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Panzerbrigade | ||
Der Panzerkampfwagen V Panther war der Hauptbestandteil der Panzerbrigaden im Stil von 1944 | ||
| Land | ||
| Militär- Teil | ||
| Element von | Wehrmacht | |
| Kämpfe | Zweiter Weltkrieg | |
Panzerbrigaden waren Einheiten der DeutscheWehrmacht, während der Zweiter Weltkrieg.
Panzerbrigade als Teil einer Panzerdivision
Die ursprünglichen Panzerdivisionen hatten ursprünglich alle eine Panzerbrigade als Panzerkomponente. Diese Panzerbrigade bestand aus zwei Panzerregimentern. Da die Erfahrungen des französischen Feldzugs zeigten, dass die Panzerdivisionen bei Panzern etwas schwerfällig und kopflastig waren, kehrte sich das Verhältnis zwischen Panzern und Infanterie um. Da nur ein Panzerregiment pro Division benötigt wurde, waren die Panzerbrigaden überflüssig geworden und wurden Anfang 1941 meist aufgelöst oder anders eingesetzt.
Zu dieser Gruppe gehörten folgende Panzerbrigaden:
- Panzerbrigade 1 – Teil der 1. Panzerdivision
- Panzerbrigade 2 – Teil der 2. Panzerdivision
- Panzerbrigade 3 – Teil der 3. Panzerdivision
- Panzerbrigade 4 – Stab als Panzerdivision Kempf, später Teil der 10. Panzerdivision
- Panzerbrigade 5 – Teil der 4. Panzerdivision
- Panzerbrigade 8 – Teil der 5. Panzerdivision
Eine Panzerbrigade war in ihrer Zusammensetzung gleichwertig, fiel aber nicht unter eine Panzerdivision:
- Panzerbrigade 6 – zunächst als eigene Heerestruppe, später unter der 1. Leichten Division
Panzerbrigade als eigene Heerestruppe
In den Jahren 1941, 1942 und 1943 wurden fünf Panzerbrigaden aufgestellt, die anschließend an der Ostfront bzw. in den besetzten Gebieten eingesetzt wurden:
Panzerbrigade 1944 – Teil 1
Nach den schweren Niederlagen an der Ostfront im Sommer 1944 Adolf Hitler die Aufstellung von zehn Panzerbrigaden. Dieser Befehl resultierte aus Beobachtungen der Erfolge von Ad-hoc-Kampfgruppen wie dem Schweren Panzer-Regiment Bäke im Winter 1943/44. Hitler glaubte, dass schmale, mobile, schnelle und gepanzerte Kampfgruppen schnell mobilisiert werden könnten, um feindliche gepanzerte Speerspitzen anzugreifen. Er meinte, die ideale Organisation dieser Kampfgruppen sollte aus einem Panzergrenadier-Bataillon in Halbkettenfahrzeugen, einem Panzerbataillon mit dreißig bis vierzig Panther-Panzern, einer Pak-Kompanie und mehreren Flak-Fahrzeugen bestehen. Er verlangte zwölf solcher Kampfgruppen, die Brigaden genannt wurden. Die Aufstellung dieser Panzerbrigaden war gegen das wunde Bein von GeneraloberstHeinz Guderian, dem Inspekteur der Panzertruppen, da diese neuen Einheiten den Ersatz von Verlusten und die Neuausrüstung der angeschlagenen regulären Panzerdivisionen verhinderten. OKH Ein Befehl vom 18. Juli 1944 wurde erteilt, zehn Panzerbrigaden aufzustellen. Diese zehn Brigaden bestanden aus einem reduzierten Panzerbataillon (mit 36 Panzerkampfwagen V Panther, 4 Flakpanzer IV(37) und einige zusätzliche 11 Jagdpanzer IV/70(V)) und ein Bataillon Panzergrenadiere in Halbkettenfahrzeugen, das waren folgende Panzerbrigaden:
- Panzerbrigade 101 (zweite Gründung) – Teil des Panzerverbandes Strachwitz, später übernommen von der 20. Panzerdivision
- Panzerbrigade 102 – später von der 7. Panzerdivision absorbiert
- Panzerbrigade 103 – später in die Panzerdivision "Müncheberg" eingegliedert
- Panzerbrigade 104 – später von der 25. Panzerdivision absorbiert
- Panzerbrigade 105 – später von der 9. Panzerdivision absorbiert
- Panzerbrigade 106 „Feldherrnhalle“ – später von der Panzerdivision Clausewitz übernommen
- Panzerbrigade 107 – später zur 25. Panzergrenadier-Division ausgebaut
- Panzerbrigade 108 – später eingestellt
- Panzerbrigade 109 – später von der Panzerdivision „Feldherrnhalle“ aufgenommen
- Panzerbrigade 110 „Feldherrnhalle“ – später von der 13. Panzerdivision absorbiert
Panzerbrigade 1944 – Teil 2
Die zweite Welle (111. bis 113.) wurde Anfang September 1944 gegründet. Die Organisation dieser drei Brigaden war völlig anders als die der vorherigen zehn. Die Panzerabteilung bestand aus einem Bataillon Panzerkampfwagen IV und ein Bataillon Panther-Panzer. Der Panzergrenadier-Teil der Brigade war zu einem vollen Regiment mit zwei Bataillonen ausgebaut worden. Es gab auch eine Panzeraufklärungskompanie, eine Panzerpionierkompanie und eine Sturmgeschützkompanie. Dies waren die folgenden Panzerbrigaden:
- Panzerbrigade 111 – später von der 11. Panzerdivision absorbiert
- Panzerbrigade 112 – später von der 21. Panzerdivision absorbiert
- Panzerbrigade 113 – später von der 15. Panzergrenadier-Division absorbiert
Mit wenigen Ausnahmen, wie der 106. Panzerbrigade, waren die dreizehn Panzerbrigaden von 1944 nur von kurzer Dauer. Die meisten wurden schließlich von regulären Panzer- und Panzergrenadier-Divisionen einberufen und eingenommen.
Panzerbrigade - Sonstiges 1944-45
Neben den oben erwähnten Panzerbrigaden wurden im letzten Kriegsjahr mehrere Ad-hoc-Panzerbrigaden aufgestellt. Dazu gehörten dann:
- SS-Panzerbrigade Gross – Teil des Panzerverbandes Strachwitz
- SS-Brigade Westfalen
- Panzerbrigade 150 – bekannt als Panzerbrigade, aber eigentlich eine Kommandoeinheit in der Ardennenschlacht
- Panzerbrigade von Hobe
- Panzerbrigade Kurland
- Panzerbrigade Norwegen
- Panzerbrigade z.b.V.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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