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Die Sammlung
Erste Ausgabe von Die Sammlung. September 1933

Die Sammlung (Ganzer Titel: Die Sammlung, Literarische Monatsschrift unter dem Patronat von André Gide, Aldous Huxley, Heinrich Mann, herausgegeben von Klaus Mann) war ein literarisches Monatsmagazin, zu denen von Deutschland ausgewandert Autoren und andere Verbannte ihren Beitrag geleistet. Es wurde von Klaus Mann in . veröffentlicht Die Niederlande beim Querido Verlag, der deutschsprachigen Abteilung von em. Queridos Verlag im Amsterdam, die geleitet wurde von Fritz Helmut Landshoff. Von September 1933 bis August 1935 erschienen insgesamt 24 Ausgaben.

Geschichte

Die erste Initiative zur Einrichtung eines Magazins für Auswandererliteratur kam von dem jungen Schriftsteller Annemarie Schwarzenbach (1908-1942), mit dem befreundet war Erika Mann und ihr Bruder Klaus. Sie war entschieden antifaschistisch, stammte aber aus einer der reichsten Familien der Welt Schweiz. Aufgrund ihrer politischen Ansichten und ihrer Lebensweise lebte sie im Konflikt mit ihren Eltern, die sehr pro-Hitler Waren. Sie hat selbst kaum zur Sammlung beigetragen, aber dafür bezahlt Gebühr der Autoren aus eigenen Quellen.

Die Co-Autoren wurden in der ersten Ausgabe der Sammlung bekannt gegeben: Alfred Döblin, René Schickele, Stefan Zweig und vor allem Klaus Manns Vater und Onkel Thomas Mann und Heinrich Mann. Obwohl es ein Forum für war Kulturkritik (mit einem harten Urteil über die Faschismus), enthielt die erste Ausgabe Beiträge in politisch Orientierung.

Das Nazi-Behörden in Deutschland üben Druck auf die oben genannten Autoren und ihre Herausgeber aus. Einige haben auf diesen Druck reagiert und sich dann vom Magazin distanziert. Stefan Zweig beispielsweise zeigte sich überrascht, dass Die Sammlung "keine rein literarische, sondern eine weitgehend politische Zeitschrift" sei. Thomas Mann nahm später eine ähnliche Haltung ein, hatte aber im Gegensatz zu seinem Bruder Heinrich und seinen Söhnen Klaus und . kaum zur Zeitschrift beigetragen Golo Mann.

Klaus Mann hat monatelang gearbeitet pro bono und das Magazin schwebte vor allem in der Hauptstadt von Annemarie Schwarzenbach. Aufgrund rückläufiger Abonnentenzahlen (ab der ersten Ausgabe mit 2000 sank die Zahl auf 400) musste Die Sammlung im August 1935 geschlossen werden.

Antiquarische Kopien der Sammlung sind heute kaum noch aufzufinden. Ein Nachdruck der beiden Bände in zwei Bänden erschien 1986 in Deutschland bei Rogner & Bernhard in München.

1937-1940 war Thomas Mann Herausgeber des Exil-Magazins Maß und Wert von denen Golo Mann einer der Herausgeber war. 1940 gründete Klaus Mann New York wieder ein Exil-Magazin, das englischsprachige Entscheidung, die es erst seit einem Jahr gibt. Eine der Sponsoren war erneut Annemarie Schwarzenbach.

Mitarbeiter von Die Sammlung


Literatur

  • Die Sammlung: Eine Anthologie aus der monatlich im Querido Verlag erschienenen Auswandererzeitschrift von September 1933 bis August 1935, herausgegeben von Klaus Mann, ausgewählt von Gerda Meijerink mit einer Einführung von F. H. Landshoff. Querido, Amsterdam, 1983. ISBN 90 214 7495 6
  • Günter Hartung: Klaus Manns Zeitschrift "Die Sammlung" (Teil I). In: Weimarer Beiträge Nr. 5, 1973, p. 37-59.
  • Ulrike Frühling: Verlagsstatigkeit im englischändischen Exil 1933-1940. Diplomarbeit Universität Wien, 1994, p. 25 ff.
  • Angela Huß-Michel: Literarische und politische Zeitschriften des Exils. Metzler, Stuttgart, 1987. ISBN 3476102386 / ISBN 978-3476102386
  • Uwe Naumann: Ruhe gibt es nicht, bis zum Schluß. Klaus Mann (1906-1949). Bilder und Dokumente. Rowohlt, Reinbek, 2001, ISBN 978-3-499-23106-3
  • Andreas Tobler: "Sind wir alle". Annemarie Schwarzenbach und Die Sammlung. In: Wendepunkte - Turniere. Beitrage zur Klaus-Mann-Tagung aus Anlass seiner 100. Geburtstag. Jahrbuch für internationale Germanistik, Reihe A - Band 91. Peter Lang, Bern, 2008, p. 91-120.