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Wetterpinsel | ||||
| Autor(en) | A.F.Th. Van der Heijden | |||
| Land | Die Niederlande | |||
| Sprache | Niederländisch | |||
| Serie/Serie | Buchwoche Geschenk | |||
| Thema | Tod eines Sohnes | |||
| Genre | Novelle | |||
| Herausgeber | CPNB . Stiftung Anlässlich der Buchwoche 1992 | |||
| Problematisch | 1992 | |||
| Mittel | ||||
| Seiten | 93 | |||
| ISBN-Code | 90 70066 963 | |||
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Wetterpinsel ist der Buchwoche Geschenk von 1992, geschrieben von A.F.Th. Van der Heijden. Es erschien im März 1992, am ersten Tag der niederländischen Woche buchen, das 1992 unter dem Motto "Das schöne Reich von Insulinde - Niederländisch-Ostindien" stand. Der Autor lässt das Thema unberührt.
Fortsetzen
Albert Egberts ist 11 Jahre alt, als sein Onkel Robert kommt, um in seinem Elternhaus in Geldrop eine Fernsehantenne aufzustellen. Sein sechsjähriger Neffe Robby aus Eindhoven steht unten und bewundert seinen Vater. Albert kann der Versuchung nicht widerstehen, seinen Neffen zu tätscheln. Das kurzgeschnittene Haar, sonnenwarm, fühlt sich wie weich borstig an Nylon. Das Sonnenlicht macht etwas Besonderes mit dem Wetterbürsten. Es entsteht ein kleiner Lichtwirbel, ähnlich dem Glitzern, das manchmal auf den Speichen eines sich schnell drehenden Fahrradlaufrads erscheint.
Onkel Robert war mit sechs Jahren von seiner Schwester mit einer Häkelnadel ins Auge gestochen worden. Seitdem hat er praktisch nur noch ein Auge. Dann suchte er es in der Geschwindigkeit. Mit fünfzehn wurde er Waise und entdeckte die Geschwindigkeit des Fahrrads. Er hat das überstanden Besenwagen im Rudel zu Karin, Tochter eines deutschen Vaters. Nachdem sie von einem Baum gefallen war, galt sie als unfruchtbar, sodass ihre Eltern einer Heirat bereitwillig zustimmten. Albert hatte im Alter von vier Jahren die schreckliche Erfahrung, bei der Hochzeit Trauzeuge zu sein.
Beim Radkurs am Samstag sieht Albert die Geschwindigkeit des Radfahrens, die es unsichtbar macht. Die Ergebnisse des Radsports seines Onkels lassen immer zu wünschen übrig, aber er wird Vater von Sohn Robby, während beide Elternteile als unfruchtbar gelten. Karin schenkt Robert vier Kinder, das fünfte kommt von Hendige Henny. Onkel Robert geht in eine Pension in Eindhoven. Er bekommt einen Job als Nachtwächter bei Philips und gute Verbindungen zu einem Belgier Apotheker, aber seine Radsportkarriere geht noch bergab. Sein Sohn Robby steigt auf sein Fahrrad und diese Karriere geht von Anfang an wie ein Pfeil nach oben. Pater Robert kehrt in eine Kantine vor dem Ehehaus zurück, doch Karin lässt ihn oft genug durch die Hintertür herein.
Während Albert nach seinem gestohlenen Mantel sucht, kommt er wieder mit seinem Cousin Robby in Kontakt, der tatsächlich hinter dem Diebstahl steckt. Robby will derweil in den Motorsport wechseln. Die beiden Cousins geraten in eine philosophische Diskussion über die Masse-Energie-Beziehung. Robby sagt, er wird mit höherer Geschwindigkeit leichter, Albert weiß es[1] dass er zunimmt. Wirkliche Effekte treten aber nur messbar nahe der Lichtgeschwindigkeit selbst auf. Aber Robby scheint mit leichter leuchtend zu meinen, und deshalb strebt er nach immer höheren Geschwindigkeiten. Und wenn er von seinem Cousin gewarnt wird, hat er tatsächlich keine Angst davor, in einen Invalidenwagen zu steigen.
Vater Robert wird von Polizisten erzählt, dass sein Sohn Robby bei einem Motorradunfall ums Leben gekommen ist. Er ist klinisch tot. Doch ohne Vorahnung glaubt sein Vater nicht an seinen Tod und Robby erhebt sich aus seinem Zustand und lebt mit silbernen Nadeln in den Kniegelenken weiter. Freund und Feind nennen ihn jetzt Pinocchio. Die beiden Cousins sprechen ihren Schrecken aus. Laut Robby ist es eine Frage der Geschwindigkeit. Wenn Sie schnell genug fahren, geht das Leben nahtlos in den Tod über.
Bei ausgeschaltetem Licht krachen Robby und sein Kumpel in einem Auto mit Höchstgeschwindigkeit gegen einen Baum. Die Polizei von Eindhoven kommt jetzt, um Vater Robert mitzuteilen, dass sein Sohn seinen letzten Unfall hatte. Aber Vater Robert glaubt wieder nicht an seinen Tod. Die Polizei hält den Sarg jedoch aus Frömmigkeit geschlossen. Albert versucht seine Tante während der Trauerfeier zu trösten. Onkel Robert muss feststellen, dass sein Sohn dem Beispiel seines Vaters zu genau gefolgt ist. Aber Onkel Robert bestreitet weiterhin den Tod. Er bekommt eine neue Freundin. Aber Albert bleibt mit Robbys nahtlosem Tod zurück. Er fürchtet jetzt sehr schwer, dass er jemals zu Ende geht.
Albert beschließt, das Zeitungsfoto des Unfalls noch einmal zu studieren. Das Auto ist ein komplettes Wrack, aber Albert konzentriert sich auf das Hochglanzpolierte Radkappewie eine Träne aus dem toten Auto. Der Morgentau und das orangefarbene Licht des Abschleppwagens verleihen der Radkappe den Glanz einer Wetterbürste. Albert erkennt, dass Robby nicht tot ist.
Postscript-Autor
"Die Novelle Weather Brushes, wenn auch als 'An Interlude' zu"Die zahnlose Zeit“ ergänzt, bildet eine eigenständige Geschichte und kann komplett getrennt von diesem Romanzyklus gelesen werden. Für die Leser dieses Zyklus kann Weer Brushes zwischen dem zweiten Teil, 'Das Warndreieck', und dem dritten, der noch veröffentlicht werden muss, eingeordnet werden."[2]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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