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EIN Kegelprojektion ist in der Kartographie a ('real', d.h. geometrisch, oder 'false') Projektion die durch die Oberfläche von a . erhalten wird Kugel auf einem anzeigen Kegel, und das hier siedeln, damit a Sektor von a Kreisring, oder bei einer unbeschränkten Karte ein Sektor der Ebene (mit oder ohne Aussparung eines inneren Kreissektors) erzeugt, in dem die beiden radialen Kanten aneinandergrenzen.
Bei der Kegelprojektion gibt es einen zentralen Punkt auf der Kugeloberfläche (bei einer „echten“ Projektion der Punkt unterhalb der Kegelspitze). Die folgende Beschreibung geht davon aus, dass es sich um die Erde handelt und dieser Punkt der Nordpol ist, aber mutatis mutandis gilt alles auch für eine andere Sphäre und/oder einen anderen zentralen Punkt.
Meridiane werden als gerade Liniensegmente (oder im Falle einer unbeschränkten Karte Halbrechte) dargestellt, deren Verlängerungen durch den Kreismittelpunkt gehen. Ein ein Grad breiter Bereich wird auf einen Sektor abgebildet, der proportional kleiner als ein Grad ist, 1/360 des gesamten Sektors der Karte. Parallelen werden als konzentrische Kreisbögen dargestellt. Der Nordpol wird als innerer Kreisbogen dargestellt.
Ein Sonderfall ist, dass der innere Kreisbogen ein Punkt ist und die Karte daher die Form eines Kreissektors hat.
Das azimutale Projektion kann als weiterer Spezialfall angesehen werden, bei dem die Karte eine ganze Kreisscheibe ist (oder im Fall einer unbeschränkten Karte die ganze Ebene).
Das Zylinderüberstand kann als Grenzfall der Kegelprojektion angesehen werden, bei dem der Mittelpunkt der Kreisbögen gegen Unendlich geht und der von der Karte abgedeckte Sektorwinkel gegen Null geht.
Die Wahl des Sektorwinkels bietet einen zusätzlichen Freiheitsgrad, der z. B. die Wahl von zwei winkeltreuen Parallelen in der flächentreuen Kegelprojektion erlaubt (statt einer wie beim flächentreuen Zylinder Projektion).
Geschichte
Während seines Lebens zwischen den Jahren 100 und 178 entwickelte sich Claudius Ptolemäus zwei Kegelprojektionen als oberflächlichere Antwort auf die Karten mit rechteckigem Gradraster von Marinus von Tyrus. Die erste Projektion von Ptolemäus ist eine orthographische Kegelprojektion mit zwei abstandsgetreuen Parallelen: dem Äquator und der Parallele von Thulea. Seine zweite Projektion hat 5 wahre Distanzparallelen, die Meridiane dort sind Kurven.
Siehe auch
- Echte Kegelprojektion (Lambert-Projektion)
- Abstandsgetreue Kegelprojektion
- Flächentreue Kegelprojektion (Albers-Projektion)
Variante einer Kegelprojektion mit konstantem Maßstab in Richtung der Parallelen: