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Lippmannproces
Eines der ersten Farbfotos, aufgenommen von Lippmann

Es Lippmann-Verfahren war eine frühe Form von Farbfotografie die in entwickelt wurde 1891 durch Gabriel Lippmann, ein FranzösischPhysiker. Dafür hat Lippmann gewonnen 1908 das Nobelpreis für Physik. Das Lippmann-Verfahren ist das einzige fotografische Verfahren, das Farbe direkt erfasst, ohne Verwendung von Farbstoffen oder Farbfilter.

Der Prozess

Eine Glasplatte ist mit einer Schicht aus transparentem und kornfreiem Silber versehenEmulsion. Auf die Emulsionsschicht wird eine eng anliegende Reflexionsschicht aufgetragen Merkur benutzt. Die Platte wird dann durch das Glas belichtet. In diesem Fall wird das Licht an sich selbst reflektiert, was Interferenz in der Emulsionsschicht. Das Interferenzmuster wird im lichtempfindlichen Silber in der Emulsion eingefangen. Der Teller ist dann entwickelt damit die Aufnahme Änderungen an den Brechungsindex der Gelatine. Bei der Betrachtung verursacht das Muster in der Emulsion Beugung, wodurch das Bild wieder sichtbar wird. Da die verschiedenen Lichtfarben unterschiedliche Wellenlängen und damit auch unterschiedliche Interferenz- und Beugungsmuster aufweisen, entsteht das Bild in den Originalfarben.

Das Farbbild kann nur in der Reflexion einer diffusen Lichtquelle von der Platte betrachtet werden, dies schränkt das Sichtfeld ein und das Bild kann nicht kopiert werden. Die Lichtempfindlichkeit des Verfahrens war bei den damaligen Emulsionen sehr gering und wurde nie weit verbreitet.

Wissenswertes

Der Abbildungsmechanismus von a Sicherheitshologramm entspricht einer Aufnahme nach dem Lippmann-Verfahren. Die Schwierigkeit, ein solches Foto zu reproduzieren und dennoch relativ einfach zu betrachten, bietet hier Sicherheit.[1]

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