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Friedrich Wilhelm Reinhold Pieck | ||||
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| Geboren | 3. Januar 1876 | |||
| Verstorben | 7. September 1960 | |||
| Party | Sozialistische Einheitspartei Deutschlands | |||
| Staatspräsident der DDR | ||||
| Amtszeit | 11. Oktober 1949 – 7. September 1960 | |||
| Vorgänger | Nein | |||
| Nachfolger | Präsident des Staatsrates | |||
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Friedrich Wilhelm Reinhold Pieck (Guben, 3. Januar1876 – Berlin, 7. September1960) war ein ostdeutsch Politiker. 1895 wurde er Mitglied der Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD). Danach arbeitete er als Arbeiter in Bremen. 1899 wurde er Kreisvorsitzender der SPD in Bremen und in 1906 Sekretär der SPD in Bremen. Während der Erster Weltkrieg er gehörte der kriegsfeindlichen (Minderheits-)Gruppe innerhalb der SPD an. 1918 trat er ein Exil im Amsterdam.
Im November 1918, während des Untergangs des Reiches von Wilhelm II, Pieck wurde Mitglied der Linksradikalen Spartakusbund. 1919 wurde der Spartakusbund zum Kommunistische Partei Deutschlands (KPD). 1921 wurde Pieck Mitglied des Exekutivkomitees (EKKI) der Kommunistischen Internationale (Komintern). Von 1921 bis 1928 war er Mitglied des Preußischen Landtags und ab 1925 Vorsitzender der Deutschen Roten Hilfe (Kommunistisches Hilfswerk). Ab 1925 war Pieck Mitglied des Zentralkomitees der KPD. Von 1937 bis 1945 lebte er im Exil in Frankreich, Belgien und in der Sovietunion.
Nach der deutschen Kapitulation (1945) ließ er sich in der Sowjetische Besatzungszone und war anschließend Vorsitzender des Zentralkomitees der KPD. Nach dem Krieg zwang die provisorische Sowjetmacht die DDR-KPD und die DDR-SPD zum Zusammenschluss (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands - SED). Von 1946 bis 1954 war Pieck zusammen mit Otto Grotewohl Vorsitzender der SED. Am 11. Oktober 1949 wurde Pieck ein StaatPräsident der DDR (Deutsche Demokratische Republik) vereidigt. 1953 wurde er von der Volkskammer wiedergewählt. Er starb 1960 in Ost-Berlin.
Pieck wurde im Denkmal begraben Denkmal der Sozialisten. Es enthält neben Pieck die letzten Ruhestätten von Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg, Ernst Thälmann, Rudolf Breitscheid (1874-1944), Franz Mehring, John Schehr (1896-1934), Franz Künstler (1888-1942), Walter Ulbricht und Otto Grotewohl.

| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |
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| Vorgänger: Nein | Co-Vorsitzender des SED 1946-1954 | Nachfolger: - |
| Vorgänger: Johannes Dieckmann | Präsident der DDR 1949-1960 | Nachfolger: Johannes Dieckmann |
| Generalsekretäre der SED | |
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Wilhelm Pieck(Co-Vorsitzender) · Otto Grotewohl(Co-Vorsitzender) · Walter Ulbricht · Erich Honecker · Egon Krenz | |
