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Moskvitsj 408
Moskwitsch 408/412
Andere NamenMoskauer Elite
Scaldia 408/412
Rila 1400/1500
Moskwitsch 408
Modelle4-türige Limousine
Produktionsjahre1964-1975
KlasseMittelklasse
VorgängerMoskwitsch 407/403
NachfolgerMoskwitsch 2138/2140
FabrikMZMA/AZLK, Moskau, Flagge der Sowjetunion Sovietunion
Layout
Frontmotor, Heckantrieb
Motor1,4 und 1,5 Liter Benzin
Getriebe4 Gänge, Schaltgetriebe
Maße (L×B×H)4,09 x 1,55 x 1,48 m²
Radstand2400 mm
Masse990 kg
Portal  Portalsymbol  Wagen

Das Moskwitsch 408 ist ein Mittelklassewagen des Autoherstellers MZMA/AZLK, die zwischen 1964 und 1975 im Jahr 1975 Moskau erbaut wurde. In einigen Exportländern wurde das Auto verkauft als Moskauer Elite, in dem Benelux der Moskwitsch wurde unter dem Markennamen angeboten Scaldia, im Bulgarien wenn Rilac.

Geschichte

1964 wurde in Moskau ein Moskwitsch-Modell mit Pontonkarosserie vorgestellt: der 408, dessen konzeptionelle Lösungen vielfach auf die früheren Moskwitsch-Modelle zurückgehen. Die ersten Prototypen stammen aus dem Jahr 1961, der Motor wurde direkt vom Vorgänger Moskwitsch 403 übernommen. Die Karosserie wurde komplett neu konstruiert und sollte im folgenden Vierteljahrhundert in mehr oder weniger unveränderter Form das Erscheinungsbild des Moskwitsch bestimmen.

Angenommen, die Limousine-Basismodell erschien auch a Kombi mit geteilter Heckklappe (426, ab 1967), Van-Varianten (433, von 1966) und die in Ischewski gebaut Fließheck-Variante IZj 2125.

Moskwitsch 412

Zu einer Legierung 1,5-Liter-Motor mit mehr Leistung, desto später 412, wurde ab 1965 betrieben. Der Motorblock und die Kurbelwellenlager davon waren so stark, dass eine Erhöhung der Motorleistung auf 75 kW (über 100 PS) für z.B. Rallye-Einsatz war problemlos möglich. Ab 1967 belieferte die Motorenfabrik Ufa diese Motoren an MZMA und IZj. Zwei Jahre später - parallel zum 408 - kam der 412 auf den Markt, erkennbar an den rechteckigen Scheinwerfern (importiert aus der DDR) und die horizontalen Rückleuchten. Auch der bis dahin mit Rundscheinwerfern und senkrechten Rückleuchten ausgestattete Moskvitch 408 erhielt ab 1970 ein modifiziertes Erscheinungsbild (Modell 408 IE). Kombi und Kastenwagen erhielten die Typenbezeichnungen 427 beziehungsweise 434.

Der 412 war der erste russische Personenwagen mit einem modernen Motor mit obenliegende Nockenwelle. Die durchgehende Vordersitzbank wurde durch Einzelsitze ersetzt, anstatt Steuerkreis das Auto hatte jetzt einen Bodenhebel. Instrumententafel, Lenkrad und Mittelkonsole wurden neu gestaltet. Seine Unverwüstlichkeit bewies das neue Modell nicht zuletzt beim London - Sydney Marathon 1969 erreichten alle vier teilnehmenden Moskwitschs das Ziel und erreichten die Bestzeiten in der Gesamtwertung. Die robuste Konstruktion des Autos (Bodenfreiheit 178 mm) hatte auch Nachteile: Bei schlechtem Wetter neigte der Moskwitsch mit starrer Hinterachse dazu, seitwärts zu springen.

Bemerkenswert sind die steigenden Produktionszahlen: Ein millionster Moskwitsch verließ im Herbst 1967 das Werk, 1975 rollte der zweimillionste Wagen aus den Werkshallen. Damals AZLK - diesen Namen erhielt das Werk 1968 im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums der Komsomol - modernisiert, um eine Kapazität von 560 Autos pro Tag zu ermöglichen. Das bedeutete eine Verdoppelung der Produktion (der dreimillionste Moskwitsch 1980), die geplante Jahresproduktion betrug 250.000 Einheiten.

Ausländische Montage und Export

Durch eine Vereinbarung mit der BalkanFabrik in Liebeskummer Ab 1967 wurden in Bulgarien und auch in Belgien jährlich etwa 15.000 Moskwitsch-Modelle montiert Scaldia-Wolga SA Moskvitch-Varianten komplettiert und teilweise mit Perkins-Dieselmotoren ausgestattet. Damals wurden AZLK-Fahrzeuge in rund 70 Ländern verkauft, darunter Österreich, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Niederlande, Norwegen, Irland, Belgien, Luxemburg und Irak.

Scaldia 1400 (1969)

1969 hat der niederländische Importeur Gremic das Scaldia 1400 an für 5,675 Gulden. Die Karosserie erinnerte an die konservativeren englischen Mittelklassewagen und bot akzeptablen Innenraum, die beiden separaten Armlehnen ließen sich zu einem Schlafsofa umklappen. Das Handling war ziemlich schwer, die Leistung mittelmäßig und der Motor deutlich hörbar. Der Scaldia hatte noch einige Schmierstellen wie Radlager, die in relativ kurzen Abständen (alle 4.000 Kilometer) gewartet werden mussten. Das Auto war sehr solide gebaut und hatte eine ausgezeichnete Heizung.[1]

In der Folgezeit wurden beim 408 und 412 diverse kleinere Änderungen vorgenommen. Während beispielsweise das Fahrwerk unverändert blieb, wurde ein stark verbessertes Vergaser günstigere Verbrauchswerte. 1972 bot der Gremi die Scaldia 412 . an LS für 6.750 Gulden die 412 ich (Deluxe-Version) kostet 6.900 Gulden. Waren auch a Elite und Kundgebung vorhanden, sowie FlüssiggasInstallation.[2]

1975 wurde die 408/412 von der abgelöst 2138/2140.

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