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Realpolitik
Von Ribbentrop und Stalin 1939

Realpolitik ist ein Weg Politik Unternehmen, in denen Kosten und Nutzen einer bestimmten Politik nüchtern betrachtet werden. Ideologie, politisch-philosophische Überlegungen oder Ethik bleiben hiervon unberücksichtigt. Realpolitik ist daher eine Form des Realismus. Der Begriff wird im Allgemeinen in a . verwendet abwertend Bedeutung, sondern wird auch von technokratischen Politikern in einem positiveren Sinne verwendet. Politische Grundsätze beiseite zu lassen und administrative Erwägungen überwiegen zu lassen, gilt als Machiavellismus. Der Deutsche August Ludwig von Rochau war der erste Politiker, der den Begriff einführte. Er tat dies nach den turbulenten Zeiten der Revolution von 1848, nach denen Liberale, Konservative, Royalisten und Kapitalisten diametral entgegengesetzt waren. Es war die Aufgabe der Machthaber, das Land mit diesen verschiedenen Gruppen ohne allzu große Konflikte zu regieren. Später wurde der Begriff der Realpolitik auch auf die internationale Politik ausgeweitet, weil sonst bei all den unterschiedlichen Regierungsformen und Religionen in den umliegenden Ländern nichts möglich wäre. Es war ein politischer Akt, der Otto von Bismarck Jahrhundert außergewöhnlich gut und erweiterte damit die Macht Preußens und später des Deutschen Reiches.

Gegner der Realpolitik glauben, dass die Befürworter alles tun, um dem nationalen Interesse zu dienen. Bei politischen Entscheidungen dürfen ethische oder moralische Überlegungen nicht berücksichtigt werden. Der betreffende Politiker sollte so vorgehen, dass alle umliegenden Länder befreundet oder in Schach gehalten werden. Das Verhältnis zwischen Nachbarländern ist schlechter als das Verhältnis zwischen dem Land des jeweiligen Politikers und den Nachbarländern.

Befürworter sind jedoch der Meinung, dass Ideologie keinen (prominenten) Platz in der Politik haben sollte, weil Ideologie zu gefährlichen Machtspielen führen kann. Vor allem, wenn dogmatische Parteien an der Macht sind. Sie führen auch die Nationalsozialisten in Deutschland und die Kommunisten in der Sowjetunion als Gründe an, der Ideologie keine allzu große Rolle in der internationalen Politik zu geben. Das Kalter Krieg zeigt, wozu zu viel Ideologie führen kann. In einem Land wie den Niederlanden ist Realpolitik eine weit verbreitete Taktik von Politikern und hohen Beamten, gerade wegen der vielen unterschiedlichen Meinungen im Land. Poldern könnte man daher als eine Form der Realpolitik ansehen. Auch in der Außenpolitik ist man der Meinung, dass bestimmte politische Positionen mit Realpolitik regiert werden sollten, oft technokratische Ämter wie das Amt des Finanzministers. Zeitgenössische Befürworter sagen, dass Realpolitik nicht unbedingt ohne ethische Prinzipien betrieben werden sollte. Solange man die von der UNO anerkannten internationalen Rechte und Verträge berücksichtigt.

Ein Beispiel für Realpolitik des 20. Jahrhunderts ist die Molotow-Ribbentrop-Pakt die 1939 geschlossen wurde zwischen Nazi Deutschland und der Sovietunion. Obwohl Nazi-Deutschland ein faschistisch Politik und die UdSSR kommunistisch es waren diese beiden Weltmächte, die ihre Ideologien zugunsten des nationalen Interesses beiseite legten, wie es aus beiden Perspektiven erschien.

Bestimmte (linke und rechte) Viertel kritisieren die politische Klasse der letzten 20 Jahre. Die Leute denken, dass zu viel mit Realpolitik gemacht wird und dass die Ideologie begraben wurde. Die großen ideologischen Diskussionen, wie sie unter anderem in der Vereinigtes Königreich mit Margaret Thatcher in den 1980er Jahren oder in Belgien mit Guy Verhofstadt in den 1980er und 1990er Jahren sind vorbei. Dossierwissen und strategisches Machtdenken haben laut Kritikern politische und ethische Prinzipien abgelöst.