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Phraataces | ||
| ca. 20 v. Chr.-ca. 4 n. Chr. | ||
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Münze des Phraataces | ||
| König der Parther Dynastie der Arsaciden | ||
| Zeitspanne | 2 v.Chr.-4 ANZEIGE | |
| Vorgänger | Phraates IV | |
| Nachfolger | Orodes III | |
| Vater | Phraates IV | |
| Mutter | Musa | |
Phraates V, besser bekannt als Phraataces ('kleiner Phraates'), war König der Parther von 2 v.Chr. bis um 4 ANZEIGE
Er war der Sohn von Phraates IV und Musa, die von August als Sklavin wurde dieser geschenkt. Ursprünglich ein Bastard, wurde er ein Erbe und anerkannter Sohn davon, als Phraates IV. seine Sklavin zu seiner rechtmäßigen Frau nahm. Letzterer gelang es sogar, ihren Mann dazu zu bringen, seine anderen Kinder als Geiseln nach Rom zu schicken.
Nach Musa in 2 v.Chr. ließ ihren Mann vergiften, dann setzte sie ihren Sohn auf den Thron. Im 1 v.Chr. die Parther und die Armenier vertrieben einen römischen Kandidaten für den Thron von Armenien und Medien und verlangte im Gegenzug die Rückkehr der früher als Geiseln gegebenen Halbbrüder des Phraatakes. Aber die PrincepsAugust lehnte ab und schickte deshalb seinen Enkel und Adoptivsohn Gaius Julius Cäsar (ein Sohn von Marcus Vipsanius Agrippa und Julia Caesaris majoris) mit einer Armee nach Armenien, um die Angelegenheit zu klären. Phraataces fand wenig Unterstützung von seinen Adligen (die ihn weiterhin für einen Bastard hielten) und schloss Frieden mit Gaius bei einem Bankett im Euphrat, wobei Armenien wieder als dem römischen Einflussbereich zugehörig anerkannt wurde.

Für weitere Beschreibung siehe partia.com.
Im 2 n. Chr Phraates heiratete seine Mutter Musa, was eine Kontroverse unter den Parthern auslöste. Beide erschienen zusammen auf Münzen. Im 4 n. Chr. Phraates und Musa verschwanden von der politischen Bühne, um ersetzt zu werden durch Orodes III (Flavius Iosephus gibt die inzestuöse Ehe als Grund an). Ihr Schicksal ist unbekannt (obwohl Orodes III ihn und seine Mutter wahrscheinlich töten ließ, aber es ist auch möglich, dass er nach Syrien floh).
Antike Quellen
- Flavius Iosephus, Antiquitates Iudaicae XVIII 2 § 4.
Verweise
- M. Bunson, Kunst. Phraataces, in M. Bunson, Enzyklopädie des Römischen Reiches, New York, 1994.
- BESCHÄDIGEN. Hochschule, Die Parther, London, 1967, S. 46–47.
- E.C.D. Hopkins, Kunst. Phraataces (ca. 2 v. Chr. - 4 n. Chr.), Parthia.com (2007).
- W. Smith, Kunst. Arsaces XVI., Phraataces, in W. Smith (Hrsg.), Ein Wörterbuch der griechischen und römischen Biographie und Mythologie, I, London, 1873, p. 357.
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