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Willi Sitte
Willi Sitte
Willi Sitte (links) stirbt Erich Honecker erhält auf der 10. DDR-Kunstausstellung
persönliche Daten
GeborenChrastava, 28. Februar 1921
VerstorbenHalle, 8. Juni 2013
GeburtslandDeutschland
Beruf(e)Maler
Leitdaten
Stil(e)Sozialistischer Realismus
RKD-Profil
Portal  Portalsymbol  Kunstkultur
Sitte im Jahr 2007

Willi Sitte (Chrastava, 28. Februar1921Halle, 8. Juni2013) war ein Deutscher Maler und Grafiker. Sitte war lange Zeit Vorsitzender der Verband Bildender Künstler der DDR der und war Mitglied der Volkskammer.

Willi Sitte, Bruder von Rudolf Sitte, besuchte die Kunstschule in Liberec und 1940, während des NS-Regimes, wurde ihm befohlen, sich der Hermann-Göring-Meisterschule für Malerei auf deutsch Eifel. Weil er die Einsätze kritisierte, musste er sich für die Armee an der Ostfront des Wehrmacht. Er ging an der Ostfront Gelbsucht woraufhin er zur Genesung nach Deutschland zurückgeschickt wurde. Nach seiner Genesung wurde er an die italienische Front geschickt. Dort desertierte Sitte und schloss sich den Italienern an Partisanen.

Nach dem Krieg arbeitete Sitte zunächst in den italienischen Städten Mailand, Vicenza und Venedig, bevor er 1946 zurückkehrte Liberec. Allerdings musste er diese Stadt verlassen, weil alle Deutschen die Tschechoslowakei verlassen mussten. Er hat sich eingelebt Halle, wo er beigetreten ist Sozialistische Einheitspartei Deutschlands. 1951 erfüllte Sitte a Professur zum Kunstschule Burg Giebichenstein wo er 1959 zum Professor ernannt wurde. Er wurde zur Leitfigur der Künstler in Halle und setzte sich für die Künstlerfreiheit ein. Dies führte zu Wut innerhalb seiner Partei, und er wurde vorübergehend von seinem Gewerbe ausgeschlossen. Er hatte jedoch andere Künstler wie Christa Wolf, Wolf Biermann, Eva-Maria Hagen, Sarah Kirsch und Rainer Kirsch an seiner Seite. Unter anderem weil er ab 1964 aktiv in die Politik eintrat, wurde seine Sperre aufgehoben.

Als Vertreter der sozialistischer Realismus die Bewunderung für Sittes Werk wuchs. Dies führte dazu, dass ihm verschiedene Positionen zugewiesen wurden. Er wurde Mitglied der Akademie der Künste und war von 1974 bis 1988 Vorsitzender des Verband Bildender Künstler der DDR der. Ab 1976 wurde Sitte Vertreter der Volkskammer, dem DDR-Parlament. Von 1986 bis 1989 war Sitte Mitglied des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, dem Hauptorgan der Partei. Außerhalb Deutschlands war Sitte Mitglied der Weltfriedensrat und nach dem Fall des Wand 2001 wurde er Mitglied der Europäische Akademie der Wissenschaften, Künste und Geisteswissenschaften in Paris.

Trotz all dieser Merkmale blieb Sittes Produktivität durch die Herstellung vieler Kunstwerke hoch. Sein Stil enthielt viele figurative Formen, in denen Barock bei Rücksendungen bilden. Seine politischen Überzeugungen spiegeln sich oft in seinen Kunstwerken wider. Zusammen mit Werner Tübke, Bernhard Heisig und Wolfgang Mattheuer Sitte galt als der bedeutendste Künstler der DDR. Nach dem Deutsche Wiedervereinigung Sittes Arbeit führte regelmäßig zu Diskussionen, weil sie voller kommunistischer Botschaften war.

Sitte starb am 8. Juni 2013 im Alter von 92 Jahren in seiner Heimatstadt Halle.

Preise

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