl)thio)-1huh-Isoindol-1,2(2huh)-Dion, 1,2,3,6-Tetrahydro-N-(trichlormethylthio)phthalimid | |||||
| Molmasse | 300,61 G/Maulwurf | |||||
| LÄCHELN | C1=CCC2C(C1)C(N(C2=O)SC(Cl)(Cl)Cl)=O | |||||
| CAS-Nummer | 133-06-2 | |||||
| EG-Nummer | 205-087-0 | |||||
| Beschreibung | Fungizid | |||||
| Ähnlich zu | folpet, captafol | |||||
| Warnungen und Sicherheitsvorkehrungen | ||||||
| H-Sätze | H317 - H318 - H331 - H351 - H400 | |||||
| EUH-Sätze | Nein | |||||
| P-Sätze | P261 - P273 - P280 - P305 P351 P338 - P311 | |||||
| Karzinogen | möglich (IARC Klasse 3) | |||||
| EG-Indexnummer | 613-044-00-6 | |||||
| UN-Nummer | 2588 | |||||
| ADR-Klasse | Klasse 6.1 | |||||
| Physikalische Eigenschaften | ||||||
| Aggregatzustand | Fest | |||||
| Farbe | Weiß | |||||
| Dichte | 1,74 g/cm² | |||||
| Schmelzpunkt | (zersetzt) 178 °C | |||||
| Unlöslich in | Wasser | |||||
| Wenn nicht anders angegeben normale Bedingungen gebraucht (298.15k oder 25 °C, 1 Bar). | ||||||
| ||||||
captan (ISO-Name) ist ein Fungizid für den allgemeinen Gebrauch. Es gehört zur chemischen Familie der Phthalimide, sowie folpet und captafol. Es wird häufig im Obstbau verwendet. Es wurde erstmals 1951 in den USA zugelassen.[1] Handelsnamen sind Merpan, Phytocap, Orthocide, Vondcaptan oder der generische Name Captan. Captan ist auch in Kombination mit anderen üblich common Pestizide.
Das Produkt reizt Haut und Augen. Wiederholter oder längerer Hautkontakt kann die Haut empfindlich machen. Es ist ein krebserregend Substanz bei Ratten und Mäusen, ihre Relevanz für den Menschen ist jedoch nicht erwiesen. Captan ist auch giftig für Wasser- und Bodenorganismen.
Die Europäische Union hat Captan in die Wirkstoffliste aufgenommen.[2] Die Laufzeit hierfür war von 1. Oktober2007 bis um 30. September2017.
In Belgien[3] ist Captan-zugelassen für die Verwendung unter anderem in Apfel-, Birnen, Kirschen- und Pflaumenbäume; mit kleinen Früchten wie Erdbeeren, Weinreben, Himbeeren, Johannisbeeren; bei der Aussaat von Samen verschiedener Gemüse und Pflanzen; bei Zierbäumen, Tulpen, Anemonen und Ranunkel.
Stereochemie
Die Strukturformel legt nahe, dass es auch eine Struktur geben könnte, bei der der fünfgliedrige Heterocyclus nach unten zeigen könnte. Dies ist jedoch der gleiche Zusammenhang: Eine halbe Drehung um die Achse durch das Stickstoff- und Schwefelatom macht die Moleküle identisch.
Siehe auch
- Liste der von der Europäischen Union zugelassenen Pestizide
- Liste der von der Europäischen Union verbotenen Pestizide
Externe Links
Internationale Chemikaliensicherheitskarte von captan- (und) Daten von captan in der GESTIS-Stoffdatenbank des Deutschen Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (WENN EIN) (JavaScript erforderlich)
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|