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Bomschuit
Blick auf den Strand von Katwijk aan Zee, mit Bombenschiff KW66 (Foto: Jan gut)
Bombenboote, gemalt von H. W. Mesdag
Bomschuit am Strand, durch Hendricus Mattheus Horrix

EIN Bombenschiff wurde auch als „Bombe“ bezeichnet, in Fischerkreisen jedoch hauptsächlich als „Lastkahn“. Das Schiff wurde unter anderem von den Küstenfischern "van die Seite(die Küste von Nord- und Südholland).

Küstendörfer wie Scheveningen, Katwijk aan Zee, Noordwijk aan Zee, Zandvoort und Egmond aan Zee hatte keine Hafen. Das Schiffe dieser Dörfer mussten von der Strand segeln und landen dort wieder. Die Lebensdauer solcher Schiffe war im Vergleich zur Lebensdauer anderer Seeschiffe durch die Art der Landung - nämlich an Stränden - erheblich eingeschränkt. Anfang des 20. Jahrhunderts war Scheveningen das einzige alte Küstendorf mit einem Seehafen.

Eigenschaften

Im Laufe der Jahrhunderte hat sich die Bombenbarge aus der kleiner Finger. Solche Strandschiffe hatten im Gegensatz zu Kielschiffen einen schweren, flachen Boden. Aufgrund ihrer spezifischen Konstruktion konnten Bombenkähne auf dem flachen Strand durch die Brandung laufen. Im Vergleich zum kleinen Finger ist der Bomschuit „kantiger“. Die Schiffe waren komplett überdacht (gedeckt). Ihre Fischerei konzentrierte sich auf das Fangen und Anlanden von Plattfisch und runder Fisch und in geringerem Maße das von frischem Hering. Nach der Mitte des 19. Jahrhunderts wandten sich auch die Küstendörfer dem Heringsfischen zu Schlittschuh die auf die Lieferung von eingelegter Hering. Unter den oben genannten Küstendörfern hat diese Fischerei nur in Scheveningen wirklich geblüht. Die von den Bombenkähnen mitgebrachten Platt- und Rundfische wurden am Strand entladen und dort vor Ort verkauft. Dieser Verkauf fand auf einer Auktion statt und unterlag der städtischen Aufsicht.

Das Segeln

Bomschuiten waren langsame und unglaubliche Matrosen, aber sie boten den Menschen an Bord einen stabilen Arbeitsplatz. Die kleinen Kähne hatten einen einzigen Mast mit Besan rig, der größere (nach 1800) zwei Masten mit Schonerrig am Front- oder Großmast. Die Masten konnten abgesenkt werden, um möglichst wenig Wind zu haben, wenn die Bombe auf der Schlittschuh legen. Zu treiben der Schiffe waren auf beiden Seiten limitierend Schwerter Gesendet.

Winterlager

Im Herbst wurden die Schiffe hoch am Strand gezogen bis Dünen. Im Frühjahr mussten sie wieder an die Wasserlinie zurückgebracht werden. Dies erforderte 3 bis 4 Pferde im Geschirr; Jedes Team hatte 3 Pferde. Für den Transport solcher Schiffe wurde ein Holzboden aus großen schweren Planken verlegt. Das Schiff wurde dann von seiner Vorderseite angehoben und eine Holzrolle konnte unter seine Unterseite gelegt werden. Dann wurden die Pferdegespanne eingeschaltet; dann setzte sich das Schiff in Bewegung.

Als eine Rolle fast die Mitte der Barge erreicht hatte, wurde eine zweite Rolle unter die Front gelegt, um ein Vorknicken des Schiffes zu verhindern. Als sich schließlich die erste Rolle am Heck löste, wurde sie wieder nach vorne geschleppt und unter die Vorderseite des Schiffes gelegt. Ein solcher Transport war nicht nur langwierig, sondern erforderte neben den vielen PS auch den Einsatz von mindestens zehn Mann. Auf ähnliche Weise wurde auch ein neuer Lastkahn, der auf dem Hof ​​gebaut wurde, vom Dorf zum Strand transportiert.

