WikiDer > Dahlander-Motor
EIN Dahlandermotor ist ein Drehstrom-Asynchronmotor mit zwei Geschwindigkeiten. Es wurde 1897 von dem schwedischen Ingenieur entwickelt Robert Dahlander.
Vor der Zeit, als es Frequenzregelungen gab (1980), wurde viel mit dem Dahlander-Motor gearbeitet. Der Dahlander-Motor ist eine Variante von a Drehstrom-Asynchronmotor oder Drehstrom-Induktionsmotor oder asynchron Elektromotor. Er wird wie ein Asynchronmotor von einem 3-Phasen-Wechselstromnetz gespeist. Der Motor heißt auch Drehstrom polumschaltbarer Motor oder CORGU-Motor erwähnt.
Leistungen
Vorteile dieser Art Elektromotor sein:
- Die wartungsfreie und kompakte Bauweise ohne Kohlebürsten, Schleifringe oder Kollektor.
- Der Motor hat alle Eigenschaften eines Asynchronmotors, kann aber auch mit zwei Geschwindigkeiten betrieben werden.
U/min
Die Drehzahl eines Drehstrommotors wird bestimmt durch die Frequenz des Drehspannung und die Polpaarzahl. Ein Polarpaar besteht aus einem Nordpol und einem Südpol.
Geschwindigkeitsberechnung
(synchron) Drehzahl = (Netzfrequenz × 60) / Polpaarzahl in U/min (= Umdrehungen pro Minute)
Nenndrehzahl = Synchrondrehzahl - Schlupf in U/min bei Nennlast.
Der Schlupf ist motorspezifisch und wird vom Hersteller angegeben. Dieser Schlupf ist bei Nennlast.
Übliche (synchrone) Drehzahlen sind 3000 Umdrehungen pro Minute (zweipolig), 1500 Umdrehungen pro Minute (vierpolig), 1000 (sechspolig) usw. (bezogen auf 50 Hz.)
Unterschiedliche Polzahlen und Frequenzen ergeben daher folgende Drehzahlen für das Drehfeld:
| Pooltal | Polpaare | neinsynchronisieren 50 Hz |
|---|---|---|
| 2 | 1 | 3000 Minuten−1 |
| 4 | 2 | 1500 Minuten−1 |
| 6 | 3 | 1000 Minuten−1 |
| 8 | 4 | 750 Minuten−1 |
Konstruktion
Der Aufbau des Dahlander-Motors entspricht grundsätzlich dem des Drehstrom-Asynchronmotors mit Kurzschluss- oder Käfigläufer.
Der Unterschied besteht darin, dass beim Dahlander-Motor jede der drei Wicklungen des Stators in zwei gleiche Hälften geteilt ist. Dadurch entstehen Polpaare mit 4:2, 8:4 oder 12:6 Übersetzungen. Die Polumschaltung bzw. Drehzahländerung um den Faktor zwei wird mit dem sogenannten Dahlander-Schalter erreicht.
- Bei der größten Polzahl, die der niedrigsten Drehzahl entspricht, wird der Motor in Dreieckschaltung geschaltet. Die Wicklungshälften sind in Reihe geschaltet und durch beide fließt Strom in die gleiche Richtung.
- Die höchste Geschwindigkeit wird mit der niedrigsten Polzahl erreicht. Der Motor wird dann in einer Doppelsternschaltung angeschlossen. Die Wicklungshälften sind parallel geschaltet und Ströme laufen gegenläufig.
Wissenswertes
Es gibt auch eine Möglichkeit von drei Geschwindigkeiten. In diesem Fall wird zusätzlich zur Dahlander-Wicklung eine dritte Wicklung eingefügt, die von der Dahlander-Wicklung komplett getrennt ist.
Siehe auch
- Steinmetz-Runde, die den Anschluss eines Drehstrom-Asynchronmotors an ein Einphasennetz ermöglicht.
- geteilter Polmotor
- Einphasen-Induktionsmotor