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Glycolnitril
Glyconitril
Strukturformel und Molekülmodell
Strukturformel von Glykolnitril
Allgemeines
MolekularformelC2huh3NEIN
IUPAC-Name2-Hydroxyethannitril
Andere NamenFormaldehydcyanhydrin, Cyanomethanol
Molmasse57,05 G/Maulwurf
LÄCHELN
C(C#N)O
CAS-Nummer107-16-4
PubChem7857
Warnungen und Sicherheitsvorkehrungen
Giftig
Achtung
H-SätzeH300 - H310 - H330
EUH-SätzeNein
P-SätzeP260 - P264 - P280 - P284 - P302 P350 - P310
Gut löslich inWasser
Portal  Portalsymbol  Chemie

Glyconitril ist das einfachste Cyanhydrin und hat wie Bruttoformel C2huh3NEIN. Es ist abgeleitet von Formaldehyd.

Synthese

Glyconitril wird durch die Reaktion von wässrigen Formaldehyd mit Blausäure in Anwesenheit von a Acid, beispielsweise Phosphorsäure oder Schwefelsäure:[1]

Anstelle der hochgiftigen Blausäure kann beispielsweise ein Cyanid verwendet werden Kaliumcyanid.

Eigenschaften

Glyconitril ist eine instabile Substanz. Im grundlegende Mittepolymerisiert es spontan zu a solide. Es zersetzt sich bei Zimmertemperatur leicht zu Formaldehyd und der hochgiftigen Blausäure. Daher wird der Stoff als hochgiftig eingestuft. Es ist im Handel als wässrige Lösung mit ca. 0,5 % Phosphorsäure erhältlich Stabilisator.[2]

Anwendungen

Glyconitril ist ein Vermittler für andere Stoffe. Mit Ammoniak bildet es Aminoacetonitril, die einschließen Vorläufer von Glycin (ein Aminosäure).

Glyconitril Dose enzymatisch in ein Salz von umgewandelt werden Glykolsäure.[3]