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Jaffe Vink
Jaffe Vink
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Allgemeine Information
GeborenScheemda, 15. Juni1951
StaatsangehörigkeitNiederländisch
BerufPhilosoph und Publizist
Webseitehttp://www.jaffevink.nl/

Jaffe Vink (Scheemda, 15. Juni1951) ist Holländer Philosoph und Publizist.

Biografie

Vink ist aufgewachsen in Ost-Groningen als Sohn eines Holzhändlers. Er machte 1970 seinen Abschluss Gymnasium-β in Winschoten. Er studierte Philosophie an der Universität Amsterdam. Für die Studium Generale er richtete eine Literaturabteilung ein. Er war viele Jahre Chef der Rubrik "Letter & Geest" der Tageszeitung Loyalität. 2007 brachte er das Magazin heraus Meinung. Nach dem Prozess gegen den Premierminister Balkenende das Blatt ging runter. Seitdem hat er Artikel für Zeitungen und Zeitschriften geschrieben, Vorträge gehalten und mehrere Bücher veröffentlicht.

Das Splendide Hotel

Für das Studium Generale der Universität Amsterdam organisierte er Workshops zum Schreiben von Prosa, Poesie, Essays und Drama in Zusammenarbeit mit u.a. Judith Herzberg, Ok de Jong, Frans Kellendonk, CO. Gelee und Willem Jan Otten. Außerdem organisierte er viele Jahre lang den Vortragszyklus Het Splendide Hotel – nach einem Satz von Rimbaud – in Zusammenarbeit mit Baudouin Buch, Johan Polak, Hans Warren, J. P. Guépin und Fritzi Harmsen van Beek.

Brief & Geist

Vink war der Schöpfer und Chef der Rubrik "Letter & Geest" (1988) der Tageszeitung Loyalität, die erste Meinungsbeilage in den Niederlanden, mit Beiträgen von Schriftstellern, Philosophen, Wissenschaftlern und Politikern aus dem In- und Ausland zu Zivilisation und Glauben, Politik und Terrorismus, Geschichte und Philosophie. Nach 2001 wurde in diesem Abschnitt eine zunehmend nachdrückliche Position gegen Multikulturalismus und der politischer Islam. Unstimmigkeiten über diesen Kurs führten im Sommer 2006 zu einem Konflikt mit den Chefredakteuren der Loyalitätdanach trat er zurück.[1]

Meinung

Im Januar 2007 veröffentlichte Vink die erste Ausgabe des Wochenmagazins Meinung, gedruckt auf rosa Papier. Er war Gründer und Chefredakteur des Magazins, das von Professor und Internetunternehmeronder finanziert wurde Roel Pieper. Unter den Mitarbeitern waren Ayaan Hirsi Ali, Anne Applebaum, Benno Barnard, Antoine Bodar, Frits Bolkestein, Paul Cliteur, Theodore Dalrymple, Afshin Ellian, Sylvain Ephimenco, Derk Jan Eppink, Piet Gerbrandy, Hans Jansen, Andreas Kinneging, Xandra Schütte, Roger Scruton, Bart Jan Spruyt, Yoram Stein, Henny Vrienten und Elly de Waard. 2008 leitete Premierminister Balkenende ein summarisches Verfahren gegen die Zeitschrift ein, weil Vink pastiche veröffentlichte eine Rede des Premierministers zum Islam. Balkenende verlor das summarische Verfahren. Aus dem Urteil des Amsterdamer Landgerichts: „Der Artikel ist eindeutig eine Erfindung, die (fehlende) Polemik über Christentum und Islam auf karikative Weise provoziert und provoziert der Staat glaubt" und "Insofern es um eine kritische Behandlung von Herrn Balkenende geht, wird er diese als Premierminister und Vorsitzender der CDA hinnehmen müssen. Die beantragte Bestimmung wird daher abgelehnt".[2] Anschließend begann der Premierminister ein Verfahren in der Sache gegen Meinung und Jaffe Vink. Dies war für Pieper der Grund, die Finanzierung einzustellen. Im Juni 2008 . gehalten Meinung existieren.

Das Giftschiff

Im Jahr 2010 untersuchte Vink den Fall der Probo-Koala, ein Öltanker, der 2006 nach einem Zwischenstopp in Amsterdam in die ivorische Hafenstadt fuhr Abidjan Futter. Dort wurde der Schiffsmüll von einer ortsansässigen Firma an allen möglichen Stellen der Stadt deponiert. Durch „die extrem giftigen Stoffe“ wurden nach Angaben der Medien 17 Menschen getötet und Zehntausende verletzt.[3] Vink sagt: „Es ist klar, dass der Abfall niemals auf diese Weise hätte deponiert werden dürfen. Es war eine stinkende und ätzende Masse. Aber der Abfall enthielt kein tödliches Gift.“[4] 2010 gewann Vink den Polemic Award mit einer Rede über den Probo Koala. 2011 veröffentlichte er Das Giftschiff. Das Buch sorgte für viele Diskussionen und eine veränderte Wahrnehmung: „Eine sehr schwere Giftkatastrophe entpuppte sich als Gestankvorfall“.[5]

Literaturverzeichnis

  • Brief an meine Tochter - eine Reise durch das Pandämonium von Sex und Gewalt, Hrsg. Meulenhoff, Amsterdam (2001). ISBN 90-290-6949-X
  • Die Rückkehr der Geschichte, Hrsg. Augustus, Amsterdam (2005), Herausgeber Jaffe Vink und Chris Rutenfrans. ISBN 9045700166
  • Niederländische Vorschläge, Hrsg. August, Amsterdam (2008). ISBN 978-90-457-0214-8
  • Das Giftschiff - Bericht über einen journalistischen Skandal, Hrsg. Prometheus Amsterdam (2011). ISBN 978-90-446-1965-2
  • Wer hat Angst vor Fortschritt?, Hrsg. Prometheus Amsterdam (2014). ISBN 978-90-446-2751-0

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