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Hugo Blaschke | ||||
| Allgemeines | ||||
| Geburtsdatum | 14. November1881 | |||
| Sterbedatum | 6. Dezember1959 | |||
| Geburtsort | Neustadt in WestpreußenWestpreußen, Deutsches Kaiserreich | |||
| Ort des Todes | Nürnberg, Bundesrepublik Deutschland | |||
| Funktion | ||||
| Die Seide | ||||
| Organisation | ||||
| Spezialfunktion | Leiter des Zahnärztlichen Dienstes im Personal der Reichsführer-SS (1935-1945) | |||
| Rang | SS-Brigadeführer | |||
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Hugo Johannes Blaschke (Neustadt in Westpreußen, 14. November1881 - Nürnberg, 6. Dezember1959) war mal Zahnarzt unter anderem Adolf Hitler, Hermann Göring und andere prominente Nazis.[1]
Lebenszyklus
Blaschke studierte von 1907 bis 1911 Zahnmedizin Philadelphia und London. Er hat die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und die Promotion. Danach absolvierte Blaschke eine Ausbildung zum Kieferchirurgen. 1911 eröffnete er seine eigene Praxis in Berlin.[2]
Im Ersten Weltkrieg diente Blaschke als Militärzahnarzt in Frankfurt an der Oder). Ab Herbst 1930 wurden die Naziführer Hermann Göring und Joseph Goebbels von Blaschke behandelt.[2][3] 1931 trat er der Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP; Mitgliedsnummer 432.082).[4] Danach behandelte er: Joseph Goebbels, Heinrich Himmler und Eva Braun.
Ende 1933 behandelte Blaschke erstmals Adolf Hitler. Er beschrieb dies nach dem Krieg wie folgt:
November oder Dezember 1933 wurde ich angerufen und man sagte mir, dass ich in die Reichskanzlei bowls solle. Hitler hasste Zahnschmerzen. Es war abends gegen 7 Uhr. Es wurde ein Wagen Schickt, ich nahm auch meinen Instrumentenkoffer und fuhr hin. Ich liebe Regie, sterben Schmerzen hört auf und ich wurde der große Mann. Für mich war es natürlich interessant, ein Staatsoberhaupt zu behandeln.[3]
— Hugo Blaschke
Blaschke war fortan Hitlers persönlicher Zahnarzt, oder, Leibzahnarzt. 1935 trat er der Schutzstaffel (Mitgliedsnummer 256882). Hitler war mit Blaschkes Leistungen äußerst zufrieden und beförderte ihn zum Professor, nachdem er zuvor in den USA promoviert, in Deutschland aber nicht anerkannt worden war. 1943 wurde Blaschke berufen Oberster Zahnarzt Bei der Reichsartz SS. Im Oktober 1944 wurde ihm auch der Rang eines SS-Brigadeführers zugeteilt.[5] Blaschke blieb bis zu Hitlers Tod der persönliche Zahnarzt des Führers.
Nach dem Krieg wurde Blaschke von den Sowjets inhaftiert. 1948 wurde er entlassen und arbeitete bis zu seiner Pensionierung als Zahnarzt in Nürnberg.[5] Dort starb er im Alter von 78 Jahren. Blaschkes Grab befindet sich auf dem Friedhof St. Peter in Nürnberg.
Rangübersicht
- k.u.k.Leutnantder Reserve: 1916[6]
- k.u.k. Oberleutenantder Reserve: 1918[6]
- SS-Sturmbannführer: 2. Mai 1935[7]
- SS-Obersturmbannführer: 20. April 1937[8]
- HJ Oberbannführer: 1938[6]
- SS-Standartenführer: 25. Juli 1938[6]
- SS-Oberführer: 20. April 1941[6]
- HJ Hauptbannführer: 9. November 1942[6]
- SS-Brigadeführer: 20. April 1944[6]
Registrierungsnummern
Dekorationen
- Signum Laudis in Bronze mit Schwertern[6]
- Truppenkreuz Karls des Großen[6]
- Kreuz für Kriegsverdienst, 1. Klasse und 2. Klasse[6]
- Ehrenkreuz für Frontkämpfer im Weltkrieg 1934[6]
- Kriegsinnerungsmedaille 1915/1918 mit Schwertern (Bulgarien)[6]
- Dienstdekor der NSDAP in Silber[6]
- Blutordnung am 30. Oktober 1939[6]
- Sportabzeichen der SA in Bronze[6]
- Kommandant des Ordens des Heiligen Alexander (Bulgarien)[6]
- Medaille zur Erinnerung an den 13. März 1938[6]
- Goldmedaille der Hitlerjugend[6]
- SS-Ehrenring[8]