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Chiquita SBB RABDe 8/16 | ||||
RABDe 8/16 "Chiquita" in der Bahnhofshalle te Zürich HBA | ||||
| Nummer | 4 | |||
| Serie | 2001 - 2004 UIC: 511 000 - 003 | |||
| Hersteller | Schweizer Waggon- und Aufzugfabrik (SWS) in schlieren Schindler Waggon Pratteln (SWP) in Pratteln SAAS Genf SIG Neuhausen | |||
| Baujahr | 1976 | |||
| Außer Betrieb | 1997 1998 verschrottet | |||
| Komposition | 4 Teilen | |||
| Achsanordnung | Bo'Bo' 2'2' 2'2' Bo'Bo' | |||
| Spurweite | 1435mm (Normalspur) | |||
| Masse | 149 Tonnen | |||
| Länge über Puffer | 100,0 m | |||
| Maximale Geschwindigkeit | 125 km/h | |||
| Anzahl Sitzplätze | 1. Klasse: 54 2. Klasse: 224 | |||
| Technik | ||||
| Ernährung | ~ 15.000 Volt 16 2/3 Hz | |||
| Leistung | 2250 kW | |||
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Das RABDe 8/16, später umnummeriert in RABDe 511, ebenfalls Chiquita genannt, waren elektrischZugsets bestimmt für den regionalen Personenverkehr der SBB. Die Triebzüge bestehen aus zwei Triebwagen am Kopf und zwei Mittelwagen ohne Antrieb.
Geschichte
1970 wurden vier Prototypen als Neuentwicklung der Serie bestellt RABDe 12/12. Durch das geringere Gewicht mussten nicht alle Achsen angetrieben werden und sie haben ein geringeres Eigengewicht.
Konstruktion und Technik
Um Gewicht zu sparen, wurde bei der Konstruktion eine Aluminiumkarosserie verwendet. Im Laufe der Zeit begannen die Wagen jedoch durchzuhängen. Dadurch konnten die Türen nicht richtig geöffnet und geschlossen werden.
Der Komfort wurde auf einen neuen, höheren Standard gebracht. Grund dafür waren ein niedrigerer Wagenboden und automatisch schließende Türen.
Neu war auch die Antriebstechnik, nämlich kleine Gleichstrommotoren, die kontinuierlich laufen Thyristoren kontrolliert wurden.
In der später entwickelten RBDe 560 (NPZ)-Züge und Doppelstocktriebwagen vor dem S-Bahn Zürich neue Ideen aus dieser Baureihe wurden übernommen, wie die Drehtüren am Motorwagen und am Steuerwagen. Auch die Antriebstechnik wurde übernommen.
Zugverkehr
Die Züge starteten ursprünglich auf der Strecke der Richter Zürich See Line. Insbesondere aufgrund anhaltender Störungen des Türbetriebs wurden die Triebzüge für den regionalen Personenverkehr im Kreis III (Nord-/Ostschweiz) eingesetzt. 1993 wurde die MThB mietete eine Zuggarnitur ohne AD-Zwischenwagen als dreiteilige Zuggarnitur.
Literatur
- Peter Willen: Lokomotiven und Triebwagen der Schweizer Bahnen, Band 1 Schweizerische Bundesbahnen. Orell Füssli Verlag, Zürisch, 1982, ISBN 3-280-01263-5.
- Danile Chapuis, Martin Gerber, H. Goetschi: Die Triebwagenzüge RABDe8/16 Nr. 2001-2004 der SBB. In: Schweizerische Bauzeitung, Bd.93 (1975). Teil 1: S. 193–200, Teil 2: S. 400–487
- Claude Jeanmarie: Die Elektro- und Diesel-Triebfahrzeuge Schweizerischer Eisenbahnen, Die Triebwagen der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) ; ISBN 3-85649-037-X
Fotos

RABDe 8/16 "Chiquita" am 4. April 1982 in Zürich HB
Externer Link
- (das) (und) (fr) (es) SBB CFF FFS
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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