WikiDer > Mattkuchen
EIN Matter Kuchen ist ein Gebäck, das seinen Ursprung in . hat Teralfen Quelle? (Provinz Flämisch-Brabant), aber hauptsächlich in der Region Geraardsbergen (Provinz Ostflandern, Belgien). Die Geraardsbergse mattentaart hatte eine Europäische Union geografisch geschützten Status. Tortenboden und Tortenoberteil bestehen aus Blätterteig mit dazwischen eine Mischung aus Matte (zubereitet aus Vollmilch und Buttermilch), Eier und Mandeln. Durch die Luftlöcher im Blätterteig an der Oberseite des Kuchens kommt eine kleine Matte heraus.
Obwohl wenig über den Ursprung der Mattentaart bekannt ist, ist es fast sicher, dass die Geschichte der Mattentaart bis in die Jahre zurückreicht Mittelalter. Das „Matten“ findet sich in alten Dialekten in Deutschland, Frankreich und Flandern. Matten wurden verwendet, um Saucen herzustellen und anschließend Kuchen zuzubereiten. Mit dem Namen 'Matten' meint man verklumpt oder Geronnene Milch, der Hauptbestandteil von Mattentaart. Die Qualität der Matten wird durch die Qualität der Milch bestimmt. Die Bodenkulturen in der Region Geraardsbergen-Lierde spielen daher eine indirekte Rolle bei der Herstellung der Mattentaart. Die Füllung der Kuchen wird durch Zugabe von Eiern, Zucker und Mandeln zu den Matten erreicht.
Es ist davon auszugehen, dass die Mattentaart oder ihr alter Vorgänger ursprünglich auf dem Hof entstanden ist. Neben der Tradition, Brot und Gebäck selbst zuzubereiten, bestand schon immer die Notwendigkeit, eine Möglichkeit zu finden, die geronnene Milch zu verwenden. Verwenden von Quark in der Konditorei war offenbar erfolgreich, denn Abbé Delcourt erwähnt in seiner 'Histoire de la tarte au Maton', dass die Köche und Konditoren des Mittelalters viel Sauermilch verwendeten. Die Burgherren aus dieser Zeit tranken bei ihren gastronomischen Mahlzeiten die besten Weine und endeten mit feinsten Mattentaarten.
Das älteste bekannte Rezept der Mattentaart war von Thomas van der Noot in seinen "Books of Cokereries" (1510). Die Popularität von Käsekuchen im 16. Jahrhundert zeigt sich an dem berühmten Gemälde Die Bauernhochzeit von Pieter Brueghel der Ältere. Die Mattentaart, wie wir sie heute kennen, war die Delikatesse schlechthin auf Jahrmärkten in Westbrabant, im nördlichen Hennegau und im Denderstreek aus dem 18. - Anfang des 19. Jahrhunderts. Damals hatte das Gebäck schon seine charakteristische runde Form, während in Brabant auch die Schiffchenform (Mattengozettes) gefunden wurde. Ursprünglich war die Mattentaart mit Geraardsbergen als Wiege und Hauptproduktionszentrum hauptsächlich in mainly bekannt Aalst, Brüssel, Klassen, aat, Ellezelles, Ronse, Bremsl, Gent und Charleroi. Heute wird diese Spezialität in ganz Belgien geschätzt.
Geraardsbergen darf sich "mattentaartenstad" nennen, während der Nachbar Lierde wurde der Titel "mattentaartengemeente" verliehen. Der vorletzte Sonntag im April ist der Tag der Geraardsbergse Mattentaart. An diesem Tag gibt es eine Kapitelsitzung der Bruderschaft der Geraardsbergse Mattentaart, wo neue Mitglieder aufgenommen werden und Markt von Geraardsbergen kontinuierlich gebackene Mattkuchen. Außerdem findet jedes Jahr ein regionaler Markt statt.
Geschützter Status
Am 15. Februar 2007 war die Geraardsbergse mattentaart die erste flämische regionales Produkt das Etikett "geschützte geografische Angabe" erhalten von der Europäische Kommission. Das geografische Gebiet umfasst die zusammengeschlossenen Gemeinden Geraardsbergen und Lierde.
Der Antrag wurde am 6. Januar 2006 veröffentlicht.[1] Die Verordnung zur Gewährung des Schutzstatus wurde am 16. Februar 2007 veröffentlicht.[2]
Verweise
- ↑Amtsblatt der Europäischen Union C3, 6.1.2006, S. 9 (PDF-Datei). eur-lex.europa.eu.
- ↑Amtsblatt der Europäischen Union L46, 16.2.2007, S. 14 (pdf-Datei). eur-lex.europa.eu.