WikiDer > Horex AM

Horex AM

Das Horex AM ist das erste komplett Motorrad dass es Deutsche Marke Horex produziert.

Horex AM
Allgemeines
MarkeHorex
KategorieTour
Produktionsjahre1924
VorgängerNein
NachfolgerNein
Motor
MotortypSeitenabdeckung
KonstruktionStehender Einzylinder
KühlungHimmel
Verschiebung246 cc
KraftstoffsystemVergaser
SchmiersystemGesamtverlust
Fahrt
PrimärantriebKette
VerknüpfungMehrfach-Nassplatte
Getriebe2
SekundärantriebKette
Fahrradabteilung
RahmenBrückenrahmen mit tragendem Motor
VordergabelDruide
Hinterradgabelstarrer Rahmen
BremsenTrommelbremsen

Geschichte

Horex wurde erstellt, weil Fritz Kleemann, der Sohn des Hersteller von Konservierungsglas Friedrich Kleemann, beschloss, mit der Produktion von Motorrädern zu beginnen. Die Glaskonservenfabrik seines Vaters in Bad Homburg trug den Namen"REX" und zusammen mit den Anfangsbuchstaben von HOmburg entstand der Name "HOREXFritz hatte einige technische Kenntnisse als Auto- und Motorradrennfahrer, aber das Unternehmen war 1923 in einer Produktionshalle der Konservenglasfabrik aufgebaut, wo es "Gnom" 63cc-Hilfsmotor aus der Nähe Motorenwerk Oberursel im bestehenden Fahrradrahmen montiert wurde. Es gab zum Beispiel noch keine richtigen Motorräder, aber Chefingenieur Eduard Freie der MO hatte jetzt auch einen ernsteren eingebauter Motor für Motorräder entwickelt, der 246ccKolumbus AIM-Motor. Columbus war inzwischen ein eigenständiges Unternehmen der Motorenfabrik Oberursel unter der Leitung von Eduard Freise geworden, um nach der Übernahme des Stammwerks durch die Gasmotorenwerk Deutz. Für den Einbaumotor konnten Kunden gefunden werden: Bucker, goetz, Tornax, Herkules und Zurtz-Rekord.

Horex AM

Die Familie Kleemann beschloss, eigene Motorräder mit dem Columbus AIM-Motor zu bauen, aber es gab eigentlich keine Produktionsmöglichkeiten. Immerhin soll es nun Motorradrahmen für den Einbau des Motors geben. Gefunden wurden sie bei der Maschinenfabrik Stein in Frankfurt am Main, Wert DolfeMotorräder wurden gebaut. Die Rahmen wurden nach Bad Homburg überführt, wo sie mit dem Columbus-Motor montiert wurden. Ein lokaler Schmied fertigte die Knotenbleche an, um den Block an den Rahmen anzupassen. Britischer Druid wurde gekauftParallelogrammgabeln rein und die Maschine bekam eine VierGetriebe. So entstand ein bezahlbares Arbeitsgerät, das nach damaliger Mode noch keine Hinterradaufhängung hatte, a flacher Tank besessen und konnte mit einem Karbidlampe. Die Maschine war ein Kassenerfolg, die Produktion endete jedoch wahrscheinlich bald aufgrund der Expansionsdrangs von Fritz Kleemann, der Columbus übernahm und sofort Freise mit der Entwicklung des viel schwereren Horex T 5.