WikiDer > Ostwind

Ostwind
Modell einer Ostwind

Das Flakpanzer IV Ostwind I war ein Deutscher gepanzertes Fahrzeug von dem Zweiter Weltkrieg, ein Flugabwehrpanzer mit einer 37-mm-Kanone.

Im Juli 1944 der erste wöchentliche Stahlprototyp einer verbesserten Version des Wirbelwind, mit einer stärkeren Bewaffnung: eine FlaK 43 3,7 cm. Diese Kanone konnte alle zwanzig bis dreißig Sekunden etwa zehn 37-mm-Granaten abfeuern. Die Kuppel, gebaut von Deutsche Rohrwerke, war geöffnet, so dass die vierköpfige Geschützbesatzung das Flugzeug von weitem sehen konnte. Dieser Turm trug den Codenamen Keksdose entweder Zwieback Dose. Die Panzerung betrug 25 Millimeter. Der Nachteil war, dass die Flugzeuge sie so abschießen konnten: Flakpanzer waren ein beliebtes Ziel von Jägern. Es gab einen Munitionsvorrat von 1000 Schuss.

Der erste ganz kurze Schießtest war am 27. Juli: Die Leute hatten es eilig und die Zulassung stand eigentlich schon fest. Der Prototyp hatte Ende September an der Westfront seine Feuertaufe und wurde Mitte November Hitler vorgestellt. Am 16. August 1944 wurde der Besichtigung der Panzertruppe einen Auftrag über – oder besser gesagt über den Bau von – hundert Serienfahrzeugen von der Heereswaffenamt ratifiziert am 6.9. Es wurde auf beschädigten Fundamenten gebaut Panzerkampfwagen IVs. Tatsächlich wurden ab Dezember 1944 nur 36 umgebaut, davon 28 in der Notfabrik teplitzer; bei der letzten Produktion im März 1945 wurden sieben neue Fahrgestelle für insgesamt 43 eingesetzt. Die Fahrzeuge dienten im Flak-Zug des Panzerregiments der Panzerdivision.

Varianten

Das Inspektion der Artillerie fortgeschritten, dass nicht nur die Panzertruppen, sondern auch sie Sturmgeschütz IIIEinheiten würden eine bessere Flugabwehr erhalten. Deshalb musste ein Flak-Panzer auf dem Fahrwerk der Panzerkampfwagen III gebaut werden. Im Oktober 1944 wurde eine Delegation in die Deutsche Eisenwerke AG zu Duisburg Prototypen zu sehen. Am 3. Januar 1945 befahl es Heereswaffenamt Auf Deutsche Rohrwerke eine Kuppel bereitzustellen. Die Artillerie hat bereits neunzig Fahrzeuge bestellt. Der Prototyp des Flakpanzer Ostwind auf Panzerkampfwagen III-Fahrgestell mit 3,7 cm Flak 43 für die Sturmartillerie war Mitte März 1945 montagefertig, aber die Panzer-Kommission verbot dies durch Berufung auf eine Direktive von Albert Speer die angeordnet hat, dass alle verbleibenden Produktionskapazitäten für bestehende Typen genutzt werden. Die Artillerie fragte, ob am 17. März 18 Türme, immerhin schon gebaut, freigegeben werden könnten; außerdem erhoffte man sich eine monatliche Produktion von zwölf der verbleibenden 72 Einheiten. Am 11. April konnte die Panzertruppeninspektion antworten, dass sich das Problem bereits von selbst gelöst habe: Das Ruhrgebiet sei bereits abgeschnitten.

Es gab auch noch einen Ostwind II mit einer Doppelpistole, die Hitler im Oktober 1943 ausdrücklich angefordert hatte; im Januar 1945 wurde der Prototyp an die Panzerflak-Ersatz und Ausbildungsabteilung Ohrsdürf/Thühringen; es kam nie zur Produktion. Es wurde entwickelt von Ostbau Sagan und bewaffnet mit dem 3,7 cm Flak-Spülung 44. Am Geschützwagen, geliefert von Gustloff-Werke zu suhl, die Geschützrohre waren dreißig Zentimeter voneinander entfernt. Es war das stärkste Flugabwehrpanzer des Zweiten Weltkrieges.