WikiDer > Hermann Löns

Statue von Hermann Löns in Walsrode

Skizze von Hermann Löns

Buckeburger Gasthaus Zur Falle, wo Löns an Zeitungsartikeln arbeitete
Hermann Löns, benutzt als PseudonymFritz von der Leine, (kulm, 29. August1866 - Loivre, 26. September1914) war ein DeutscheJournalist, Zoologe, Schriftsteller und Dichter. Löns ist der Autor des Englisches Lied, das vom Deutschen Wehrmacht am anfang des Zweiter Weltkrieg wurde häufig gesungen. Sein literarisches Werk war geprägt von der Landschaft von Norddeutschland, insbesondere die der Lüneburger Heide und die Tierwelt dort. Er war am besten darin, die Natur zu beschreiben und Gedichte zu schreiben Volkslieder, mit dem damals vor allem die Jugendbewegung davonlief. Sowohl in seiner journalistischen Arbeit als auch in seinen Romanen zeigte er sich als Konservativer Nationalist, das war nicht frei von antisemitisch Ideen.Löns' Roman Der Wehrwolf (1910), bei dem es nicht darum ging Werwölfe, sondern über Gruppen von Freiheitskämpfern während der Dreißigjähriger Krieg (1618-1648), der dem Feind wie Wölfe widerstand (mit dem Wolfsangel als Symbol), war 1944 und 1945 Pflichtlektüre unter anderem für die Hitler-Jugend. Inspiriert von dieser Arbeit im Jahr 1944 auf Initiative von Josef Goebbels die Kampfgruppen, die als Werwölfe Terroranschläge gegen die Alliierten.
Lebenszyklus
Löns wurde in Culm in . geboren Westpreußenwo sein Vater Gymnasiallehrer war. Als er ein Jahr alt war, wurde sein Vater nach . versetzt Deutsche Krone. Hier ist Löns aufgewachsen und hat das Gymnasium besucht. 1884 zog die Familie nach Münster, wo Löns das Gymnasium absolvierte. Danach begann er ein Medizinstudium in Greifswald und Göttingen und wechselte 1889 zum Studium der Naturwissenschaften in Münster. Löns war wie viele seiner damaligen Zeitgenossen Mitglied in stark patriotischen und nationalistischen Studentenvereinigungen. Sein Studium schloss Löns jedoch nicht ab, teils aus Geldmangel, aber vielleicht auch, weil er ab und zu zu viele alkoholische Getränke konsumierte. In den 1990er Jahren begann er als Journalist zu arbeiten, oft von seiner Lieblingskneipe in Buckeburgund schrieb Gedichte und Novellen.
Löns war nicht sehr verliebt. Er ließ sich von seiner ersten Frau scheiden 1901 nach einer achtjährigen Ehe, in der seine Frau fünf Fehlgeburten hatte. Im 1902 er heiratete eine Tochter des regional bekannten Landschaftsmalers Gustav Hausmann, seines Journalistenkollegen Lisa Hausmann (1871–1955). Sie gebar Hermann einen Sohn Dettmer (1906-1968), der jedoch dauerhaft geistig und körperlich behindert war. Löns hätte auch einige außereheliche Beziehungen gehabt. Erst gegen Ende seines (eher kurzlebigen) Lebens wurde er vor allem dank seiner Romane wie Der Wehrwolf (1910) und Das zweite Gesicht (1911), eine beliebte literarische Persönlichkeit.
Wie so viele andere Deutsche berichtete auch Löns nach dem Ausbruch der Erster Weltkrieg, trotz seines schlechten Zustands und Gesundheitszustandes, als 48-jähriger Freiwilliger in der Deutsches Heer (Deutsches Heer). Er wurde während einer Patrouille in Loivre im französischen Département getötet Marne, nur drei Wochen nach seiner Einstellung. 1934 wurde er in Deutschland umgebettet. Während der Nazizeit genoss seine Arbeit - weil sie Natur, Folklore und Traditionen des deutschen Landlebens verherrlichte und daher gut zu den Ideen der Völkische Bewegung, als sog Heimkunst eine große Popularität.
Die sterblichen Überreste von Hermann Löns wurden in Frankreich exhumiert und in Deutschland beigesetzt; im 1935 wurde der Körper[1], trotz Protesten der Witwe Löns, in einer pompösen Zeremonie, an der alle Naziführer teilnahmen, in der Nähe Walsrode umgebettet.
Löns' Verdienst besteht vor allem darin, dass er unter anderem durch ansprechende und gelungene Wortwahlen bereits zu Beginn der 20. Jahrhundert machte die Öffentlichkeit auf die Schönheit der deutschen Natur aufmerksam. Seine Schriften veranlassen viele, vor allem über die Lüneburger Heide, später aber auch anderswo in Deutschland Initiativen für, auch patriotisch motivierte, Naturschutz nehmen. Löns, der eine Leidenschaft hat Jäger war es, in Jagdkreisen ausdrücklich auf Wildmanagement und Weidejagd aufmerksam zu machen.
Verschiedene Schriften von Hermann Löns, darunter die mit *) in der untenstehenden Bibliographie gekennzeichneten Werke, wurden insbesondere kurz vor dem Zweiter Weltkrieg. Der Holländer Jack. Gazenbeek, der ausführlich über die Natur geschrieben hat Veluwe, wurde höchstwahrscheinlich stark von Löns beeinflusst.
Mit - laut Hermann-Löns-Gesellschaft - 139 Denkmäler er ist einer der bekanntesten Persönlichkeiten in Deutschland.
Arbeiten
Gedichte:
- Menschliche Tragodie, 1893
- Mein goldenes Buch, 1901
- Mein Blues-Buch, 1909
- Der kleine Rosengarten, 1911
Romane:
- Der letzte Hansbur, 1909
- Dieser Hinweis in der Heide, 1910
- Der Wehrwolf, 1910 *)
- Das Zweite Gesicht, 1911
Andere Prosa (einschließlich Geschichten):
- Mein grünes Buch, 1901
- Mein braunes Buch, 1906 *)
- Was da kreucht und flucht, 1909
- Mümmelmann, 1909 *)
- Da draussen vor dem Tore, 1912
- Auf der Wildbahn, 1912
- Mein buntes Buch, 1913
Externe Links
- (das) Hermann-Löns-Verein
- Weblog der Jac.Gazenbeek Foundation, Dreiteilige Biografie von Hermann Löns (2016)
Quellen (teilweise):
|