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Das Selköpen (Russisch: сельку́пы) sind ein indigenes Volk aus Sibirien, das weit zwischen den Mittelläufen der Flüsse liegt ob und jenisej und teilweise nomadisch Leben. Die rund 4000 Selköpen (4.249 am Volkszählung von 2002, ca. 4.300 mit denen von 1970) gehören zu den Samojeden, eine Gruppe kleinerer Völker, die zu den Uraler Völker. Früher wurden sie auch Ostjaak-Samojeden genannt, was jedoch zu Verwechslungen mit den 'Ostjaks' führte, die sich selbst nannten Singen Namen, haben aber einen anderen Ursprung. Bei der ukrainischen Volkszählung 2001 wurden 62 Selkups gezählt, darunter ein Sprecher von Selkups.
Ungefähr 47% der Selköpen sprechen noch ihre eigene Sprache, die Selköps. Bei der Volkszählung 2010 war ihre Zahl auf 3.649 gesunken, von denen etwa 30 % noch ihre eigene Sprache sprachen.[1] Die Selköpen haben das Privileg mehr Stör und andere edle Fische als die Russen zu fangen.
Bilder

Mann mit seinem Hund

alte Frau
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Fischer (Gemälde aus dem späten 18. Jahrhundert)
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Verweise
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