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Otto Müller (Liebau, 16. Oktober1874 - Breslau, 24. September1930) war ein DeutscheMaler und Lithograph das war Teil der Expressionist Bewegung.

Otto Müller wurde geboren in Liebau in Niederschlesien (jetzt Lubawka in Polen). Zwischen 1890 und 1892 studierte er Lithographie im Görlitz und Breslau (jetzt: Breslau). Von 1894 bis 1896 studierte er an der Kunstakademie in Dresden. Er setzte dieses Studium 1898 in München. Er verließ die Akademie danach Franz von Stuck bezeichnete ihn als unbegabt.
Sein Frühwerk ist beeinflusst von der Impressionismus, das Jugendstil und der Symbolismus. Als er 1908 eintrat Berlin er entschied sich mehr für den Expressionismus. Zu dieser Zeit fanden Treffen mit Künstlern wie Wilhelm Lehmbruck, Rainer Maria Rilke und Erich Heckel. 1910 trat er der 'Die Brücke“, eine Gruppe expressionistischer Künstler aus Dresden. Er gehörte dieser Gruppe an, bis sie 1913 aufgrund künstlerischer Meinungsverschiedenheiten aufgelöst wurde. Gleichzeitig hatte Mueller auch Kontakt zu Künstlern aus 'Der Blaue Reiter'.
Während der Erster Weltkrieg er kämpfte als deutscher Soldat in Frankreich und Russland. Nach dem Krieg wurde er Professor an der Kunstakademie in Breslau, wo er bis zu seinem Tod 1930 lehrte. Johnny Friedländer und Isidor Ascheim waren seine Schüler dort.
Im Jahr 1937 wurde die Nazi-'s 357 seiner Kunstwerke aus deutschen Museen, weil sie als 'Entartete Kunst'. Seine Arbeiten wurden daher auch in der berüchtigten Wanderausstellung über Entartete Kunst gezeigt, die 1937 stattfand München gestartet.
Mueller war einer der lyrischsten deutschen Maler des Expressionismus. Zentrales Thema in seinem Werk war die Einheit von Mensch und Natur. Er ist vor allem für seine Akte und Gemälde von Zigeunerinnen bekannt.
Einige seiner Werke wurden posthum im documenta 1 in Kassel 1955.
Galerie

Landschaft mit Badenden

Häuser mit grünen Dächern

Fünf gelbe Act am Wasser

Tänzer 1903
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Stehende Zigeunerin mit Kind
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Drei Akte in Landschaft