Maße

Das Länge/Breite-Verhältnis der Bombenbarge betrug 2:1 und sie bot Platz für 12 Mann. Sie bauten einen Bombenkahn auf das Auge; Konstruktionszeichnungen waren nicht beteiligt. Ein Nachfahre des Bootsbauers Van der Ende fertigte in den 1930er Jahren mehrere Konstruktionszeichnungen an; er tat dies auf der Grundlage der ihm noch vorliegenden Daten. Aus diesen Quellen schöpfte der Autor Petrejus unter anderem sein Wissen, als er ein Buch über das Bombenschiff schrieb.

Ein Bombenlastkahn hatte eine Länge von ca. 29 Fuß, eine Breite von ca. 16 Fuß, eine Tiefe von ca. 5 Fuß und eine Tragfähigkeit von 14-18 Last. Nach Aufhebung des Kieferverbots (mit dem Fischereirecht von 1857) und der Einsatz der Bombenbarge in der Heringsrochenfischerei - die in erster Linie der Versorgung mit Solehering diente - änderte ihre Tragfähigkeit auf 30 Last und ihre Länge auf 44 Fuß. Die Bombenbarge blieb bis im Dienst 1918.

Abdankung

Die Ankunft der Logger als Fischereifahrzeug läutete es tatsächlich das Ende des Bombenschiffs ein. Seine Geschwindigkeit übertraf die des schwerfälligen Bombenschiffes bei weitem. Dies spielte insbesondere bei der Schlittschuhfischen auf Hering. Konservativ Reeder und Bootsbauer versuchten vergeblich, das Blatt zu wenden, aber seit seiner Ankunft nach der Mitte des 19. Heringsfischen. Deutlich spürbar war die Wende in Scheveningen, wo im 19. Jahrhundert die größte Flotte von Bombenschiffen zu finden war und die Heringsfischerei immer mehr an Boden gewann. Und nachdem dieses Küstendorf einst einen Seehafen hatte, war der Thron eine Tatsache und fortan regierte der Lugger über die Fischgründe (sprich: Heringsgründe) der Nordsee. Der Verlust des Bombenschiffs wurde durch die Entwicklung von IJmuiden als Angelplatz, wo, bei Trawler, wurden immer mehr Platt- und Rundfische geliefert. Hinzu kam 1907 ein Holzwurmbefall, der große Schäden anrichtete und viele Reeder dazu veranlasste, auf Stahlschiffe umzusteigen.

Wissenswertes

  • Am 2. Juni 1660, König Karl II Nutzung einer eigens für diesen Anlass ausgelassenen und schön eingerichteten Bombenbarkasse oder kleiner Finger, um vom Strand zur englischen Flotte zu segeln, die auf See vor Anker liegt.
  • Auf der Panorama Mesdag mehrere Bombenkähne sind abgebildet.
  • Im Katwijk Jeden Sommer (ab April) befindet sich ein Bombenschiff auf dem Feuersignal von Katwijk aan Zee.
  • Das Holz der Bombenkähne war Nieten 'geheftet'. Daraus entstand im 16. Jahrhundert der Noordwijker Name „Van der Niet“, der später auch in Scheveningen und Katwijk auftauchte, manchmal auch als „Van de Niet“.
  • Auf dem Bombenkahn war der Kapitän nicht als Kapitän, aber falls Steuermann. Die Folge davon war, dass der zweite Mann an Bord, nämlich der Steuermann, hier Kamerad nannte sich.

Literatur

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  • E. W. petrejus - Die Bomschuit, ein verschwundener Schiffstyp, 1954
  • Piet Spanisch und Gijsbert van der Toorn - Erzähl mir von Scheveningen..., 1998
  • Piet Spanisch - Anbau, 2007
  • Genealogie 'Van der Niet', konsultiert 2008