WikiDer > Coaching
Coaching ist die Form der Beratung, die auf eine positive Veränderung von Menschen abzielt, basierend auf gesunden Menschen und dem Glauben an die Veränderungsmöglichkeiten, die in der permanenten Wechselwirkung zwischen Erkenntnis und Verhalten liegen.[1] Heilung ist ausdrücklich nicht das Ziel und Krankheit nicht der Ausgangspunkt. Coaching wurzelt in der Positive Psychologie und sollte nicht verwechselt werden mit Beratung oder Therapie, Beratungsformen, die darauf abzielen, psychische Blockaden oder psychische Stagnation zu beheben. Mentorschaft und Ausbildung sind verwandte Konzepte, aber nicht synonyme. Einsicht ist, wie oben erwähnt, eine Form des Lernens, bei der der Coachee die Erreichung gesetzter Ziele durch Synthese seines eigenen Wissens, gegebenenfalls ergänzt durch das Wissen des Coachs, besser beherrscht. Insight ist eine Form des Lernens, die sich fast sofort automatisiert.
Geschichte
Der Begriff stammt aus dem Französisch (coche). Trainer ist das französische und später (um 1500) englische Wort für einen Wagen, um Menschen von einem Ort zum anderen zu transportieren. Autofahren Wagen hieß Coaching. Die Quelle des Verbs „coaching“ ist jedoch, eine geschätzte oder wertvolle Person von ihrem Standort dorthin zu transportieren, wo sie sein möchte. Um 1840 wurde das Wort Coach erstmals an der University of Oxford England verwendet, um einen Privatlehrer zu bezeichnen, der Studenten auf eine Prüfung vorbereitete. Im Jahr 1889 wird der Begriff erstmals in der Sportwelt erwähnt, um jemanden zu bezeichnen, der eine Rudermannschaft beaufsichtigte. In den 1980er Jahren wurde das Wort Coaching in die Geschäftssprache eingeführt. 1988 wurde Coaching gegründet. Die Amerikaner Forbes erschien dann mit einem Artikel über Coaching namens: Sigmund Freud Treffen Henry Ford.
Eigenschaften
Coaching ist eine Form der persönlichen Beratung, die auf einer gleichberechtigten Eins-zu-Eins-Beziehung basiert. Der Gecoachte lernt, die Trainer unterstützt und begleitet diesen Lernprozess. Die Ziele werden vorab im Coachingprozess festgelegt. Ziel des Coachings ist es, die persönliche Effektivität und fachliche Kompetenz des Coachees zu steigern. Auch Gruppencoachings sind möglich. Der Coach sucht dann nach kollektiven Verhaltens- und Denkmustern in der Gruppe.
Charakteristisch für einen Coachingprozess ist, dass der Coach vom Coachee ausgewählt wird. Im Coachingprozess werden die Trainer die Person, die den Lernprozess leitet und überwacht, und der Klient werden „gecoacht“. Der Klient bestimmt das Ziel: Der Coach stellt Fragen, gibt Ratschläge und ergänzt bei Bedarf Wissen. Der Kunde bleibt für seine Entscheidungen verantwortlich.
Coaching kann inhaltlich oder eher prozessorientiert sein. Im inhaltlichen Coaching ist der Coach jemand, der bereits einen bestimmten Prozess durchlaufen hat und jemand anderen diesbezüglich berät. Als Beispiel der Ex-Top-Tennisspieler, der den Anfänger (Top-)Tennisspieler berät Technik und Taktik des Tennisspiels. Ein Coach spielt eine wichtige Rolle bei der Reduzierung von Unsicherheit und der Beseitigung von Lampenfieber.
Beim prozessorientierten Coach sollte man eher an einen Mentalcoach denken, der im Umgang mit Verlusten, mit einschüchternden Gegnern, mit der Presse berät und an die richtige Balance zwischen Leben und Arbeit denkt. Jemand, der distanziert und interessenlos mitdenkt und deshalb gelassener mitdenkt.
Coaching kann eine wichtige präventive Wirkung haben[2][3] bei psychischen Beschwerden wie z Depression, Ausbrennen oder ausbohren. Kompetenzstagnation und Weiterentwicklung gelten schließlich als wichtige Ursachen dieser Beschwerden.[4]
Formen
Es gibt viele Formen der Beratung, die Coaching-Elemente enthalten. Unten ist eine unvollständige Liste.
- Karrierecoaching: bezieht sich darauf, inwieweit ein Arbeitnehmer seinen Arbeitsplatz noch passend findet. Ein Karrierecoach verhilft einem Mitarbeiter zu einem Einblick in seine Werte, Interessen und Möglichkeiten. Diese verknüpft er – gemeinsam mit dem Mitarbeiter – mit einer bestehenden oder zukünftigen Position. Karrierecoaching steht im Einklang mit Kompetenzmanagement und Kompetenzentwicklung und kann auch innerhalb der Personalpolitik einer Organisation.
- Achtsamkeit Coaching: erhöht das Bewusstsein und die Akzeptanz und reduziert die Auswirkungen von Emotionen und Denkmustern. Der Coach leitet den Coachee an, die Aufmerksamkeit auf das zu lenken, was gerade da ist. Wirksam, wenn der Coachee mit Emotionen und wiederkehrenden Denkmustern zu tun hat.
- Coaching als Führungsstil: Führungscoaching kann das Engagement der Mitarbeiter steigern. Mit einem Coaching-Führungsstil sorgt die Führungskraft dafür, dass sich die Mitarbeiter in ihre Arbeit und die Organisation eingebunden fühlen. Mitarbeiter fühlen sich für ein Produkt oder einen Prozess verantwortlich. Sie können sich individuell oder im Team selbst motivieren. Der Manager ist nicht Chef sondern Trainer einer Mannschaft. Für die zu erzielenden Ergebnisse ist das Team selbst verantwortlich – zumindest für das Wie.
- Provokatives Coaching: Gehe davon aus, dass du am Schwanz des Esels ziehen musst, wenn du ihn voranbringen willst, dass das Lachen über deine Probleme eine gute Medizin ist, dass Nebenwege zum Kern führen und dass die Menschen widerstandsfähiger sind, als du denkst. Dies erschwert es dem Klienten, seine einschränkenden Glaubenssätze und sein negatives Selbstbild ernst zu nehmen. Durch die durchsetzungsfähige Abwehr des Coaches lernt der Klient, für sich einzustehen, sich selbst realistischer zu sehen, Zuneigung und Wertschätzung auszudrücken.
- Psychosynthese Coaching: aktiviert die schöpferischen Kräfte, die dem Klienten den Mut geben, das Leben mit neuen Impulsen fortzusetzen. Kann auf persönliche Entwicklung und Bewusstsein, berufliche Entwicklung oder Inspiration für Leben und Arbeit abzielen.
- Biografisch Coaching: umfasst neben der klassischen Lebenslaufforschung viele kreative, reflexive Arbeitsformen in unterschiedlichen Ausdrucksformen wie Schreiben, Zeichnen, Malen oder Erzählen (Geschichtenerzählen).
Siehe auch
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|