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Krankheitsmodifizierende Antirheumatika („Krankheitsbeeinflussende Medikamente gegen Rheuma“) oder DMARD's bilden eine Gruppe Medikamente dass die Tätigkeit von Entzündung in dem Gelenke nimmt ab. Die Medikamente werden zur Behandlung von Gelenkschäden wie z rheumatoide Arthritis verhindern.
Diese Gruppe von Medikamenten reduziert Schwellungen und Schmerzen in den Gelenken. Zwei Entzündungsindikatoren im Blut erhalten günstigere Werte: Die Konzentration des C-reaktives Protein Tropfen und die Blutsenkungsgeschwindigkeit nimmt auch ab. Untersuchungen zeigen, dass aktuelle DMARDs radiologisch beobachtbare Gelenkschäden verzögern. Das ultimative Ziel der DMARD-Behandlung ist die Verhinderung von Behinderungen und Handicaps.
Häufig verwendete DMARDs sind Methotrexat, Sulfasalazin und Leflunomid. Darüber hinaus gibt es die weniger verbreiteten DMARDs wie Krinolin-Derivate und Goldverbindungen. Seit Beginn des 21. Jahrhunderts steht eine neue Generation von Medikamenten zur Verfügung. Das sind die sogenannten Biologika: komplexe Polypeptide und Antikörper, die den Entzündungsprozess beeinflussen. Diese Mittel sind wirksam, aber auch sehr teuer.
Die rheumatoide Arthritis wird zunächst mit den entzündungshemmenden und schmerzlindernden NSAR. Hilft dies innerhalb von sechs Wochen nicht ausreichend, kann eine Behandlung mit einem DMARD begonnen werden.
- Synthetische DMARDs
- Methotrexat (Ledertrexat, Emthexat) in niedrigen Dosen von 7,5 bis 30 mg pro Woche hemmt Gelenkentzündungen bei Rheuma. Es funktioniert, indem es die Substanz Adenosin freisetzt. Darüber hinaus induziert es den Zelltod von aktiviertem T-Zellen. Schließlich hemmt es die Synthese von Purine und Pyrimidine. Es wird oft in Kombination mit given gegeben Folsäure um den Nebenwirkungen entgegenzuwirken.[1] Aufgrund der schädlichen Auswirkungen auf den Fötus sollten Frauen im gebärfähigen Alter irgendeine Form der Verhütung anwenden.[2]
- Leflunomid unterdrückt die entzündlichen Reaktionen der rheumatoiden Arthritis im Körper. Dies ist auf die Hemmung der Dihydroorotat-Dehydrogenase und der Tyrosinkinase zurückzuführen.[3] Wegen der schädlichen Auswirkungen auf den Fötus sollten Frauen im gebärfähigen Alter irgendeine Form der Verhütung anwenden.[2] Studien zeigen vielversprechende Ergebnisse bei Menschen mit dem Bechterew-Krankheit.
- Azathioprin unterdrückt Entzündungsreaktionen im Zusammenhang mit rheumatoider Arthritis. Die an der Purinbildung beteiligten Enzyme werden durch diese Substanz gehemmt.[4]
- Die Malariamittel Chloroquin und Hydroxychloroquin. Übliche Dosen von Hydroxychloroquin in den Niederlanden liegen zwischen 200-400 mg pro Tag. Solange die Tagesdosis unter 6,5 mg pro Pfund Körpergewicht liegt, ist Hydroxychloroquin das am besten verträgliche DMARD. Als Vorsichtsmaßnahme gehen Anwender wegen seltener, aber schädlicher Auswirkungen auf die Netzhaut jährlich zum Augenarzt.[2]
- Goldverbindungen. Die Wirkung von Gold bei Rheuma ist seit langem bekannt. Die Entzündung lässt nach und die rheumatoide Arthritis wird verlangsamt. Beispiele sind Tabletten auranofin, die jemand schlucken kann. Es gibt auch Aurothiomalat, das per intramuskulär Injektion verabreicht wird. Das Gold wird von Makrophagen aufgenommen und in Lysosomen gespeichert. Dadurch können Antigene von Entzündungszellen schlechter verarbeitet werden und die Entzündung lässt nach. Gold hemmt auch die NF-kappa-B- und I-kappa-B-Kinase. Dadurch wird die Produktion der Entzündungsstoffe TNF-alpha, interleukin-1 und Interleukin-6 gehemmt. Darüber hinaus hemmt es auch bestimmte Enzyme, die für den Abbau bestimmter Knochenzellen verantwortlich sind.[5] Goldverbindungen werden im Allgemeinen schlecht vertragen. Blutveränderungen und Knochenmarkschäden zählen zu den schwerwiegenden Nebenwirkungen. Juckreiz ist normalerweise eine Vorstufe für das Auftreten schädlicherer Nebenwirkungen.
- Sulfasalazin wird im Darm gespalten Mesalazin und Sulfapyridin. Diese wird bei Erkrankungen mit Darmentzündungen aufgrund des Mesalazins gegeben. Bei rheumatoider Arthritis ist wahrscheinlich Sulfapyridin und/oder Sulfasalazin der Wirkstoff, obwohl der Wirkmechanismus unbekannt ist.[6] Sulfapyridin verursacht die meisten Nebenwirkungen. Etwa zwanzig Prozent der Anwender leiden darunter und dies äußert sich in Übelkeit, Fieber und Hautausschlag. Nebenwirkungen treten hauptsächlich auf, wenn die Dosis mehr als vier Gramm pro Tag beträgt. Es können auch schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten: Anomalien im Blutbild. Dies sollte zunächst alle zwei bis vier Wochen und später alle zwei bis drei Monate überprüft werden. Aufgrund ihrer vielen und potenziell schwerwiegenden Nebenwirkungen werden sie in der Regel nur von den Rheumatologe vorgeschrieben und überwacht.
- Bio-DMARDs.
- TNF-alpha-Hemmer hemmen den Stoff TNF-alpha, der an Entzündungsreaktionen beteiligt ist. Beispiele für TNF-alpha-Inhibitoren sind infliximab (Remikade), Etanercept (Enbrel) und Adalimumab (Humira).[2]
- Interleukin-Inhibitoren. Diese Medikamente hemmen bestimmte Proteine namens Interleukine, die bei Entzündungen eine Rolle spielen. Beispiel ist anakinra (Kineret), wirkt durch die Hemmung von Interleukin-1.[2]
Alle DMARDs werden in der Regel nur von einem Rheumatologen verschrieben.[7]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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