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Pyrrolidine
Pyrrolidin
Strukturformel und Molekülmodell
Strukturformel von Pyrrolidin
Allgemeines
MolekularformelC4huh9Nein
IUPAC-NamePyrrolidin
Andere NamenAzolidin, Azacyclopentan, Tetramethylenimin, Tetrahydropyrrol
Molmasse71,12 G/Maulwurf
LÄCHELN
C1CCNC1
CAS-Nummer123-75-1
EG-Nummer204-648-7
PubChem31268
Ähnlich zupyrrol, Piperidin, Piperazin
Warnungen und Sicherheitsvorkehrungen
BrennbarÄtzendSchädlich
Achtung
H-SätzeH225 - H302 - H314 - H332
EUH-SätzeNein
P-SätzeP210 - P280 - P305 P351 P338 - P310
Physikalische Eigenschaften
AggregatzustandFlüssigkeit
Dichte0,866 g/cm²
Schmelzpunkt−63 °C
Siedepunkt87 °C
Gut löslich inAlkohole
Mäßig löslich inWasser
Wenn nicht anders angegeben normale Bedingungen gebraucht (298.15k oder 25 °C, 1 Bar).
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Pyrrolidin oder Azolidine ist ein zyklischgesättigt sekundär Amin. Daher gehört es zu den heterocyclische Verbindungen. Die reine Substanz liegt als farbloses, brennbarFlüssigkeit mit unangenehmem Ammoniakgeruch. Pyrrolidin ist mit Wasser mischbar und verhält sich wie ein Base.

Synthese

Pyrrolidin kann hergestellt werden durch Tetrahydrofuran mit Ammoniak in der Gasphase über a . reagieren Austrocknung-Katalysator (Aluminiumoxid).[1] Ein anderer Weg ist der Hydrierung von pyrrol. Auch die umgekehrte Reaktion ist möglich: Dehydrierung von Pyrrolidin zu Pyrrol.

Anwendungen

Pyrrolidin wird in der organische Synthese als Aktivierungsreagenz für Ketone und Aldehyde. Da es sich um ein sekundäres Amin handelt, entsteht bei der Reaktion mit einem Keton oder Aldehyd a enamin gebildet:

Enaminbildung mit Pyrrolidin

Auf diese Weise wird die Carbonylgruppe viel empfindlicher auf a nukleophile Addition. Diese Methode ist auch eine Alternative zum Enolatbildung von Ketonen mit starken Basen wie LDA.

Aussehen

Die Pyrrolidinstruktur ist eine charakteristische Struktureinheit, die in bestimmten Alkaloide (beispielsweise Nikotin oder Hygiene), in dem Aminosäureprolin und in zahlreichen pharmazeutischen Substanzen (z.B. Lisinopril), Biozide und Pestizide. Kleine Mengen davon kommen unter anderem in Tabakblätter und Opium.[2]

Siehe auch

Externe Links