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Gerhard Boldt
Gerhard Boldt
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Geboren24. Januar1918
Lübeck
Verstorben7. Mai1981
Lübeck, Schleswig-Holstein, West Deutschland
LandschaftFlagge des Deutschen Reiches Deutsches Kaiserreich
Flagge Deutschlands während der Weimarer Republik Weimarer Republik
Flagge von Nazi-Deutschland Nazi Deutschland
Flagge Deutschlands während der alliierten Besatzung Deutschland
Flagge der Bundesrepublik Deutschland West Deutschland
Teilbalkenkreuz.svgHerr
Dienstjahre- 1945
RangKragenspiegel von Officer of the Heer.svgWSS Pi OF2 Hstuf h 1945.svg
Rittmeisterder Reserve[1]
EinheitKavallerie-Regimenter 15
Auftrag3. Aufklärungsabteilung 158, 58 Infanteriedivision
Schlachten/KriegeZweiter Weltkrieg
Auszeichnungensiehe Dekorationen
Andere ArbeitSchriftsteller
Portal  Portalsymbol  Zweiter Weltkrieg

Gerhard Boldt (Lübeck, 24. Januar1918 - Dort, 7. Mai1981) war ein Offizier in der deutschen Armee während der Zweiter Weltkrieg.

Biografie

Während des Zweiten Weltkriegs kämpfte Boldt in Frankreich, Russland und Ungarn. Am 18. April 1943 wurde er als Oberleutnant der Reserve und Führer der 3. Kompanie der Aufklärungsdivision 158 an der Ostfront mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet.

Ende 1944 war Gerhard Boldt als Abteilungsleiter im OKH in der Abteilung Fremdes Heer Ost direkt unterstellt Reinhard Gehlen, der später den Bundesnachrichtendienst gründete. Er wurde dann zum Generalstab abgeordnet (unter Heinz Guderian) im Zossen, kam mit mir Anfang Februar 1945 in die 'Führerlage' nach Berlin und zusammen mit Bernd Freytag von Loringhoven, Guderians (ehemaliger) Adjutant, vom 22. April 1945 bis zum Reichskanzlei zur Vorbereitung der Lagevorträge im Führerbunker berufen. Am 29. April konnten beide auf ihren Vorschlag und mit Zustimmung Hitlers aus der umzingelten Stadt zum General fliehen Wenck, Kommandant der 12. Armee, ihn unmissverständlich über die Lage in . zu informieren Berlin und der Reichskanzlei und soll ihm beim weiteren Angriff auf Berlin als Führer dienen. Dann wurde den beiden Männern befohlen, in den Führerbunker zu gehen. Wenck war jedoch nicht mehr zu erreichen. In dieser Nacht versuchte Boldt, während er sich in einem Deckungsgraben in einem Wald versteckte, Selbstmord, indem er eine Überdosis Morphium einnahm. Von Freytag-Loringhoven zwang ihn zum Erbrechen und rettete so sein Leben. Dann zogen sie weiter nach Westen, wichen russischen Patrouillen aus, schwammen durch Flüsse, bis sie sich im westlichen Bereich trennten und in westliche Gefangenschaft gerieten.

Boldt war der Offizier, der am 26. April, der fast jede Verbindung zu den Kampfeinheiten verloren hatte, das relativ intakte Telefonnetz der Stadt Berlin nutzte, um Frontlinien und Positionen zu bestimmen.

Er verdrehte seine Erfahrungen während des Zweiten Weltkriegs in: „Der letzte Tag der Reichskanzlei“. Dieses Buch wurde für die Filme Hitler: Die letzten zehn Tage (1973) und Der Untergang (2004) verwendet.[2]

Dekorationen

Externer Link

Verweise

Letzte Einwohner der Führerbunker am Abreisetag (1945)
Imperium-Adler
20. April:Hermann Göring · Heinrich Himmler
21. April:Robert Ley · Karl-Jesko von Puttkamer
22. April:Karl Gebhardt · Julius Schaub · Christa Schröder · Johanna Wolf · Eckhard Christian
23. April:Albert Bormann · Theodor Morell · Hugo Blaschke · Joachim von Ribbentrop · Albert Speer
24. April:Walter Frenzo
28. April:Robert Ritter von Greim · Hanna Reitsch · Walter Wagner
29. April:Bernd Freytag von Loringhoven · Gerhard Boldt · Rudolf Weiss · Wilhelm Zander · Heinz Lorenz · Willy Johannmeyer
30. April:Nikolaus von Below
1. Mai:Wilhelm Mohnke · Traudl Junge · Gerda Christian · Constanze Manziarly · Sonst Krüger · Otto Günsche · Walther Hewel · Ernst-Günther Schenck · Hans-Erich Voss · Johann Rattenhuber · Peter Högl · Werner Naumann · Martin Bormann · Heinz Linge · Erich Kempka · Heinrich Doose · Hans Baur · Georg Betz · Ludwig Stumpfegger · Arthur Axmann · Gunther Schwägermann · Ewald Lindloff · Hans Reisser · Armin D. Lehmann · Josef Ochs · Heinz Krüger · Werner Schwiedel · Gerhard Schach · Hans Fritzsche
2. Mai:Helmuth Weidling · Hans Refior · Theodor von Dufving · Siegfried Hübscher · Roch Misch
Noch vorhanden am 2. Mai:Erna Flegel · Werner Haase · Helmut Kunz · Fritz Tornow · Johannes Hentschel · Liselotte Chervinska
Selbstmord begangen:Alwin-Broder Albrecht · Ernst-Robert Grawitz · Adolf Hitler · Eva Braun · Joseph Goebbels · Magda Goebbels · Wilhelm Burgdorf · Hans Krebs · Franz Schadle
Hingerichtet:Hermann Fegelein
Ermordet:Kinder von Goebbels · Blondine
Unbekannt:Heinrich Müller