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Chilehaus | ||
| Teil der Welterbe-Inschrift: Speicherstadt und Kontorhausviertel mit dem Chilehaus | ||
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| Land | ||
| Koordinaten | 53° 33′ N, 10° 0′ O | |
| UNESCO-Region | Europa und Nordamerika | |
| Kriterien | iv | |
| Registrierungsprozess | ||
| UNESCO-Tracking-Nr. | 1467 | |
| Anmeldung | 2015 (39. Sitzung) | |
| Karte | ||
| UNESCO-Welterbeliste | ||
Chilehaus | ||||
| Platz | Hamburg, Deutschland | |||
| Status | In Benutzung | |||
| Baubeginn | 1922 | |||
| Öffnung | 1924 | |||
| Eigenschaften | ||||
| Benutzen | Büro | |||
| Etagen | 10 | |||
| Grundfläche | 30.400 m² | |||
| Parteien | ||||
| Architekt | Fritz Höger | |||
| Inhaber | Union Investment Real Estate AG | |||
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Es Chilehaus (Chili House) ist ein Gebäude im alte Stadt, das historische Herz von Hamburg, Deutschland. Das Gebäude wurde zwischen 1922 und 1924 im Rahmen der Kontorhausviertel, entwickelt im Zwischenkriegszeit, zwischen 1920 und 1940. Das Chilehaus hat zehn Böden und umfasst eine Fläche von 30.400 Quadratmetern. Der Architekt ist Fritz Höger.
Design
Das Gebäude wurde in Auftrag gegeben von Henry Brarens Sloman gebaut. Sloman war durch den Handel reich geworden Salpeter von Chili und rief deshalb einen Wettbewerb für die Gestaltung seines neuen Bürogebäudes in Hamburg aus. Der Siegerentwurf stammt von Fritz Höger. Richard Kuohli schuf die Skulpturen, die die Treppenhäuser und die Fassade schmückten.
Höger entwarf ein gigantisches Gebäude, das auf einem knapp 6000 Quadratmeter großen Grundstück stand. Das Gebäude ist so lang wie eine Straße, die Fischertwiete. Durch die vertikale Akzentuierung, die einseitige Krümmung der Fassade, die klare Gliederung der Fassade und die zurückgesetzten Obergeschosse wirkt das Gebäude trotz seiner Größe leicht. An der Kreuzung Pumpen- und Niedernstraße treffen die beiden Seiten des Langhauses in einem sehr spitzen Winkel aufeinander, wodurch das Chilehaus einem Schiff gleicht.
Da das Gebäude auf schlechtem Untergrund stand, musste der Boden mit 16 Meter langen Eisen- und Betonpfählen bewehrt werden. Die Lage in der Nähe des Elbe sorgt dafür, dass die Keller wasserdicht sind.
Beeinflussen
Fritz Höger hat sich mit dem Chilehaus als Architekt einen Namen gemacht. Bilder des Gebäudes, das zum Symbol des Wiederaufbaus Deutschlands nach dem Krieg wurde, gingen um die Welt.
Kam 1935 in die estnische Hauptstadt Tallinn ein Bürogebäude, das dem Chilehaus sehr ähnlich ist und den Namen des Hamburger Beispiels trägt.
Seit 1999 befindet sich das Chilehaus auf der provisorischen Liste des Weltkulturerbes. Am 5. Juli 2015 wurde das Chilehaus Teil des "Speicherstadt und Kontorhausviertel mit dem Chilehaus" während der 39. Sitzung des Welterbekommission zu Bonn verkündete UNESCO kulturell Weltkulturerbe und als solche in die Welterbeliste aufgenommen.
Externe Links
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |
| Bibliographische Informationen |
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Gemeinsame Normdatei:4570640-2 |
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