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Nils Mönkemeyer
Nils Monkemeyer
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Allgemeine Information
Geboren1978
GeburtsortHolzwickede
LandDeutschland
Arbeit
Genre(s)Klassisch
BerufBratschist
Offizielle Website
(und) IMDb-Profil
Portal  Portalsymbol  Musik

Nils Monkemeyer (1978, Holzwickede ) ist ein DeutscheBratschist und Kammermusiker.

Biografie

Mönkemeyer ist der älteste Sohn des Jazzgitarristen Thomas Brendgens-Mönkemeyer.[1][2] Er lernte Violine spielen an der Hochschule für Künste te Bremen. 1996 wurde seine Geigenlehrerin Maria Grevesmühl tot im Bahnhof aufgefunden. Ihr StradivariVioline im Wert von zwei Millionen Deutsche MarkSie war verschwunden und es wurde vermutet, dass sie überfallen wurde.[3] Mönkemeyer verließ daraufhin die Schule und wechselte zur Bratsche. Er ging zu Hochschule für Musik Hannover Studium bei Christian Pohl. Im Jahr 2000 setzte er sein Studium bei Hariolf Schlichtig an der Hochschule für Musik und Theater im München. 2003 schloss er sein Studium mit Auszeichnung ab. Von 2003 bis 2004 nahm er Unterricht bei Veronika Hagen, an der Mozarteum im Salzburg. 2006 legte er die Konzertpraxisprüfung nach Schlichtig mit Auszeichnung ab.

Mönkemeyer ist in erster Linie Kammermusiker, trat aber auch als Solist mit Orchestern wie Tonhalle-Orchester Zürich, Philharmonisches Orchester Helsinki, Les Musiciens du Louvre, Berner Symphonieorchester, NDR Radiophilharmonie, Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar, Bremer Philharmoniker, Düsseldorfer Symphoniker, Orchestre de Chambre de Lausanne und Berliner Barock Solisten. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Andrej Boreyko, Sylvain Cambreling, Elias Grandi, Christopher Hogwood, Cornelius Meister, Mark Minkowski, Kent Nagano, Michael Sanderling, Clemens Schuldt, Karl-Heinz Steffens, Markus Stenz, Mario Venzago und Simone Young.[4]

Im Oktober 2009 wurde Mönkemeyer Professor für Viola an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Seit 2011 unterrichtet er an der Hochschule für Musik und Theater München. Außerdem war er Professor an der Hochschule für Musik Dresden und Assistenzprofessor an der Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid.[5][6]

2011 wurde er Mitglied der member Julia Fischer Quartett.[7] Geiger und Pianist Fischer arbeitete zuvor regelmäßig mit Mönkemeyer, Geiger Alexander Sitkovetsky und Cellistin Benjamin Nyffenegger. Es hat ihnen so gut gefallen, dass sie eine Partnerschaft eingegangen sind.[8] Das Streichquartett ist bereits in Leipzig, London, Luxemburg, München, Zürich, Baden-Baden aufgetreten[9] und Antwerpen.[10][11]

Mönkemeyer hat einen Exklusivvertrag mit Sony Klassik, wo er seit 2009 CDs veröffentlicht.[12] Mal solistisch, mal mit befreundeten Kammermusikern wie Nicholas Rimmer, Johannes Zurl, Pirmin Grehl, William Youno, Julia Fischer, Sabine Meyer und das Signum Quartett, mit dem er oft Konzerte spielt. Im Januar 2017 veröffentlichte er mit Youn Arbeiten von Brahms und Schumann in deSingel in Antwerpen.[13] Zwei Jahre später kehrte das Duo zusammen mit der Geigerin nach Antwerpen zurück Alina Ibragimova und Cellistin Christian Poltera.[14]

Er hat 2016 angefangen Klassiker für Alle in Bonn, zusammen mit Hilfsorganisation Nächstenliebe.[15][16] Dieses Kammermusikfestival ist ein soziales Projekt, bei dem Karten für Benachteiligte angeboten werden.[17][18]

In der Saison 2016/17 war er Künstler in Residenz des Philharmonischen Orchesters der Stadt Heidelberg. In der Spielzeit 2020/21 ist Nils Mönkemeyer Artist in Residence bei den Schwetzinger Festspielen[19] und bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.[20]

Auszeichnungen

  • 2002: Sonderpreis Internationaler Instrumentalwettbewerb Markneukirchen; ein Stipendium des Werner Richard-Dr. Carl Dorken-Stiftung
  • 2003: Preis der Stiftung Da Ponte, Darmstadt; Solistenpreis und Kammermusikpreis des Klassikfestivals Ruhr und der Ruhrtriennale; 3. Preis beim Internationalen Primrose Viola Competition[21]
  • 2004: 1. Preis beim ORF Internationaler Bratschenwettbewerb, Wien
  • 2005: Carl-Flesch-Förderpreis der Philharmonie Baden-Baden
  • 2006: 1. Preis beim Internationalen Yuri Bashmet Wettbewerb;[22] Preis des Deutschen Musikwettbewerbs;[23] Preis der GWK - Gesellschaft zur Förderung der westfälischen Kulturarbeit[24]
  • 2009: Parkhouse Award, zusammen mit Nicholas Rimmer;[25] ECHO Klassik als „Nachwuchskünstler des Jahres“[26]
  • 2010: ECHO Klassik als „Konzertaufnahme des Jahres“
  • 2013: Preis der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern[27]
  • 2017: ECHO Klassik Award "Kammermusik-Einspielung des Jahres", gemeinsam mit Julia Fischer, Sabine Meyer und William Youn

Diskografie[28]

  • 2009 "Ohne Worte" Schubert / Mendelssohn / Schumann (mit Nicholas Rimmer)
  • 2009 "Weichet Nur, Betrübte Schatten" (mit Dresdner Kapellsolisten und Dirigent Helmut Branny)
  • 2010 "In dunklen Traumen" Brahms / Clara Schumann / Robert Schumann (mit Nicholas Rimmer)
  • 2011 "Folie" Telemann / Corelli / Bach / Delalande (mit Kammerakademie Potsdam)
  • 2013 "Bach und Mehr" Bach / Pendereckic / Marco Hertenstein / Sally Beamish / Konstantia Gourzi[29]
  • 2013 "Gassenhauer" Beethoven / Humperdinck / Dvořák / Brahms / Stanislao Gastaldon / hummel / Alexander Konstaninowitsch Glasunow / Tschaikowsky (mit Nicholas Rimmer und Maximilian Hornung)[30]
  • 2014 "Barroco Espanol"
  • 2016 Brahms (mit William Youn & Signum Quartett)
  • 2016 "Mozart mit Freunden" (mit Julia Fischer, Sabine Meyer & William Youn)
  • 2017 "William Walton, Max Bruch, Arvo Pärt" (mit Bamberger Symphoniker & Markus Poschner)

Verweise