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SBB Re 450
SBB Re 450
SBB-Lokomotive 450 032-2 am 31. Juli 2006 in Zürich Hauptbahnhof
Nummer115 – 2 = 113
Nummerierung450 000 – 450 114
siehe Text
HerstellerSchweizer Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM)
Asea Brown Boveric (ABB)
Schindler Waggon AG (SWP)
Beschäftigt1989-1996
AchsanordnungBo' Bo' 2' 2' 2' 2' 2' 2'
Spurweite1435mm (Normalspur)
Masse74 Tonnen
Achslast18,5 Tonnen
Länge über Puffer97,60 m²
Breite2,98 m²
Höhe4,50 m²
Maximale Geschwindigkeit130 km/h
Servicegeschwindigkeit130 km/h
Stromversorgungssystem~ 15.000 Volt 16 2/3 Hz
Fahrtelektrisch
Leistung3200 kW
Traktion240 kN
MotorenherstellerABB
ZugeinflussIntegra-Signum
ZugfunkZugbahnfunk
Bremssystemmechanisch, elektrisch (Erholung)
Portal  Portalsymbol  Verkehr & Transport

Das R 450 ist ein elektrischLokomotive der als Triebfahrzeug mit Doppelstockwagen eine Zuggarnitur darstellt, die für den regionalen Personenverkehr der S-Bahn Zürich bis zum Schweizerische Bundesbahnen (SBB).

Geschichte

Der Triebzug wurde in den 1980er Jahren entwickelt und gebaut, um die Personenbeförderungskapazität zu erhöhen, ohne auch die Bahnsteige erweitern zu müssen. Dafür benötigte die Lokomotive ein Führerhaus. Der andere Raum war als Gepäckabteilung eingerichtet.

Die ersten 24 Lokomotiven wurden als Re 4/4 V (10500 – 10523) bestellt, aber bei Auslieferung 1989 als Re 450 (450 000 – 450 023) ausgeliefert. Danach wurde die zweite Serie von 26 Lokomotiven (450 024 – 450 049) ausgeliefert. 1992 wurde die dritte Serie von 45 Lokomotiven (450 050 – 450 094) ausgeliefert. Der Rahmen dieser Lokomotiven wurde nicht bei SLM sondern bei Schindler Waggon (SGP) in Pratteln gebaut. Nach der Auslieferung der Re 460 Lokomotiven wurde ab 1996 die vierte Serie von 20 Lokomotiven (450 095 – 450 0114) ausgeliefert. Diese Lokomotiven wurden wieder bei SLM gebaut.

Zukunft

Im Juni 2008 teilte die SBB dem Konsortium Bombenschütze und Siemens Insgesamt können 121 Doppelstock-Tiefeinstiegswagen bestellt werden. Diese Wagen werden im Untergeschoss einen multifunktionalen Raum haben. Es ist beabsichtigt, diese Wagen ab 28. August 2012 in die Zugzusammensetzung aufzunehmen. Die erste Zuggarnitur wurde am 28.08.2012 ausgeliefert. S14 in Gebrauch nehmen.[1]

Die Zuggarnitur setzt sich wie folgt zusammen:

  • Steuerwagen 2 Klasse: Bt 50 85 86-33 019
  • Wagen 1/2 Klasse: AB 50 85 36-33 015
  • Wagen 2 Klasse: B NDW 50 85 26-73 018
  • Lokomotive: Re 450 014 "Männedorf"

Konstruktion und Technik

Die Lokomotiven sind mit einem leichten Stahlrahmen gebaut. Die Lokomotive ist ausgestattet mit GTO-Thyristoren kontrolliert Drehstrom-Asynchronmotoren. Die Technik wurde auch in den 1989 entwickelten und gebauten Lokomotiven für die Sihltal-Zürich-Uetliberg-Bahn (SZU) des Typs R 456, Lokomotiven für die Südbahn (SOB) vom Typ R 456 und Lokomotiven für die Regionalverkehr Mittelland (RM) des Typs R 456.

Der Zug setzt sich normalerweise wie folgt zusammen: Re 450 B AB Bt

Zahlen

  • R 450 000-5 – 450 066-6
  • Zu 450 068-2 – 450 069-0
  • R 450 071-6 – 450 114-4

Die Re 450 067-4 und Re 450 070-8 wurden 2008 an die Sihltal-Zürich-Uetliberg-Bahn (SZU) und wenn R 456 in Benutzung.

Ein Zugset besteht aus: Teilen, eine Lokomotive der Bauart Re 450, ein Zweitklasswagen der Bauart B, ein Erst-/Zweitklasswagen der Bauart AB und ein Zweitklasswagen mit Steuerstand der Bauart Bt.

Diese Züge können bis zu drei Einheiten in Kombination fahren. Die Züge sind mit Luftfederung ausgestattet.

Zugverkehr

Die Lokomotiven werden von den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) nur in Verbindung mit Doppelstockwagen auf den Strecken der S-Bahn Zürich eingesetzt.

Literatur

  • Eisenbahnen; verschiedene Jahrgänge. Gerrit Nieuwenhuis, Richard Latten. Herausgeber de Alk BV, Alkmaar.
  • Theo Stolz: Triebfahrzeuge der Schweiz. Minirex AG, Luzern, 2007, ISBN 3-907014-31-6.

Siehe auch

Externe Links

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