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Novembergruppe
Raum Novembergruppe auf der Große Berliner Kunstausstellung ab 1919

Das November-Gruppe war eine Gruppe von hauptsächlich deutschen expressionistischen bildenden Künstlern und Architekten, in Berlin gegründet am 3. Dezember 1918. Der Name bezieht sich auf den Monat der Novemberrevolution. Die Gruppe wurde geleitet von Max Pechstein und Cesar Klein. Die Gruppenmitglieder hatten keinen gemeinsamen Kunststil, sondern einen gemeinsamen sozialistisch Werte. Die Gruppe bestand aus radikalen Künstlern, die die Gesellschaft reformieren wollten, anstatt eine gemeinsame Kunstrichtung zu fördern. Im Dezember 1918 gründete die Gruppe einen Werkraad voor de Kunsten (Arbeitsrat für Kunst).

1922 distanzierte sich die Novembergruppe von Aktivitäten als eigenständige Ortsgruppen und wurde Teil der Kartell fortschrittlicher Künstlergruppen in Deutschland. 1933 musste die Gruppe ihre Tätigkeit einstellen und 1935 wurde der Verein offiziell aufgelöst.

Stile

In der Gruppe kamen mehrere künstlerische Richtungen zusammen, die manchmal als Kubo-Futo-Expressionismus verkörpert werden. Allerdings hatten die Mitglieder der Gruppe so viele unterschiedliche Disziplinen und Arbeitsweisen, dass man sie nur schwer in einen Topf werfen kann.

Neben den Malern gab es viele Künstler aus anderen Disziplinen wie Architektur und Musik. Die Musiker wurden zu den Taktgebern unter der Leitung von Max Butting (später ersetzt durch Hans Heinz Stuckenschmidt).

Die Novembergruppe veranstaltet regelmäßig Kunstfestivals, Kostümfeste, Atelierbesuche, literarische und musikalische Veranstaltungen.

Gründer

Gegründet wurde die Novembergruppe von Malern wie Max Pechstein, Georg Tappert, Cesar Klein, Moriz Melzer und Heinrich Richter. Am ersten Treffen am 3. Dezember 1918 nahmen auch Karl Jakob Hirsch, Bernhard Hasler, Richard Janthur, Rudolf Bauer, Bruno Krauskopf, Otto Freundlich, Wilhelm Schmid, der Bildhauer Rudolf Belling und der Architekt Erich Mendelsohn teil.

Mitglieder

Eine genaue Liste aller Mitglieder der Novembergruppe ist mangels früher Schriften schwer zu erstellen. Zwei Listen sind erhalten geblieben, eine von 1923 von der Großen Berliner Kunstausstellung 1923, wo der Name des deutschen Architekten Ludwig Mies van der Rohe steht an der Abteillung Novembergruppe, sowie die des niederländischen Malers Carel Willink (Willink, A.C.), neben den Namen

  • Behrens-Hangerer
  • Dexel, Walter
  • Dunger, M.
  • Förster, P.
  • Graf, G.
  • Greve
  • Luckhardt, W.u.d.
  • Puni, Ivan
  • Segal, A.
  • Zalit, K. F.


Und eine Namensliste aus dem 1925 gedruckten Ausstellungskatalog: