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Rudolf Belling | ||||
"Der Dreiklang" (Bild von 1929) | ||||
| persönliche Daten | ||||
| Vollständiger Name | Rudolf Edwin Belling | |||
| Geboren | 26. August1886 | |||
| Verstorben | 9. Juni1972 | |||
| Geburtsland | Deutschland | |||
| Beruf(e) | Bildhauer | |||
| Leitdaten | ||||
| Stil(e) | Expressionismus, Kubismus | |||
| RKD-Profil | ||||
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Rudolf Edwin Belling (Berlin, 26. August1886 – Krailling, 9. Juni1972) war ein DeutscheBildhauer.
Leben und Arbeiten
Berlin
Belling wurde geboren in Berlin-Steglitz und besuchte dort die Schule. Er hat eine kaufmännische Ausbildung gemacht, aber nie in dieser Branche gearbeitet. Stattdessen arbeitete er in einem Kunst- und Handwerksatelier und machte eine Ausbildung an einer Handwerksschule. wenn selbst erlernt besuchte Abendkurse in Zeichnen und Bildhauerei und besuchte Anatomievorlesungen an der Tierärztliche Hochschule Berlin. 1908 eröffnete er mit Emil Kaselow ein Atelier für Kleinplastik, Dekoration und Kunsthandwerk. 1909 kam er in Kontakt mit Max Reinhardt und machte Bühnenbilder für seine Theaterproduktionen in Berlin.
1911 entschloss er sich zu einem akademischen Studium an der Akademisches Gymnasium Berlin-Charlottenburg und er wurde 1912 in die Meisterklasse des Bildhauers aufgenommen Peter Breuer. Seine Skulptur war Expressionist und kubistisch. 1913 unternahm er eine Studienreise, die ihn nach Belgien, England und Frankreich geführt. Während der Erster Weltkrieg Belling diente als Designer/Modellbauer bei der Air Force. In dieser Zeit schuf er die expressionistischen Werke Verwundet, Kampf und Der Flyer. Nach dem Krieg gehörte er 1918 mit Mies van der Rohe, Max Pechstein an die Mitbegründer der progressiven Künstlergruppe Novembergruppe, dem sich unter anderem Maler, Bildhauer und andere Künstler anschlossen Hanns Eisler, Lyonel Feininger, Otto Freundlich, Georg Tappert und Stefan Wolpe. Bis 1932 war er ihr Präsident.
Der Dreiklang
Bellings wichtigstes Werk entstand 1919 Der Dreiklang, mit starken Bezügen zur Tanzkunst, die erste abstrakt Skulptur in Deutschland, die die symbolische Verbindung von Malerei, Skulptur und Architektur zum Ausdruck bringt. Ungefähr um diese Zeit war es auch Bauhaus Gegründet. In der Zeit von 1920 bis 1930 macht Belling Werke, die hauptsächlich von Bildhauern inspiriert sind, wie z Alexander Archipenko, die als thema Mensch-Technik-Maschine haben, einschließlich Arbeit Skulptur 23 ab 1923.
Entartete Kunst
1931 wurde Belling zum Preußische Akademie der Künste in Berlin und wurde 1935 zu einer Einzelausstellung in New York eingeladen und unterrichtete mehrere Monate an der privaten Annot Kunstschule. Er ließ sich von dem jüdischen Tänzer Toni Friedlaender scheiden, den er 1926 heiratete. Belling kehrte 1936 nach Berlin zurück, doch der politische Erdrutsch nach der Machtergreifung der Nazis, ließ ihn sofort ausweichen Truthahn, wo er Bildhauerei an der Kunstakademie von Istanbul. 1937 schied Belling mehr oder weniger gezwungen aus der Berliner Akademie der Künste wegen seiner entarteten Kunst. Seine Arbeit wurde zu den Entartete Kunst, wurde aus deutschen Sammlungen entfernt und schließlich zerstört oder eingeschmolzen. Er emigrierte in die Türkei und heiratete 1942 wieder. Belling lehrte bis 1952 an der Istanbul Art Academy. 1952 wurde er als Professor an die Fakultät für Architektur der Technischen Universität Istanbul berufen. Diese Position hatte er bis 1965 inne.
Obwohl Belling nach dem Zweiter Weltkrieg erhielt mehrere Auszeichnungen und Ausstellungen in Deutschland und wurde erneut zum Mitglied der Akademie der Künste in West-Berlin er blieb bis 1966 in der Türkei. Nach seiner Rückkehr ließ er sich in Krailling bei München nieder. Die Bronzestatue schuf er 1971/1972 Blütenmotiv als Friedenssymbol für die Olympia ab 1972 in München.
1972 erhielt er den Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern.
Zitat
"Das Raumproblem ist für die Skulptur essenziell" (Rudolf Belling)
Arbeiten (Auswahl)
- 1915 Verwundet
- 1916 Tänzerin
- 1916 Kampf
- 1916 Der Flyer
- 1918 Mann
- 1918 Gross Gruppe Natur
- 1919 Der Dreiklang - unter anderem in der Freilichtskulpturenmuseum Middelheim im Antwerpen und Lehmbruck-Museum im Duisburg
- 1920 Erotisch
- 1920 Scala-Brunnen vor dem Scala-Tanzcasino in Berlin
- 1921 schreiend
- 1923 Skulptur 23 - u.a. im Museum für moderne Kunst im New York und der Kröller-Müller-Museum im Otterlo (gegossen 1960)
- 1923 Modell für eine Olex Pumpstation
- 1924 Kopf in Messing (Hochformat Toni Freeden) in Messing- im Lehmbruck Museum, Duisburg
- 1926 Horchtier (fantastische Kreatur)
- 1927 Alfred Flechtheim im Museum of Modern Art, New York
- 1929 Max Schmeling in dem Nationales Kunstmuseum für Sport im Indianapolis
- 1944 Statue von Ismet Inönü (Präsident türkische Republik im Istanbul und Ankara)
- 1958 Raumkurve, Bronze- - Wilhelm Hack Museum in Ludwigshafen am Rhein
- 1972 Schüttblume - Olympiapark in München
Literatur
- Arie Hartog (Hrsg.): Entartete Skulptur, Waanders-Ed. in Zwolle (1991) ISBN 9066302674
Externe Links
- Biografische Daten Bei der RKD-Niederländisches Institut für Kunstgeschichte
- Deutsche Nationalbibliothek: Rudolf Belling
- (das) Biografische Informationen Rudolf Belling
- (das) Kunstverzeichnis: Rudolf Belling
- (das) Rudolf Belling-Archiv
| Siehe die Kategorie Rudolf Belling von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema. |